Juni-Tipps: Kühle Gärten, beschauliche Kanäle und endlose Strände

London lockt im Juni mit einem großen Garten-Festival oder beschaulichen Bootsfahrten auf dem Regent’s Kanal. Jenseits des Trubels bietet sich ein entspannter Tag am Meer an.

Das Pfingstwochenende wird auch in London wohl sehr voll werden. Zumal wieder jede Menge Events angesagt sind, und auch die Open Air Saison mit Festivals, Ausstellungen und Musikveranstaltungen begonnen hat. Ein Highlight am ersten Juni-Wochenende ist auf jeden Fall das beliebte Event London Open Gardens. Unzählige Gärten, die sonst für die Allgemeinheit verschlossen sind, öffnen am 7. und 8. Juni 2025 ihre Pforten und lassen die Besucher in über 100 kleinere und größere grüne Oasen eintauchen.

London Belgravia Eccleston Square Garden
Bei London Open Gardens gibt es Einblicke in Gärten wie am Eccleston Square in Belgravia. ©SCRITTI

Egal ob Dachgärten, Community Gardens, kleine Parks, historische Anlagen oder ganz private Hausgärten, die Auswahl ist riesig. Es werden auch Rundgänge oder Gesprächsrunden mit den Menschen angeboten, die Grünflächen für Natur, Klima und die Stadtbewohner pflegen und erhalten. Man muss Tickets buchen, um Zutritt zu den Gärten zu bekommen oder um an Walks, Führungen und Radtouren teilzunehmen.

Seltene Einblicke in die Verkehrsgeschichte

London Transport Museum Acton Depot
Historische Busse und Bahnen gibt es im Museums Depot in Acton zu entdecken. ©SCRITTI

Am ersten Juni-Wochenende gibt es zum zweiten Mal in diesem Jahr Tage der Offenen Tür im Museums Depot in Acton vom London Transport Museum. In den großen Hallen wird alles gesammelt und aufbewahrt, was bedeutend für den Londoner Nahverkehr war. An drei Wochenenden im Jahr gibt es jeweils einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Depots mit rund 320.000 Objekten. Das Motto an den drei Tagen von Freitag 6. Juni bis Sonntag 8. Juni ist „All Signals Green“: Im Zentrum steht das Thema Nachhaltigkeit und wie Londons Öffentlicher Verkehr noch grüner werden kann. Es gibt auch immer Führungen und Diskussionsrunden und ein umfangreiches Programm für Kinder. Was es im Museums Depot alles Spannendes zu entdecken gibt, steht hier im Beitrag.

Am und auf dem Kanal durch den Norden von London

Regent's Canal Little Venice Narrow Boats
Mitten in London leben Menschen auf dem Regent’s Canal idyllisch auf Hausbooten. Eine der bekanntesten Bootsbewohnerin ist die deutsche ARD London Korrespondentin Annette Dittert. ©SCRITTI

Sonnige und heiße Sommertage verbringt man auch in London am besten am oder auf dem Wasser. Möglichkeiten für Bootstouren die Themse rauf und runter gibt es genügend, egal ob mit privaten Ausflugsschiffen oder ganz einfach mit dem River Bus im Linienverkehr. Ein etwas versteckteres Highlight sind die gemütlichen Bootsfahrten über den Regent’s Canal zwischen Camden und Little Venice, eine kleine grüne Oase mitten in London. Hier kann man auch sehr schön parallel zum Kanal nach Primrose Hill oder bis nach King’s Cross flanieren und eher unbekannte Seiten von London entdecken. Mehr dazu steht hier im Beitrag.

Worthing statt Brighton: Ein entspannter Tag am Meer

Wem es in London dann trotzdem zu heiß wird, der kann die Gelegenheit ja auch für einen Tagestrip ans Meer nutzen. Zum Glück ist das Meer von London aus ja schon nach einer Stunde Bahnfahrt erreichbar.

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Mai-Tipps: Chillen auf dem Schiff, Jubiläumstanz mit ABBA und noch mehr immersive Erlebnisse in London

Im Mai spielt sich das Leben wieder überwiegend draußen ab. Bootsfahrten über die Themse sind in London ein Highlight, aber auch immersive Erlebnisse im Outernet und der dritte Jahrestag von ABBA Voyage.

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Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus! Und zwar mit Wucht. Gleich der erste Tag des Monats brachte in diesem Jahr Rekordwerte mit Temperaturen von bis zu 28 Grad in London und auch in ganz Deutschland um bis zu 27 Grad. Nichts wie raus also ins Freie, um die Welt zu entdecken, Sonne zu tanken und die frischen Farben in all ihrer Pracht zu genießen.

Abschalten auf dem Themse Boot

Viele Sehenswürdigkeiten in London lassen sich auch entspannt vom Wasser aus erleben. ©SCRITTI

Das alles kann man in London besonders gut bei einer entspannten Bootsfahrt über die Themse, etwa mit dem Ausflugsschiff bei einer zweistündigen Tour zwischen Richmond und Westminster. Man kann auch einfach mit dem River Bus bzw. Uber Boat by Thamesclipper über die Themse fahren, zum Beispiel nach Greenwich oder zur Battersea Power Station. Die Schnellboote verkehren regelmäßig in beide Richtungen über die Themse, stoppen an 23 Piers zwischen Putney und Woolwich und können mit einem Aufpreis mit der Oyster Card bzw. Contactless genutzt werden. Mehr Hintergrund zum Ausflug per Schiff gibt es hier im Beitrag.

Abheben im Outernet

Die neue farbenprächtige Show The Dawn of Venus im Outernet. ©SCRITTI

Bei meinem letzten Besuch in London im April 2025 habe ich mal wieder im Outernet an der U-Bahn Station Tottenham Court Road vorbeigeschaut, wo es neue immersive Shows und Kunstinstallationen wie immer kostenlos zu erleben gibt. Den entsprechenden Blog-Beitrag mit Infos zum Outernet habe ich aktualisiert mit neuen Empfehlungen. Aktuelle beeindruckende Installationen, die ich gesehen habe, sind zum Beispiel Nature’s Confetti, The Dawn of Venus, das interaktive The Rain oder Squares Cubed. Natürlich ist auch der beliebte Butterfly Trail immer wieder einen Besuch im Outernet wert. Alle Infos gibt es hier im Beitrag.

Abtanzen bei ABBA Voyage zum dritten Jahrestag

Mein absolutes Highlight im Mai 2025 wird zweifellos der dritte Jahrestag der atemberaubenden immersiven Konzert Show ABBA Voyage in London sein. Am Dienstag, den 27. Mai ist es wieder soweit, und es wurde bereits eine Überraschung angekündigt, die Fans in aller Welt elektrisiert.

Die beiden ABBA Granden Björn Ulvaeus und Benny Andersson beim Besuch von ABBA Voyage beim zweiten Jahrestag am 27. Mai 2024. ©SCRITTI

Unglaublich, aber das phänomenale ABBA-Konzert mit den digitalen ABBAtaren läuft nun bereits seit drei Jahren ununterbrochen in London und hat inzwischen um die drei Millionen Besucher glücklich gemacht. Der Jubiläumstag ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes für die Fans aus aller Welt. Beim ersten Jahrestag 2023 waren Björn, Benny und sogar Frida bei der Jubiläumsshow im Publikum mit dabei und sprachen hinterher auch mit den Fans. Was 2025 auf die ABBA Fans in aller Welt warten könnte, steht hier im Beitrag.

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April-Tipps: Bluebell Blüten und Nostalgie-Bahnen zum Anfassen

Reise-Tipps für den April: Die Depot Open Days vom London Transport Museum locken Besucher nach Acton. Viele Heritage Railways starten zudem in die Saison, und auch die älteste Miniaturwelt Großbritanniens im Freien hat wieder geöffnet.

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Der April ist nicht nur in London stets ein toller Monat: Überall blüht es, die Tage werden immer länger und wärmer, und es zieht die Menschen endlich wieder nach draußen. Wenn man Glück hat, kann man auch schon die ersten Tage mit 20 Grad erleben und die Welt mit einem Kaffee im Sonnenschein genießen. Eine ideale Zeit also, um nach London zu reisen und den besonderen Spirit der schönsten Stadt der Welt zu atmen. Bei gutem Wetter empfiehlt es sich natürlich, dieses für Tagesausflüge ins grüne Umland zu nutzen und zum Beispiel eine Fahrt in einer historischen Eisenbahn zu unternehmen. Aber auch im Westen von London erwartet die Fans von London Transport ein besonderes Erlebnis, das so nur an wenigen ausgewählten Wochenenden möglich ist. Hier drei Tipps für einen ganz besonderen April in London und Umgebung.

Ein ganzes Depot voll historischer U-Bahnen, Busse und Trams

London Transport Museum Acton Depot
Historische U-Bahnen, Busse und Trams in voller Größe gibt es im Acton Depot vom London Transport Museum, das leider nur dreimal im Jahr geöffnet hat. ©SCRITTI

Ein besonderes Highlight in London jedes Jahr im April sind die Depot Open Days des London Transport Museum im riesigen Depot in Acton im Westen der Stadt. Dieses ist in der Regel nur dreimal im Jahr für Besucher geöffnet, da dort über das Jahr auch ganz normal an der historischen Sammlung von Bussen, Bahnen und Gerätschaften gearbeitet wird. Der nächste Termin für einen Besuch ist von Freitag 4. April bis Sonntag 6. April 2025. Zu entdecken gibt es nicht nur in Acton unglaublich viel!

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Magnolien und Kirschblüten: Der Frühling kommt mit voller Pracht!

Der Frühling ist da, es grünt und blüht bald allerorten. Die buntesten Tage des Jahres kann man zum Beispiel gut in Großbritannien, beim Tulpenfestival am Gardasee oder mit Kirschblüten und Sakura in Berlin verbringen.

Es ist wieder so weit, der Winter befindet sich langsam auf dem Rückzug, und die Natur kommt mit Wucht zurück! In Großbritannien und vor allem in London passiert das dank des milderen Klimas auf der Insel deutlich früher als in Deutschland. Viele Londoner lassen auch im Winter ihre Geranien draußen stehen, da richtig eisige Frosttage eher selten sind und auch meist nur kurz andauern. In London und im Süden Englands kann man oft schon Mitte oder Ende Februar die ersten zarten Blüten entdecken. So standen in der ersten März-Woche 2024 zum Beispiel Magnolien- und Kirschbäume in London bereits in voller Blüte! Kirschblüten gibt es in London in vielen Parks wie etwa im Regent’s Park, im Greenwich Park, in Kew Gardens oder ganz prominent vor der St. Paul’s Cathedral oder beim Victoria & Albert Museum. Eine Übersicht mit den schönsten 30 Orten für Kirschblüten in London gibt es bei Secret London. Auch Simone hat im Blog Totally London eine Übersicht zu Kirschblüten in London.

London Aldgate Blüten
Ein Meer aus Kirschblüten in der City of London am Aldgate Square am 9. März 2024. ©SCRITTI

Ein Besuch in London oder im Süden Großbritanniens lohnt sich in dieser Jahreszeit auf jeden Fall! Hier ein paar meiner persönlichen Frühlingstipps.

Frühlingserwachen in Eastbourne

Eastbourne Promenade
Das Seebad Eastbourne zwischen Brighton und Folkestone am Ärmelkanal im Frühling. ©SCRITTI

Auch am Meer kann man Blüten und Frühlingssonne genießen, so zum Beispiel im klassischen Seebad Eastbourne im Osten von Brighton mit toller Seepromenade, wunderschönem Pier und weißen Klippen im Süden. Eastbourne ist nur knapp eineinhalb Stunden Bahnfahrt von London entfernt und eignet sich auch gut für einen Tagestrip. Mehr über Eastbourne gibt es hier im Beitrag.

Frühlingsgefühle in Bardolino

Bardolino Gardasee
In Bardolino lassen sich im Frühling milde Tage und Abende am Gardasee genießen. ©SCRITTI

Natürlich ist es im Frühling auch immer eine gute Idee, Richtung Süden über die Alpen zu reisen, wo es bei viel Sonne und milden Temperaturen ebenfalls früher los geht. Im April 2023 besuchte ich Bardolino am Gardasee, und es war einfach wunderbar, am Abend durch die schönen Gassen der Altstadt und über die Seepromenade zu schlendern, im Restaurant draußen zu sitzen und sich die milde Frühlingsluft um die Nase wehen zu lassen. Zudem verzaubert Bardolino seine Gäste jedes Jahr mit dem Festival Tulipanomania, einem Farbenmeer aus Tulpen entlang der schön gestalteten Uferpromenade. Mehr dazu gibt es hier im Beitrag.

Die schönsten Kirschblüten in Berlin

Ein besonderes Highlight für mich ist jedes Jahr die Kirschblüte – und zwar nicht in Japan, obwohl es von dort immer wieder grandiose Fotos mit Zügen mitten im rosafarbenen Blütenmeer zur Zeit von Sakura gibt. Nein, ein idealer Ort, um die jährliche Kirschblüte zu genießen, ist zum Beispiel Berlin. In der deutschen Hauptstadt gibt es sogar mehre Hotspots zur Zeit der Kirschblüte, die jedes Jahr von Tausenden Besuchern angesteuert werden.

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Stadtspaziergang: Von Surbiton entlang der Themse nach Kingston

Immer am Wasser entlang: Ein Spaziergang von Surbiton über die Queen’s Promenade entlang der Themse nach Kingston upon Thames zeigt London von seiner schönsten Seite und bietet zudem spannende Einblicke in die Art Deco Architektur von Suburbia.

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Im Herbst 2024 war ich zum ersten Mal im Stadtteil Surbiton im Südwesten Londons unterwegs, um endlich einmal das legendäre Bahnhofsgebäude der Surbiton Station zu erkunden. Von Surbiton bin ich dann an der Themse entlang nach Kingston upon Thames gelaufen – und das gleich an drei Tagen hintereinander, weil der Weg bei schönstem Oktober-Wetter über die historische Queen’s Promenade einfach zu schön war! Surbiton gehört zum Royal Borough of Kingston upon Thames und ist seit 1965 Teil von Greater London. Der Ort grenzt südlich von Kingston direkt an die Themse an, hat aber bislang nur in Teilen ein attraktives Flussufer, und ist eng mit der Entwicklung der Eisenbahn verbunden. Wie überall in Suburbia wurde es erst durch den Bahnanschluss attraktiv, im Umfeld des Bahnhofs Wohnhäuser zu bauen, mit günstigen Apartments zu locken und das Gebiet zu urbanisieren.

Die schönste Seite von Suburbia: Der Art Deco Bahnhof von Surbiton von 1938 mit Uhrenturm und dem Haupteingang zur lichtdurchfluteten Bahnhofshalle. ©SCRITTI

Auf einem etwa vier Kilometer langen, bequemen Spaziergang durchs Zentrum von Surbiton und danach entlang der Themse über die Queen’s Promenade bis ins Zentrum von Kingston upon Thames kann man mit die schönsten Seiten von Suburbia in London erleben und gut nachvollziehen, warum dies immer noch eine sehr beliebte Wohngegend ist. Wer wollte nicht in einem stylishen Apartment aus den 1930er Jahren mit Blick auf die Themse und den dahinter liegenden endlos weiten Park von Hampton Court Palace wohnen?

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London Spezial: Hidden Underground Touren in die Vergangenheit der U-Bahn

Die sehr beliebten Touren vom London Transport Museum durch stillgelegte U-Bahn Stationen und aufgegebene Tunnel entführen in eine faszinierende Welt tief im Untergrund und in die Vergangenheit von London.

Update August 2026: Es können ab 26. August 2026 wieder über das London Transport Museum neue Tickets für die beliebten „Hidden London“ Underground Touren bis Anfang 2027 gebucht werden. Newsletter-Abonnenten können über einen speziellen Link bereits 24 Stunden vorher exklusiv Tickets für kommende Touren kaufen.

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Das London Transport Museum am Covent Garden (das übrigens wirklich einen Besuch wert ist, da über das Transportsystem von London auch viel über die geschichtliche Entwicklung der ganzen Stadt erzählt wird!) bietet regelmäßig als „Hidden London“ geführte Touren im Londoner Untergrund an. Ähnlich wie beim Verein Berliner Unterwelten geht es dabei um stillgelegte oder nicht mehr genutzte Tunnel, versteckte oder aufgegebene Stationen und geheime Wege im weit verzweigten Londoner U-Bahn System. Die Touren bieten meist nur Platz für wenige Teilnehmende und sind daher oft Monate im Voraus ausgebucht.

London Charing Cross Station Hidden London Underground Tour Escalators
Gespenstische Atmosphäre im stillgelegten Bereich der U-Bahn unter dem Bahnhof Charing Cross. ©SCRITTI

Um rechtzeitig Informationen über Termine und Tickets zu bekommen, abonniert man am besten den Newsletter des London Transport Museums. Die nächste Runde im Ticket-Verkauf startet am Mittwoch, den 25. Februar 2026. Newsletter-Abonnenten erhalten schon einen Tag vorher einen exklusiven Link, über den die begehrten Tickets erworben werden können. Es wird empfohlen, sich einen Account beim London Transport Museum zuzulegen, um den Ticketkauf zu beschleunigen. Aktuell kosten die Tickets für eine Tour pro Person meist zwischen 40 und 45 Pfund. Nicht gerade günstig, aber es lohnt sich auch für Nicht-Tube-Nerds! Die Touren dauern meist zwischen 75 und 90 Minuten.

Auf dem Programm stehen neben den Touren Euston: The Lost Tunnels und Charing Cross: Behind the silver screen, über die ich nachfolgend im Beitrag berichte, zum Beispiel Piccadilly Circus: The Heart of London, Baker Street: the world’s first Underground oder Aldwych: The End of the Line. Es gibt inzwischen auch noch eine oberirdische Walking Tour Secrets of central London durch das Theaterland und Covent Garden. Dieser Rundgang enthüllt wenig bekannte Fakten über die Gegend, die direkt aus den Archiven des London Transport Museum stammen. Man erfährt außerdem, wie bekannte Straßen die Londoner Verkehrsinfrastruktur prägten – vom Bau der Piccadilly Line und des Kingsway Tram Tunnels bis hin zum Bau der Elizabeth Line in den 2010er-Jahren. Aufregender sind jedoch sicherlich die Touren durch verlassene Tunnel und Bahnhöfe im Untergrund.

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Stadtspaziergang: Hampstead, Londons grüne Idylle mit Aussicht

Hampstead ist eine grüne Oase im Nordwesten von London und besticht mit tollen Aussichten auf die Stadt.

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Bei meinem Besuch in London im Mai 2024 verschlug es mich kurzfristig in den Stadtteil Hampstead im Bezirk Camden. Ich war früher schon ein paarmal in Hampstead Heath und nutzte nun die Gelegenheit, etwas tiefer ins Geschehen einzutauchen. Hampstead ist ein ruhiges und elegantes Wohnviertel inmitten einer grünen Hügellandschaft im Nordwesten von London und immer einen Besuch wert. Wenn man an den schönen Villen mit großen Gärten vorbeiläuft, versteht man schnell, warum sich hier vor allem Künstler und Intellektuelle niedergelassen haben. Es ist sicherlich nicht untertrieben zu behaupten, dass Hampstead eines der schönsten Viertel von London überhaupt ist. Es gibt tolle Cafés, Restaurants und Läden für die gehobene Klientel. Laut Wikipedia verfügt kein anderer Ort im Vereinigten Königreich über mehr Millionäre.

Kleine Straßen wie Flask Walk in der Nähe der U-Bahn Station Hampstead mit kleinen Shops und Cafés machen die besondere Atmosphäre in Hampstead aus. ©SCRITTI

Bekannt ist Hampstead vor allem für den weitläufigen Park Hampstead Heath, der 320 Hektar groß ist und über 25 größere Teiche und Gebiete mit alten Waldflächen, Sümpfen, Hecken und Grasflächen verfügt. Hier gibt es auch drei Teiche, in denen Schwimmen erlaubt ist, zwei nach Geschlecht getrennt, der dritte gemischt. In Hampstead Heath kann man sich wunderbar verlieren und auf dem Parliament Hill an einem sonnigen Tag beim Blick auf die Skyline von London die Zeit vergessen.

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London entdecken: Mit dem Boot über die Themse von Ost nach West

Bei einer entspannten Bootstour in London über die Themse zwischen Westminster und dem idyllischen Richmond oder Hampton Court im Westen lässt sich die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive entdecken. Man kann die Schifffahrt auch ideal mit Bus und Bahn kombinieren.

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Bei unserem London Trip im Juli 2023 wollten wir eigentlich in den Südwesten von London nach Richmond und den dortigen, bekannten Park besuchen. Aber wer schon einmal in Richmond war, der weiß, dass man sich dort am Ufer der Themse nur schwer dem Reiz dieses wunderbaren Ortes entziehen kann. Als wir dann zufällig entdeckten, dass es um 16 Uhr eine Rückfahrt in die Innenstadt mit dem Anbieter Thames River Boats bis Westminster Pier gab, haben wir kurzerhand aufs Boot gewechselt. Und ich muss sagen, das war mit das Tollste, was ich seit langem an einem sonnigen Sommertag in London gemacht habe!

Richmond im Südwesten von London hat mit der tollen Uferpromenade seinen ganz besonderen Reiz und lockt vor allem am Wochenende zahlreiche Ausflügler an. Von hier aus fährt das Ausflugsboot nach Hampton Court oder bis nach Westminster. ©SCRITTI

Man erlebt bei solch einer Bootstour von Hampton Court oder Richmond aus über Kew Gardens und die westliche Themse bis Westminster (oder anders herum) einmal ganz andere Seiten von London. Wie immer in London ist auch solch eine Bootstour über den großen Fluss voller Geschichte. Man gleitet vorbei an Parks, grünen Oasen, historischen Palästen, viktorianischen Schleusen, traumhaften Herrenhäusern, ehrwürdigen Brücken und modernen Apartmenthäusern. Manchmal glaubt man sich beim Blick auf idyllische Uferpromenaden fast in einen kleinen Küstenort am Meer versetzt und möchte sofort in einen der schönen Pubs mit Terrasse am Ufer einkehren. Also nichts wie rauf aufs Wasser!

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Bekonscot Model Village: Zeitreise in ein ideales England der 1930er Jahre in Miniatur

Zurück in die gute alte Zeit: Vor den Toren Londons verzaubert in Beaconsfield die älteste Miniaturwelt Großbritanniens die Besucher mit Art Deco Gebäuden und historischen Eisenbahnen.

Wo: Beaconsfield, Buckinghamshire
Anreise: Mit Chiltern Railways mehrmals pro Stunde von London Marylebone bis Beaconsfield (ca. 25-35 Minuten Fahrt), Oyster Card gilt nicht!
Besonderheit: Großbritanniens älteste Open Air Miniaturwelt im Stil der 1930er Jahre im Maßstab 1:12 bzw. 1:32
Öffnungszeiten: Von Februar bis November täglich 10-17:30 Uhr, Ticketpreise aktuell Erwachsene £14, Familien ab £28

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Knapp 40 Kilometer vom Zentrum Londons entfernt findet sich auf dem Weg nach Oxford und Birmingham in Beaconsfield in Buckinghamshire ein ganz besonderes historisches Kleinod: Die älteste Miniaturwelt Großbritanniens! Bereits 1929 wurde Bekonscot Model Village & Railway zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bezeichnet sich daher sogar als das „älteste originale Modelldorf der Welt“. Auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar findet sich heute eine wunderbare Miniaturwelt aus gepflegten, grünen Gärten, fein detaillierten Modellgebäuden (meist im Maßstab 1:12) und historischen Modellbahnen der Spur 1 (im Maßstab 1:32), die zwischen Koniferen, Felsen und Teichen ihre Runden durch ein Großbritannien zur Zeit der 1930er Jahre drehen. Besonderes Highlight sind einige herausragende, typische Gebäude im Art Deco Stil, die das Lebensgefühl der Zeit widerspiegeln. In Großbritannien ist Bekonscot so bekannt, dass es im TV sogar schon als Krimi-Kulisse mit einem Mordfall inmitten der Miniaturwelt diente. Und auch der Ort Beaconsfield selbst dient immer wieder als Kulisse für die Ermittlungen von Inspektor Barnaby in der TV-Serie Midsomer Murders.

Ähnlichkeiten beabsichtigt: Das berühmte Hoover Building im Art Deco Stil im Westen Londons taucht in der „New Town“ von Bekonscot als Hoovolux Fabrik wieder auf. ©SCRITTI

Beaconsfield ist bequem mit den Zügen von Chiltern Railways vom Bahnhof London Marylebone aus in rund 30 Minuten erreichbar. Ein Fußweg von etwa zehn Minuten führt einen vom Bahnhof in das beschauliche Örtchen und zur Miniaturwelt, die etwas unscheinbar im Wohngebiet hinter Privathäusern versteckt liegt. Dies ist nicht verwunderlich, entstand die Modellwelt doch in den 1920er Jahren im Garten des wohlhabenden Londoner Buchhalters Roland Callingham in Zusammenarbeit mit seinem Gärtner W. A. Berry.

Alles, was England ausmacht, meist im Maßstab 1:12: Bekonscot Model Village in Beaconsfield nordwestlich von London. ©SCRITTI

Callingham hatte das Gelände gekauft, um ursprünglich mal einen Teich und Tennisplätze für die Belustigung seiner Kollegen aus der Londoner High Society anzulegen. Doch es kam schließlich alles anders als gedacht.

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Grüne Oasen: BUGA Mannheim mit Parklandschaft und Zukunftslabor

Die BUGA 2023 in Mannheim verbindet klassische Gartenbaukunst mit Experimenten zur Zukunft der Städte in Zeiten des Klimawandels.

UPDATE: Am 8. Oktober 2023 endete die BUGA 2023 in Mannheim und hat mit 2,2 Millionen gezählten Eintritten ihr gesetztes Ziel übertroffen. Wie es mit beiden Geländen weitergeht, was überleben soll und was nicht, wird in einem Beitrag des SWR erläutert. Vor allem der Luisenpark wird in der jetzigen Form als Freizeitoase erhalten bleiben.

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte findet im Jahr 2023 die Bundesgartenschau (BUGA) in Mannheim statt. Und zum zweiten Mal spielt bei der Gestaltung der weitläufige Luisenpark eine zentrale Rolle. Bislang scheint das Konzept aufzugehen. Zur Halbzeit der BUGA Mannheim 2023 hat die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) eine Zwischenauswertung ihrer Besucherbefragung bekanntgegeben. Über eine Million Besucher*innen, zehn bunte Blumenhallenschauen, fast 81.000 verkaufte Dauerkarten, 2.944 Veranstaltungen und 330.000 gepflanzte Blumen – das waren die ersten 89 Tage der Mannheimer Bundesgartenschau, wie man hier im Detail nachlesen kann. Fast die Hälfte (49%) kam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die BUGA kann noch bis zum 8. Oktober 2023 täglich besucht werden. Die Eingänge sind teils bis 20:30 Uhr geöffnet, die Kassen schließen um 19 Uhr.

Am Eingang zum Luisenpark begrüßen die Besucher*innen üppige Staudenbeete. Der Mannheimer Fernsehturm überragt das Gelände, das zu seinen Füßen liegt. ©SCRITTI

Wie bereits bei der ersten Bundesgartenschau im Jahre 1975 besteht auch die BUGA 2023 aus zwei Bereichen, die mit einem innovativen Verkehrsmittel – dieses Mal eine neugebaute Seilbahn über den Neckar – miteinander verbunden sind. Im Osten von Mannheim liegt der klassische Luisenpark in der Nähe des Fernsehturms südlich des Neckars. Nördlich davon befindet sich das Spinelli Gelände, eine großflächige Hinterlassenschaft der US Armee, auf dem sich noch zahlreiche frühere Militärgebäude befinden und die man nun versucht, in ein für die Großstadt nutzbares Gelände zu konvertieren. Entsprechend groß sind die Kontraste, die die Besucher*innen bei der BUGA 2023 erwarten.

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