Kopenhagen: Welthauptstadt der Architektur und Lebensqualität

Kopenhagen ist eine moderne, pulsierende und faszinierende Stadt am Wasser und zurecht Hauptstadt der Architektur und neuerdings auch lebenswerteste Stadt der Welt! Also nichts wie hin in eine der schönsten Städte der Welt!

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Kopenhagen ist eine jener Städte, von denen man immer wieder einmal etwas gehört und eigentlich nur positive Vorstellungen hat. Man denkt dabei an moderne Architektur, skandinavisches Design, viel Wasser und natürlich an die Fahrrad-Hauptstadt Europas (nach Amsterdam). Seit Jahren gilt Kopenhagen als eine der Städte mit der größten Lebensqualität weltweit. Erst im Juli 2026 belegte Kopenhagen erneut in einem weltweiten Städte-Ranking im Global Liveability Index der Economist Intelligence Unit (EIU) den ersten Platz als lebenswerteste Großstadt der Welt! Das jährliche Ranking bewertet 173 Städte weltweit anhand von Kriterien wie Stabilität, Gesundheitswesen, Kultur und Umwelt, Bildung und Infrastruktur, um diejenigen mit der höchsten Lebensqualität zu ermitteln. Die dänische Hauptstadt sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz. Eine gute Infrastruktur und Gesundheitsversorgung sowie ein hochwertiges, kostenloses Bildungssystem tragen dazu bei, dass die Menschen in Kopenhagen gerne leben und zu den glücklichsten der Welt zählen. Wen wundert es also, dass es immer mehr Menschen in den Norden nach Kopenhagen zieht?

Kopenhagen Nyhavn Kanal Boote
Postkarten Idylle pur: Der vor allem bei Touristen beliebte Nyhavn in Kopenhagen zeigt die historische Stadt am Wasser mit Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert von ihrer schönsten Seite. ©SCRITTI

Ein riesiges Plus in Kopenhagen ist die Lage der Stadt direkt am Wasser und am Meer, was natürlich enorm zur Lebensqualität beiträgt. Ich haben selten eine Stadt erlebt, in der es so grandios gelungen ist, die Zonen am Wasser für das urbane Leben zu erschließen, in den Alltag der Menschen zu integrieren und zugleich das maritime Erbe hochleben zu lassen. Es ist eine wahre Freude, am Wasser entlang zu spazieren und moderne wie historische Gebäude zu bewundern oder alte wie moderne Brücken zu nutzen, um von einer Seite auf die andere zu kommen. Was ist also das Tolle an Kopenhagen? Und sind die Menschen dort wirklich zufriedener als im Rest der Welt?

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Juli-Tipps: Events ohne Ende, köstliche Sommer Sandwiches und radikale Kunstobjekte

Im Juli steht London ganz im Zeichen der Regenbogenflagge mit der großen Pride Parade am 4. Juli. Hinzu kommen weitere unzählige Sommer Events und eine ganz besondere Sommer-Spezialität, die zurückgekehrt ist. Wem es draußen zu heiß ist, der findet große Kunst in klimatisierten Räumen.

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Nach der unerträglichen Hitzewelle im Juni 2026 kann man jetzt zum Glück wieder etwas aufatmen. Nicht nur in Deutschland stöhnten die Menschen unter apokalyptischen Temperaturen. Auch London und der Süden Englands haben ihren Anteil vom Kontinent abbekommen und in den Alarmmodus geschaltet. Vor allem in der weitgehend nicht klimatisierten Londoner U-Bahn sind heiße Sommertage stets die Hölle. Hoffen wir, dass der restliche Sommer erträglich bleibt. Notfalls muss man halt zur Abkühlung auf die britische Insel fahren. In London jedenfalls ist der Juli wieder vollgepackt mit Events und Veranstaltungen. Zugleich quillt die Stadt über von Touristen und auch Einheimischen, für die bereits die Sommerferien begonnen haben. Zum Glück gibt es unzählige Events, auf die sich die Menschenmassen im Idealfall verteilen. Ein besonderes Highlight ist im Juli immer die jährliche Pride-Parade, bei der am Samstag, den 4. Juli 2026 die Massen wieder mitten durch London ziehen werden. Parallel dazu findet im Hyde Park in den ersten beiden Juli-Wochen immer das berühmte BST Hyde Park Festival mit herausragenden Konzerten statt. Absolutes Highlight ist in diesem Jahr das Konzert von Duran Duran am Sonntag, den 5. Juli 2026. Unterstützung bekommen die New Wave-Legenden aus den 1980ern unter anderem von Scissor Sisters und der weiteren Legende Nile Rodgers & CHIC. Hier gibt es Infos und Tickets für die Show. Für treue ABBA-Fans veranstaltet der Internationale ABBA Fanclub am Samstag, den 4. Juli 2026 das jährliche London ABBA Picnic im St. James‘ Park. Treffpunkt ist im südöstlichen Bereich nahe der Brücke über den See.

Termine, Termine: Eine der besten Übersichten zu Veranstaltungen in London

Memoirs of a metro girl Blog Hinweis
Im Blog Memoirs of a Metro Girl gibt es jeden Monat eine Übersicht zu Veranstaltungen in London. ©Memoirs of a Metro Girl

Eine gute Quelle für Veranstaltungstermine in London über das ganze Jahr ist der Blog Memoirs of a Metro Girl. Egal ob Bierfestival, Bootsrennen, Pride-Parade oder herausragende Ausstellungen – Metro Girl stellt alles immer sehr übersichtlich mit Zeiten und den passenden Links zusammen. Ergänzt werden die Einträge durch Hinweise über die nächsten Bahn- oder U-Bahn-Stationen sowie Kennzeichen für besonders familienfreundliche Aktivitäten. Das Londoner Metro Girl schreibt über sich selbst: „After working for years as a journalist, I started this blog in spring 2012 to write about the things I have a passion for. I see Memoirs Of A Metro Girl as a celebration and exploration of the history and attractions London has to offer – some well-known on the tourist trail, but also some hidden parts off the beaten track.“ Man kann den Blog auch per Email abonnieren und erhält dann eine Nachricht bei neuen Posts. Hier im Beitrag finden sich die Termine für Juli 2026.

Die beste Sandwich Erfindung des Sommers ist zurück

M&S Strawberry Sandwich 2026
Limited Edition: M&S Erdbeer-Sandwich und neu zusätzlich mit Schoko und Pistaziencreme. ©UK

Das beste Sommer-Sandwich aller Zeiten ist zurück! In den Supermärkten von Marks & Spencer gibt es jetzt wieder etwas ganz Besonderes, das bereits im vergangenen Jahr viele London Besucher und Food Blogger fast durchdrehen ließ: Die Limited Edition des Red Diamond Strawberry & Creme Sandwich! Die Idee kommt offenbar aus Japan, und sogar die BBC hatte darüber berichtet. Ich habe es wie viele andere ausprobiert: Leicht süß, aber nicht zu süß mit absolut geschmacksintensiven Erdbeeren. Just delicious! Das Strawberry & Creme Sandwich wird in diesem Jahr um eine weitere Kreation ergänzt: Das erste Dessert-Sandwich Großbritanniens, das Chocolate Strawberry and Pistachio Creme Sandwich besteht aus Toast mit Kakaonote, gefüllt mit Pistaziencreme, einer Schicht belgischer Fairtrade-Schokoladensauce und reifen britischen Erdbeeren. Mitglieder der Facebook-Gruppe Totally-London haben es bereits getestet und für GUT befunden! Unbedingt ausprobieren, solange es sie noch gibt!

Wie elektrische Bahnen London voran brachten

London Transport Museum Acton depot Tube 1937
Mit dem historischen U-Bahn-Zug von 1938 aus dem Acton Depot vom London Transport Museum finden auch immer wieder Sonderfahrten statt. ©SCRITTI

Am ersten Juli-Wochenende gibt es zum zweiten Mal in diesem Jahr Tage der Offenen Tür im Museums Depot in Acton vom London Transport Museum. In den großen Hallen wird alles gesammelt und aufbewahrt, was bedeutend für den Londoner Nahverkehr war. An drei Wochenenden im Jahr gibt es bei den Depot Open Days jeweils einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der großen Halle in Acton mit rund 320.000 Objekten. Das Motto an den drei Tagen von Freitag, 3. bis Sonntag 5. Juli 2026 ist „Powering London“: Im Zentrum steht, wie Elektrizität die Stadt seit über 125 Jahren antreibt, von den ersten elektrischen Trams und U-Bahnen bis zur aktuellen modernsten Technik. Es gibt auch immer Führungen und Diskussionsrunden und ein umfangreiches Programm für Kinder. Was es im Museums Depot alles Spannendes zu entdecken gibt, steht hier im Beitrag.

Verstörende Kunst einer großen Meisterin

London Tate Modern Tracey Emin Exhibition 2026 Painting
Eines der zahlreichen Gemälde von Tracey Emin in der Tate Modern. ©SCRITTI

Wem es draußen im Sommer zu warm wird, der findet in London vielerorts kostenlos Abkühlung in Museen und Galerien. Noch bis 31. August 2026 läuft in der Tate Modern Galerie an der Southbank, dem südlichen Themseufer, eine viel beachtete Ausstellung: A Second Life bietet tiefe Einblicke in das Schaffen der britischen Künstlerin Tracey Emin und wird in der Fachwelt gefeiert. Kritiker loben die Werkschau als ehrfürchtige Würdigung, die Emin endgültig in den absoluten Kunstolymp erhebt und ihre Radikalität sowie persönliche Offenheit zelebriert.

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Technologie mit Zukunft? Übers Meer fliegen mit dem letzten Hovercraft

Es gibt sie noch, die legendären Hovercrafts. Nicht mehr die gigantischen Fahrzeuge über dem Ärmelkanal, aber kleinere Luftkissenboote bringen weiterhin Passagiere in Südengland schnell und bequem von Portsmouth zur Isle of Wight und zurück. Dabei können sie die unbestreitbaren Vorteile der Luftkissentechnik voll ausspielen. Die Fahrt im Hovercraft ist ein unvergessliches Erlebnis und eine ganz besondere Art des Reisens. Kommt das Hovercraft also bald zurück?

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Luftkissenboote beziehungsweise Hovercrafts im Englischen haben viele Menschen in den 1960er und 1970er Jahren fasziniert. Sie waren Ausdruck der Moderne in einer Zeit, als die Zukunft noch von durch Hochhausschluchten fliegenden Autos bestimmt war. Ein Luftkissenboot hatte etwas Magisches und Futuristisches an sich, konnte es doch elegant über jede Oberfläche gleiten und kam dem Zukunftsideal von Autos ohne Räder und grenzenloser Mobilität schon ziemlich nahe. Am bekanntesten waren die Verbindungen mit dem Hovercraft über den Ärmelkanal zwischen Großbritannien und Frankreich, die erstmals 1966 von Ramsgate und Dover nach Calais als reiner Passagierdienst den Betrieb aufnahmen. Die Überfahrt mit dem Hovercraft war deutlich schneller als mit einem konventionellen Fährschiff, deshalb konnte sie auch teurer sein. Den Höhepunkt erreichte der Bau von Hovercrafts in England mit den ab 1968 in Dienst gestellten Luftkissenfahrzeugen des Typs Saunders Roe Nautical 4 (SR.N4). Die insgesamt sechs Exemplare waren die größten zivilen Luftkissenfahrzeuge der Welt und gleichzeitig die einzigen, die neben Passagieren auch Automobile und Busse beförderten. Sie waren bis zum Jahr 2000 zwischen Dover und Calais im Einsatz und benötigten für die 33 Kilometer lange Strecke rund 35 Minuten. Der Rekord lag sogar bei nur 22 Minuten für eine Kanalüberquerung mit einem Hovercraft! Irgendwann sind die Luftkissenboote jedoch klammheimlich von der Oberfläche verschwunden, weshalb man sich wie die BBC in einem Artikel von 2015 fragt, was aus dieser einst so revolutionären Technik eigentlich geworden ist.

Kurz mal übers Meer flitzen: Ein Hovercraft von Portsmouth kommend kurz vor der Ankunft in Ryde auf der Isle of Wight im Sommer 2022. ©SCRITTI

Immerhin gehören Hovercrafts zu den wenigen Fahrzeugen, die sich sowohl über Land als auch über Wasser fortbewegen können, was in bestimmten Situationen ein überragender Vorteil sein kann. Im Juli 2022 hatte ich endlich Gelegenheit, zum ersten Mal mit einem der letzten kommerziell eingesetzten Hovercrafts von Hovertravel übers Meer „zu fliegen“. Ja, eine Fahrt im Hovercraft fühlt sich tatsächlich wie Fliegen an. Und ich muss sagen: Das war mit Abstand die coolste Art, sich über Wasser und Land nahtlos fortzubewegen! Hat diese Technik also immer noch eine Zukunft?

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London Transport: Herausragendes Design im Stil des Art Deco

Das London Transport Museum zeigt in einer neuen Ausstellung die Bedeutung und den Einfluss des Art Deco auf die Gestaltung von Postern, die Fahrgastkommunikation und die Designsprache des Nahverkehrs in London bis heute.

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Was:Art deco: the golden age of poster design“, Ausstellung mit Postern und Grafikdesign
Wo: London Transport Museum in Covent Garden
Wann: 21. November 2025 bis Frühjahr 2027. Der Eintritt zur Global Poster Gallery innerhalb des Museums ist im Eintritt enthalten.

Die Moderne und vor allem der Stil des Art Deco spielen eine herausragende Rolle in der Designsprache und der Wahrnehmung des öffentlichen Verkehrs in London. Das liegt vor allem daran, dass viele maßgebliche Entwicklungen in den 1920er und 30er Jahren stattfanden, in denen die Londoner U-Bahn weit in die Vororte expandierte und in der Folge dort das klassische „Suburbia“ mit großen Wohnanlagen und neuen Stadtzentren entstand. Diese ganze Zeit wurde maßgeblich von zwei herausragenden Persönlichkeiten geprägt, die sich den Prinzipien der Moderne und des Zeitgeistes verpflichtet fühlten: Frank Pick und Charles Holden. Frank Pick war von der Gründung des London Passenger Transport Board im Jahr 1933 bis 1940 dessen Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender und weitgehend für das Design des Londoner Transportwesens, dessen Schrift oder das klassische rote runde Logo (Roundel) verantwortlich. Eng an Picks Seite arbeitete Architekt Charles Holden, der für eine Vielzahl der in dieser Zeit entstandenen, modernistischen U-Bahn-Gebäude verantwortlich war, die sich durch geometrische Formen, stromlinienförmige Kurven und funktionale Schönheit auszeichnen. Mehr zur Architektur von Charles Holden in London findet sich hier im Beitrag.

So ist es kein Wunder, dass die Archive des London Transport Museum voll sind mit Objekten aus der Zeit des Art Deco. Das Museum erzählt in den ehemaligen Hallen des Blumenmarktes von 1872 in Covent Garden seit 1980 in beeindruckender Weise und mit vielen Exponaten die Geschichte der Mobilität in London und ist immer wieder einen Besuch wert.

London Transport Museum Global Poster Gallery
In einem abgegrenzten Bereich innerhalb des London Transport Museums gibt es in der Global Poster Gallery die Ausstellung mit zahlreichen Postern im Stil des Art Deco. ©SCRITTI

Eine neue Ausstellung mit dem Titel Art deco: the golden age of poster design in der Global Poster Gallery innerhalb des Museums beleuchtet seit kurzem den Einfluss des Art Deco auf das Kunst- und Designerbe des Londoner Nahverkehrs. Anlässlich des 100. Jahrestages der Pariser Weltausstellung von 1925, auf der rückblickend Art Deco seinen Ursprung hat, bietet diese Ausstellung die Gelegenheit, mehr über diesen so prägenden Stil in Design und Architektur zu erfahren und einzigartige, noch nie öffentlich ausgestellte Kunstwerke zu entdecken.

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London entdecken: Im DLR Zug zu den Highlights im Südosten (Teil 2)

Mit den automatisch fahrenden Zügen der Docklands Ligh Railway DLR lassen sich der Osten und Südosten von London mit neu emporwachsenden Stadtvierteln aus einer ganz neuen Perspektive entdecken. In Kombination mit Seilbahn und Schiff ergibt sich zudem eine außergewöhnliche und spannende Sightseeing Tour bis nach Greenwich.

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Seit nunmehr bald 40 Jahren verkehren die automatisierten und fahrerlosen Züge der Docklands Light Railway (DLR) überwiegend oberirdisch durch den Osten und Südosten von London. Vor 38 Jahren fuhr am 31. August 1987 der erste Passagierzug, nachdem Königin Elisabeth II. die DLR offiziell am 30. Juli 1987 eröffnet hatte. Schätzungsweise 40.000 Menschen reisten an diesem Tag mit den ersten Bahnen, die damals nur aus zweiteiligen Triebwagen bestanden und durch ein Gelände fuhren, das noch weitgehend aus Baustellen im Niemandsland der ehemaligen Docks bestand. Anlass für den Bau der DLR war die Erschließung der London Docklands in den 1980er Jahren, in denen sich rund um das Finanzzentrum in Canary Wharf in den vergangenen Jahrzehnten ein komplett neuer Stadtteil entwickelte. Am Anfang hielten die Züge nur an 15 oberirdischen Stationen, und die Linie endete im Westen in Tower Gateway, im Norden in Stratford und im Süden in Island Gardens auf der Nordseite der Themse kurz vor Greenwich. Im Laufe der Jahre hat sich daraus ein Netzwerk mit 34 Kilometern Länge und 45 Stationen entwickelt, das von aktuell sieben Linien bedient wird. Außer auf dem Weg von/zum City Airport verirren sich nicht allzu viele Touristen in den neu entwickelten Osten von London. Dabei eignen sich die Züge der DLR hervorragend für eine spannende Sightseeing Tour durch weniger bekannte Stadtteile von London zum Preis eines Nahverkehrstickets.

DLR train Canary Wharf Poplar
Die automatischen Züge der Dockland Light Railway (DLR) erschließen oberirdisch den Osten und Südosten von London. An der Spitze des Zuges gibt es freie Sicht auf die Umgebung. ©SCRITTI

Dass die Züge der DLR automatisiert und ferngesteuert verkehren, so dass in der Regel kein Fahrpersonal benötigt wird, hat einen immensen Vorteil: Wie im Obergeschoss der berühmten Londoner Doppelstockbusse befinden sich die ersten Sitze für die Fahrgäste direkt hinter den Glasscheiben an der Front der Fahrzeuge. Zudem verkehrt die DLR vielerorts auf einem aufgeständerten Fahrweg hoch über dem Straßenniveau. Beste Aussichten auf die Stadt sind von hier aus garantiert!

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Juni-Tipps: Kühle Gärten, beschauliche Kanäle und endlose Strände

London lockt im Juni mit einem großen Garten-Festival oder beschaulichen Bootsfahrten auf dem Regent’s Kanal. Jenseits des Trubels bietet sich ein entspannter Tag am Meer an.

Das Pfingstwochenende wird auch in London wohl sehr voll werden. Zumal wieder jede Menge Events angesagt sind, und auch die Open Air Saison mit Festivals, Ausstellungen und Musikveranstaltungen begonnen hat. Ein Highlight am ersten Juni-Wochenende ist auf jeden Fall das beliebte Event London Open Gardens. Unzählige Gärten, die sonst für die Allgemeinheit verschlossen sind, öffnen am 7. und 8. Juni 2025 ihre Pforten und lassen die Besucher in über 100 kleinere und größere grüne Oasen eintauchen.

London Belgravia Eccleston Square Garden
Bei London Open Gardens gibt es Einblicke in Gärten wie am Eccleston Square in Belgravia. ©SCRITTI

Egal ob Dachgärten, Community Gardens, kleine Parks, historische Anlagen oder ganz private Hausgärten, die Auswahl ist riesig. Es werden auch Rundgänge oder Gesprächsrunden mit den Menschen angeboten, die Grünflächen für Natur, Klima und die Stadtbewohner pflegen und erhalten. Man muss Tickets buchen, um Zutritt zu den Gärten zu bekommen oder um an Walks, Führungen und Radtouren teilzunehmen.

Seltene Einblicke in die Verkehrsgeschichte

London Transport Museum Acton Depot
Historische Busse und Bahnen gibt es im Museums Depot in Acton zu entdecken. ©SCRITTI

Am ersten Juni-Wochenende gibt es zum zweiten Mal in diesem Jahr Tage der Offenen Tür im Museums Depot in Acton vom London Transport Museum. In den großen Hallen wird alles gesammelt und aufbewahrt, was bedeutend für den Londoner Nahverkehr war. An drei Wochenenden im Jahr gibt es jeweils einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Depots mit rund 320.000 Objekten. Das Motto an den drei Tagen von Freitag 6. Juni bis Sonntag 8. Juni ist „All Signals Green“: Im Zentrum steht das Thema Nachhaltigkeit und wie Londons Öffentlicher Verkehr noch grüner werden kann. Es gibt auch immer Führungen und Diskussionsrunden und ein umfangreiches Programm für Kinder. Was es im Museums Depot alles Spannendes zu entdecken gibt, steht hier im Beitrag.

Am und auf dem Kanal durch den Norden von London

Regent's Canal Little Venice Narrow Boats
Mitten in London leben Menschen auf dem Regent’s Canal idyllisch auf Hausbooten. Eine der bekanntesten Bootsbewohnerin ist die deutsche ARD London Korrespondentin Annette Dittert. ©SCRITTI

Sonnige und heiße Sommertage verbringt man auch in London am besten am oder auf dem Wasser. Möglichkeiten für Bootstouren die Themse rauf und runter gibt es genügend, egal ob mit privaten Ausflugsschiffen oder ganz einfach mit dem River Bus im Linienverkehr. Ein etwas versteckteres Highlight sind die gemütlichen Bootsfahrten über den Regent’s Canal zwischen Camden und Little Venice, eine kleine grüne Oase mitten in London. Hier kann man auch sehr schön parallel zum Kanal nach Primrose Hill oder bis nach King’s Cross flanieren und eher unbekannte Seiten von London entdecken. Mehr dazu steht hier im Beitrag.

Worthing statt Brighton: Ein entspannter Tag am Meer

Wem es in London dann trotzdem zu heiß wird, der kann die Gelegenheit ja auch für einen Tagestrip ans Meer nutzen. Zum Glück ist das Meer von London aus ja schon nach einer Stunde Bahnfahrt erreichbar.

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Mai-Tipps: Chillen auf dem Schiff, Jubiläumstanz mit ABBA und noch mehr immersive Erlebnisse in London

Im Mai spielt sich das Leben wieder überwiegend draußen ab. Bootsfahrten über die Themse sind in London ein Highlight, aber auch immersive Erlebnisse im Outernet und der dritte Jahrestag von ABBA Voyage.

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Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus! Und zwar mit Wucht. Gleich der erste Tag des Monats brachte in diesem Jahr Rekordwerte mit Temperaturen von bis zu 28 Grad in London und auch in ganz Deutschland um bis zu 27 Grad. Nichts wie raus also ins Freie, um die Welt zu entdecken, Sonne zu tanken und die frischen Farben in all ihrer Pracht zu genießen.

Abschalten auf dem Themse Boot

Viele Sehenswürdigkeiten in London lassen sich auch entspannt vom Wasser aus erleben. ©SCRITTI

Das alles kann man in London besonders gut bei einer entspannten Bootsfahrt über die Themse, etwa mit dem Ausflugsschiff bei einer zweistündigen Tour zwischen Richmond und Westminster. Man kann auch einfach mit dem River Bus bzw. Uber Boat by Thamesclipper über die Themse fahren, zum Beispiel nach Greenwich oder zur Battersea Power Station. Die Schnellboote verkehren regelmäßig in beide Richtungen über die Themse, stoppen an 23 Piers zwischen Putney und Woolwich und können mit einem Aufpreis mit der Oyster Card bzw. Contactless genutzt werden. Mehr Hintergrund zum Ausflug per Schiff gibt es hier im Beitrag.

Abheben im Outernet

Die neue farbenprächtige Show The Dawn of Venus im Outernet. ©SCRITTI

Bei meinem letzten Besuch in London im April 2025 habe ich mal wieder im Outernet an der U-Bahn Station Tottenham Court Road vorbeigeschaut, wo es neue immersive Shows und Kunstinstallationen wie immer kostenlos zu erleben gibt. Den entsprechenden Blog-Beitrag mit Infos zum Outernet habe ich aktualisiert mit neuen Empfehlungen. Aktuelle beeindruckende Installationen, die ich gesehen habe, sind zum Beispiel Nature’s ConfettiThe Dawn of Venus, das interaktive The Rain oder Squares Cubed. Natürlich ist auch der beliebte Butterfly Trail immer wieder einen Besuch im Outernet wert. Alle Infos gibt es hier im Beitrag.

Abtanzen bei ABBA Voyage zum dritten Jahrestag

Mein absolutes Highlight im Mai 2025 wird zweifellos der dritte Jahrestag der atemberaubenden immersiven Konzert Show ABBA Voyage in London sein. Am Dienstag, den 27. Mai ist es wieder soweit, und es wurde bereits eine Überraschung angekündigt, die Fans in aller Welt elektrisiert.

Die beiden ABBA Granden Björn Ulvaeus und Benny Andersson beim Besuch von ABBA Voyage beim zweiten Jahrestag am 27. Mai 2024. ©SCRITTI

Unglaublich, aber das phänomenale ABBA-Konzert mit den digitalen ABBAtaren läuft nun bereits seit drei Jahren ununterbrochen in London und hat inzwischen um die drei Millionen Besucher glücklich gemacht. Der Jubiläumstag ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes für die Fans aus aller Welt. Beim ersten Jahrestag 2023 waren Björn, Benny und sogar Frida bei der Jubiläumsshow im Publikum mit dabei und sprachen hinterher auch mit den Fans. Was 2025 auf die ABBA Fans in aller Welt warten könnte, steht hier im Beitrag.

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April-Tipps: Bluebell Blüten und Nostalgie-Bahnen zum Anfassen

Reise-Tipps für den April: Die Depot Open Days vom London Transport Museum locken Besucher nach Acton. Viele Heritage Railways starten zudem in die Saison, und auch die älteste Miniaturwelt Großbritanniens im Freien hat wieder geöffnet.

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Der April ist nicht nur in London stets ein toller Monat: Überall blüht es, die Tage werden immer länger und wärmer, und es zieht die Menschen endlich wieder nach draußen. Wenn man Glück hat, kann man auch schon die ersten Tage mit 20 Grad erleben und die Welt mit einem Kaffee im Sonnenschein genießen. Eine ideale Zeit also, um nach London zu reisen und den besonderen Spirit der schönsten Stadt der Welt zu atmen. Bei gutem Wetter empfiehlt es sich natürlich, dieses für Tagesausflüge ins grüne Umland zu nutzen und zum Beispiel eine Fahrt in einer historischen Eisenbahn zu unternehmen. Aber auch im Westen von London erwartet die Fans von London Transport ein besonderes Erlebnis, das so nur an wenigen ausgewählten Wochenenden möglich ist. Hier drei Tipps für einen ganz besonderen April in London und Umgebung.

Ein ganzes Depot voll historischer U-Bahnen, Busse und Trams

London Transport Museum Acton Depot
Historische U-Bahnen, Busse und Trams in voller Größe gibt es im Acton Depot vom London Transport Museum, das leider nur dreimal im Jahr geöffnet hat. ©SCRITTI

Ein besonderes Highlight in London jedes Jahr im April sind die Depot Open Days des London Transport Museum im riesigen Depot in Acton im Westen der Stadt. Dieses ist in der Regel nur dreimal im Jahr für Besucher geöffnet, da dort über das Jahr auch ganz normal an der historischen Sammlung von Bussen, Bahnen und Gerätschaften gearbeitet wird. Der nächste Termin für einen Besuch ist von Freitag 4. April bis Sonntag 6. April 2025. Zu entdecken gibt es nicht nur in Acton unglaublich viel!

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Private Westbahn steigt in Hochgeschwindigkeitsverkehr ein – bald auch Fahrten in Deutschland?

Die private WESTbahn expandiert weiter und steigt in den Verkehr mit Hochgeschwindigkeitszügen im Süden Österreichs ein. Diese könnten künftig auch auf deutschen Schnellfahrstrecken unterwegs sein.

Wie die private WESTbahn aus Österreich und der Fahrzeughersteller Stadler Rail jetzt bekannt gaben, wird die WESTbahn bereits im März 2026 in den Hochgeschwindigkeitsverkehr zunächst innerhalb von Österreich einsteigen. Zu diesem Zweck hat die WESTbahn bei Stadler Rail drei 250 km/h schnelle Hochgeschwindigkeitszüge des Typs SMILE bestellt. Diese entsprechen weitgehend den seit 2020 bei den Schweizer Bundesbahnen (SBB) als Giruno (Baureihe RABe 501) verkehrenden, mehrsystemfähigen Hochgeschwindigkeitszügen zwischen der Nordschweiz und Italien. Bei der WESTbahn sollen die bewährten Züge bereits ab März 2026 auf der Strecke Wien – Graz – Klagenfurt – Villach zum Einsatz kommen und den Fahrgästen höchsten Reisekomfort bieten. Auch für Fahrgäste aus Süddeutschland werden sich damit neue und voraussichtlich preiswerte Reisemöglichkeiten ergeben, zumal die WESTbahn auch das Deutschlandticket anerkennt und entsprechend ermäßigte Tickets für ihre internationalen Fernverbindungen verkauft.

WESTbahn Stadler Rail SMILE Hochgeschwindigkeitszug
So sollen die neuen Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ SMILE von Stadler Rail (in der Schweiz bekannt als GIRUNO) für die WESTbahn aussehen. ©WESTbahn Management GmbH

Der SMILE wird der erste Hochgeschwindigkeitszug von Stadler in Österreich sein und kann bis zu Tempo 250 fahren. Gebaut werden die SMILE-Züge im Stadler-Werk im thurgauischen Bussnang (Schweiz). Die drei neuen Züge erlauben es der WESTbahn, ihr Angebot auf die Strecke Wien – Graz – Klagenfurt – Villach kurz vor der Grenze nach Slowenien auszudehnen. Im Januar 2024 hatte die Westbahn bereits bekanntgegeben, nach der für Ende 2025 geplanten Inbetriebnahme des Koralmtunnels einen eigenen Verkehr zwischen Wien und Villach über Graz und Klagenfurt über die österreichische Südbahn und die Koralmbahn anzustreben. Das private Unternehmen WESTbahn verkehrt seit Dezember 2011 in Konkurrenz zu den staatlichen Österreichischen Bundesbahnen auf der 317 Kilometer langen Strecke Wien – Salzburg meist im Stundentakt. Im April 2022 wurden diese Verkehre in Konkurrenz zur Deutschen Bahn bis nach München und jüngst bis Stuttgart ausgeweitet. Weitere Verbindungen auch innerhalb Deutschlands werden angestrebt, auch wenn die Deutsche Bahn keine Tickets für Wettbewerber im Fernverkehr verkauft.

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Innotrans 2024: Erstes Fahrzeug für neue Stadtbahn-Generation präsentiert

Bei der Messe Innotrans in Berlin stellte Stadler die erste von 246 Zwei-System-Stadtbahnen für das Projekt Tram-Train verschiedener Betreiber vor.

Auf der weltgrößten Bahnmesse Innotrans in Berlin hat der Fahrzeughersteller Stadler Rail in der letzten September-Woche 2024 auf dem Freigelände hinter den Messehallen zahlreiche neue Bahnen vorgestellt. Darunter war auch das erste fertig gebaute Fahrzeug aus dem Projekt „Tram-Train“. Die moderne Zweisystem-Stadtbahn vom Typ Citylink für den Einsatz auf Straßenbahn- und Eisenbahngleisen in blau-weißem Design geht an die Saarbahn in Saarbrücken. Weitere Fahrzeuge unter anderem für die Stadtbahn-Systeme in Karlsruhe und Heilbronn werden folgen. Sechs Verkehrsunternehmen aus Deutschland und Österreich hatten sich erstmals zusammengetan, um einen Großauftrag für eine neue Generation von Stadtbahn-Fahrzeugen zu lancieren und somit Synergieeffekte und Kostenvorteile zu nutzen. Die Grundidee ist ein einheitlicher Fahrzeugtyp, der modular an die jeweiligen regionalen Bedürfnisse angepasst werden kann. 

Erste Stadtbahn vom Typ Stadler Citylink für die Saarbahn auf dem Freigelände der Messe Innotrans Ende September 2024. ©SCRITTI

Zu den Kooperationspartnern gehören Verkehrs­betriebe Karlsruhe GmbH (VBK, Karlsruher Straßenbahn), Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG, Regionalstadtbahn Karlsruhe und Heilbronn), Saarbahn Netz GmbH (Regionalstadtbahn Saarbrücken), Schiene Oberösterreich GmbH (Regionalstadtbahn Linz), Schiene Salzburg GmbH (Regionalstadtbahn Salzburg) und Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb. Stadler ging mit seinem Tram-Konzept Citylink als Sieger aus der entsprechenden Ausschreibung hervor und erhielt vor zwei Jahren den bislang grössten Auftrag in der Geschichte des Unternehmens. Hauptbestandteil ist die Lieferung von bis zu 504 Niederflurfahrzeugen vom Typ Stadler Citylink, 246 davon sind bereits fix bestellt. Der Rahmenvertrag umfasst neben der Fahrzeugherstellung auch einen auf bis zu 32 Jahre angelegten Instandhaltungsvertrag.

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