April-Tipps: Bluebell Blüten und Nostalgie-Bahnen zum Anfassen

Reise-Tipps für den April: Die Depot Open Days vom London Transport Museum locken Besucher nach Acton. Viele Heritage Railways starten zudem in die Saison, und auch die älteste Miniaturwelt Großbritanniens im Freien hat wieder geöffnet.

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Der April ist nicht nur in London stets ein toller Monat: Überall blüht es, die Tage werden immer länger und wärmer, und es zieht die Menschen endlich wieder nach draußen. Wenn man Glück hat, kann man auch schon die ersten Tage mit 20 Grad erleben und die Welt mit einem Kaffee im Sonnenschein genießen. Eine ideale Zeit also, um nach London zu reisen und den besonderen Spirit der schönsten Stadt der Welt zu atmen. Bei gutem Wetter empfiehlt es sich natürlich, dieses für Tagesausflüge ins grüne Umland zu nutzen und zum Beispiel eine Fahrt in einer historischen Eisenbahn zu unternehmen. Aber auch im Westen von London erwartet die Fans von London Transport ein besonderes Erlebnis, das so nur an wenigen ausgewählten Wochenenden möglich ist. Hier drei Tipps für einen ganz besonderen April in London und Umgebung.

Ein ganzes Depot voll historischer U-Bahnen, Busse und Trams

London Transport Museum Acton Depot
Historische U-Bahnen, Busse und Trams in voller Größe gibt es im Acton Depot vom London Transport Museum, das leider nur dreimal im Jahr geöffnet hat. ©SCRITTI

Ein besonderes Highlight in London jedes Jahr im April sind die Depot Open Days des London Transport Museum im riesigen Depot in Acton im Westen der Stadt. Dieses ist in der Regel nur dreimal im Jahr für Besucher geöffnet, da dort über das Jahr auch ganz normal an der historischen Sammlung von Bussen, Bahnen und Gerätschaften gearbeitet wird. Der nächste Termin für einen Besuch ist von Freitag 4. April bis Sonntag 6. April 2025. Zu entdecken gibt es nicht nur in Acton unglaublich viel!

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Wie die Moderne auf die Modellbahn kam

Von Mitte Februar bis Ende März 2019 gab es eine tolle Ausstellung im Architektur Salon in Hamburg: märklinMODERNE, vom Bau zum Bausatz und zurück, ein Projekt des Online Magazins moderneREGIONAL. Bei dem von der Wüstenrot-Stiftung geförderten Projekt geht es darum, wie die architektonische Moderne in den 60er und 70er Jahren auf Modellbausätze für den Einsatz auf der Modelleisenbahn übertragen wurde und so bundesdeutsche Architekturrealität meist im Maßstab 1:87 in den Hobbykeller brachte. In der Tat erhält man beim Betrachten der typischen Modelle der Firmen Faller oder Kibri aus jener Zeit einen ganz anderen Blick auf die Epoche, die Alltagsarchitektur und die Sehnsüchte der Menschen in deutschen Städten.

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Villa im Tessin von Faller, der Traum vom modernen Wohnen im Grünen ©SCRITTI

Fast jeder Modellbauer hat schon einmal die kleine „Villa im Tessin“ gesehen, die so typisch den modernen Zeitgeist jener Epoche widerspiegelt und in gewisser Weise auch den Traum von einem aufgeräumten, modernen Leben in Wohlstand in idyllischer Umgebung symbolisiert.

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