Trip nach Kopenhagen: Immer am Wasser entlang

Das erste Mal in Dänemark und Kopenhagen! Kopenhagen ist eine jener Städte, von denen man immer wieder einmal etwas gehört und eigentlich nur positive Vorstellungen hat. Man denkt dabei an moderne Architektur, skandinavisches Design, viel Wasser und natürlich an die Fahrrad-Hauptstadt Europas. Insofern sind die Erwartungen hoch, und ich darf gleich verraten, dass sie nicht enttäuscht wurden! Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin natürlich mit dem Zug von Hamburg aus angereist, was sehr bequem war und nicht zu lange gedauert hat. Mehr dazu am Ende des Beitrags. Da ich nur ein verlängertes Wochenende in der dänischen Hauptstadt verbrachte, gibt es hier nur mal ein paar erste Eindrücke und Tipps. In der Zukunft wird sicherlich noch einiges dazukommen…

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Fast wie Amsterdam: Entspanntes Stadtleben am Kanal in Kopenhagen. Das Fahrrad ist immer mit dabei ©SCRITTI

Am ersten Morgen führt mich der Weg vom Hotel direkt ans nahegelegene Wasser mit dem Südhafen, und der erste Eindruck ist gleich mehr als positiv: Man hat tolle Blicke auf eine moderne Stadt mit viel Geschichte. Während das westliche Ufer mit modernen Klötzen aus Stahl und Glas bebaut ist, liegt auf der gegenüberliegenden Seite das ehemalige Hafenviertel Islands Brygge, wo sich mit dem Hafenpark ein schmaler Streifen Grün entlang des Wassers erstreckt und die Menschen zum Sonnenbad einlädt.

 

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Wie die Moderne auf die Modellbahn kam

Von Mitte Februar bis Ende März 2019 gab es eine tolle Ausstellung im Architektur Salon in Hamburg: märklinMODERNE, vom Bau zum Bausatz und zurück, ein Projekt des Online Magazins moderneREGIONAL. Bei dem von der Wüstenrot-Stiftung geförderten Projekt geht es darum, wie die architektonische Moderne in den 60er und 70er Jahren auf Modellbausätze für den Einsatz auf der Modelleisenbahn übertragen wurde und so bundesdeutsche Architekturrealität meist im Maßstab 1:87 in den Hobbykeller brachte. In der Tat erhält man beim Betrachten der typischen Modelle der Firmen Faller oder Kibri aus jener Zeit einen ganz anderen Blick auf die Epoche, die Alltagsarchitektur und die Sehnsüchte der Menschen in deutschen Städten.

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Villa im Tessin von Faller, der Traum vom modernen Wohnen im Grünen ©SCRITTI

Fast jeder Modellbauer hat schon einmal die kleine „Villa im Tessin“ gesehen, die so typisch den modernen Zeitgeist jener Epoche widerspiegelt und in gewisser Weise auch den Traum von einem aufgeräumten, modernen Leben in Wohlstand in idyllischer Umgebung symbolisiert. Weiterlesen „Wie die Moderne auf die Modellbahn kam“

Reisetipp: Wie man in London günstige Hotels findet

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Britische Gemütlichkeit im Hotel ©SCRITTI

Ich habe ja schon an unterschiedlicher Stelle über Übernachtungsmöglichkeiten in London berichtet. Es gibt gefühlt etwa eine Million Hotels in allen Variationen von der schäbigen Absteige über das familiäre Bed & Breakfast bis zum Luxushotel mit Zimmerpreisen im vierstelligen Bereich. Inzwischen habe ich sehr viel Zeit meines Lebens mit der Suche nach günstigen Hotelzimmern verbracht, und auch in London in unterschiedlichen Hotels in unterschiedlichen Stadtvierteln übernachtet. In den letzten Jahren gehe ich fast nur noch in Hotels von Premier Inn, insbesondere in London. Warum und wie man selbst bei Tageshöchstpreisen noch günstige Alternativen finden kann, erkläre ich weiter unten.

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TV-Tipp: Bahnhofskathedralen auf Arte

Auf Arte läuft aktuell eine Serie unter dem Titel Bahnhofskathedralen – Europas Reisepaläste. Die Folge am Freitag, den 30.11.18 um 18:35 Uhr beschäftigt sich mit einer absoluten Bahnhofs-Schönheit, wenn nicht sogar dem schönsten Bahnhof in einer europäischen Metropole: Der Bahnhof St Pancras in London, seit 2007 Start- und Endpunkt der Eurostar-Züge auf den Kontinent nach Brüssel, Paris und Amsterdam und zugleich Heimat eines opulenten viktorianischen Hotels. Diese Folge der Arte-Serie über London ist jetzt schon in der Arte-Mediathek noch bis 29. Januar 2019 abrufbar. In weiteren Episoden werden die Geschichten von großen Bahnhöfen in Antwerpen, Paris oder Budapest erzählt.

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Der Bahnhof London St Pancras auf der Seite des Hotels, eine wahre Kathedrale

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London spezial: Das ganz besondere Weihnachtsgefühl

Lohnt es sich, in der Vorweihnachtszeit nach London zu reisen? Absolut! Ich fahre inzwischen jedes Jahr Anfang Dezember für ein paar Tage noch London auf der Suche nach originellen Weihnachtsgeschenken. Und wegen der ganz besonderen Atmosphäre. In gewisser Weise sind Engländer und Amerikaner ähnlich verrückt nach Weihnachten mit Christmas Songs und blinkenden Lichtern auf allen Kanälen. Ganz davon abgesehen, dass es unzählige Einkaufsmöglichkeiten gibt und Christmas Shopping in Europa kaum irgendwo mehr Spaß machen kann als in London. Vor allem die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt ist geradezu legendär!

Viele Einheimische und Besucher können es kaum erwarten, bis bereits Ende Oktober in der Carnaby Street wieder die Lichter angehen. Jedes Jahr gibt es ein anderes Thema, das passend zur ehemaligen Hippie-Straße farbenfroh und stilvoll inszeniert wird. 2016 waren es Love und Peace, 2017 ein bunter Christmas Carnival und 2018 passend zum entsprechenden Filmstart Textzeilen aus dem Queen-Song Bohemien Rhapsodie in Neonschrift, die gespannt sind über der Fußgängerzone mit ihren zahlreichen kleinen Geschäften, Pubs und dem wunderbar altmodischen Kaufhaus Liberty am nördlichen Ende.

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London: Megacity im Höhenrausch

Wenn man dieser Tage durch das Zentrum von London streift, dann fallen einem an allen Ecken und Enden die Baustellen auf – insbesondere rund um die „City“ und das Bankenviertel. Überall wachsen in den letzten Jahren Hochhäuser in den Himmel, Kapitalismus und Immobilienspekulation scheinen nicht zu bremsen zu sein. Herausragendes Wahrzeichen darunter ist inzwischen der spitze Glasturm The Shard neben dem Bahnhof London Bridge, der von überall her sichtbar ist und mit 310 Metern von Juli bis Oktober 2012 der höchste Wolkenkratzer Europas war. In einem Zeitungsbericht war einmal die Rede davon, dass gleichzeitig über 200 Hochhäuser über das Stadtgebiet verteilt in Planung oder Bau seien. Das mag zunächst unglaublich klingen, wenn man sich aber an unterschiedlichen Orten umsieht, dann kommt das der Realität schon ziemlich nahe. Selbst im Südosten im Stadtteil Lewisham wachsen um den Bahnhof herum mehrere Türme in die Höhe mit neuen Wohnungen und Apartments. Und das sind nicht nur einzelne, sondern wirklich gleich ein Dutzend. Ähnlich verhält es sich im zweiten Finanzviertel an der Canary Warf entlang der Themse, beim Bahnhof Waterloo oder an anderen zentralen Punkten rund um Bahnhöfe wie Lewisham oder East Croydon.

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Unterwegs mit dem FlixTrain

FlixTrain, ideal für: #günstige Bahnreise #preiswerte Tickets #Alternative zu DB #unkompliziertes Ambiente #einfache Buchung

Kürzlich war ich zum ersten Mal unterwegs mit dem FlixTrain. Nach dem Erfolg der Fernbusse unter der Marke FlixBus betreibt die private Flixmobility ja seit einiger Zeit zwei Linien auch mit Zügen: Die Strecken Hamburg – Köln (ehemals HKX) und Stuttgart – Berlin. Beide Verbindungen werden von der Flixmobility GmbH nur vermarktet. Wie bei den Kooperationen mit privaten Unternehmen beim Fernbusverkehr kümmern sich andere Unternehmen um das Eisenbahntechnische. Bei der Strecke Stuttgart – Berlin ist das nach der Insolvenz des früheren Betreibers Locomore nun das tschechische Unternehmen Leo Express, das in Tschechien mit modernen Fahrzeugen erfolgreich in Konkurrenz zur Staatsbahn unterwegs ist. Seit der Kooperation mit FlixTrain läuft das Geschäft, so dass bereits seit 21. Juni 2018 die Züge nun zweimal täglich von Stuttgart nach Berlin und wieder zurückfahren. Morgens ab Stuttgart um 6:21 Uhr und Do, Fr, So, Mo nachmittags auch um 14:12 Uhr. Zustiege sind unter anderem in Stuttgart, Vaihingen (Enz) oder Heidelberg möglich. Die Rückfahrten erfolgen ebenfalls morgens und nachmittags. Tickets für die Gesamtstrecke gibt es teils schon ab 9,99 Euro. Im Dezember 2018 sollen weitere Verbindungen wie Berlin – München folgen. Aktuell beklagt die Flixmobility in den Medien aber, dass sie von der Deutschen Bahn diskriminiert wird und auch für ihre künftigen Züge nur schlechte Zugtrassen zugewiesen bekommt, um dem ICE keine Konkurrenz zu machen.

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FlixTrain im Berliner Hauptbahnhof vor der Abfahrt nach Stuttgart ©SCRITTI

Für Fahrgäste ab Berlin ist die nachmittägliche Rückfahrt von Berlin Hbf um 14:54 Uhr eine echte Alternative zu den Zügen der Deutschen Bahn. Der FlixTrain ist zwar eine Stunde langsamer als der ICE. Aber die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke von 6,5 Stunden kann sich dennoch sehen lassen. Auch der FlixTrain nutzt auf weiten Teilen die Schnellfahrstrecken und fährt dort auch mit Tempo 200. Weiterlesen „Unterwegs mit dem FlixTrain“