Trip nach Kopenhagen: Immer am Wasser entlang

Kopenhagen ist eine moderne, pulsierende und faszinierende Stadt am Wasser und unbedingt einen Besuch wert!

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Das erste Mal in Dänemark und Kopenhagen! Kopenhagen ist eine jener Städte, von denen man immer wieder einmal etwas gehört und eigentlich nur positive Vorstellungen hat. Man denkt dabei an moderne Architektur, skandinavisches Design, viel Wasser und natürlich an die Fahrrad-Hauptstadt Europas. Die Stadt gilt als eine der Städte mit der größten Lebensqualität weltweit. In der Städteplatzierung des Beratungsunternehmens Mercer belegte sie im Jahr 2018 unter 231 Großstädten weltweit den achten Platz in dieser Rubrik. Insofern sind die Erwartungen hoch, und ich darf gleich verraten, dass sie nicht enttäuscht wurden! Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin natürlich mit dem Zug von Hamburg aus angereist, was sehr bequem war und nicht zu lange gedauert hat. Mehr dazu am Ende des Beitrags. Da ich nur ein verlängertes Wochenende in der dänischen Hauptstadt verbrachte, gibt es hier nur mal ein paar erste Eindrücke und Tipps. In der Zukunft wird sicherlich noch einiges dazukommen…

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Fast wie Amsterdam: Entspanntes Stadtleben am Kanal in Kopenhagen. Das Fahrrad ist immer mit dabei ©SCRITTI

Am ersten Morgen führt mich der Weg vom Hotel direkt ans nahegelegene Wasser mit dem Südhafen, und der erste Eindruck ist gleich mehr als positiv: Man hat tolle Blicke auf eine moderne Stadt mit viel Geschichte. Während das westliche Ufer mit modernen Klötzen aus Stahl und Glas bebaut ist, liegt auf der gegenüberliegenden Seite das ehemalige Hafenviertel Islands Brygge, wo sich mit dem Hafenpark ein schmaler Streifen Grün entlang des Wassers erstreckt und die Menschen zum Sonnenbad einlädt.

Dahinter finden sich ehemalige historische Speicher, die inzwischen alle in Wohnungen umgebaut wurden. Man merkt sofort: Hier hat man klare Vorstellungen vom Leben am Wasser und bemüht sich, für die Stadtbewohner das Beste daraus zu machen. Besonders beeindruckend ist die Kalvebod Bolge eine faszinierende Anlage quer übers Wasser mit Wegen und Sitzmöglichkeiten sowie Turn- und Spielecken, es geht rauf und runter, überall sitzen Leute und genießen die Frühlingssonne.

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Reisetipp: Wie man in London günstige Hotels findet

Ich habe ja schon an unterschiedlicher Stelle über Übernachtungsmöglichkeiten in London berichtet. Es gibt gefühlt etwa eine Million Hotels in allen Variationen von der schäbigen Absteige über das familiäre Bed & Breakfast bis zum Luxushotel mit Zimmerpreisen im vierstelligen Bereich. Inzwischen habe ich sehr viel Zeit meines Lebens mit der Suche nach günstigen Hotelzimmern verbracht, und auch in London in unterschiedlichen Hotels in unterschiedlichen Stadtvierteln übernachtet.

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Britische Gemütlichkeit im Hotel, zum Beispiel im Best Western Lansdowne in Eastbourne direkt gegenüber von Meer und Strand. ©SCRITTI

In den letzten Jahren gehe ich fast nur noch in Hotels von Premier Inn, insbesondere in London. Dazu habe ich schon in verschiedenen Posts geschrieben, vor allem seit es Premier Inn Hotels auch in Deutschland gibt. Warum und wie man selbst bei Tageshöchstpreisen noch günstige Alternativen finden kann, erkläre ich weiter unten.

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Meisterwerk der Architektur: Bahnhofskathedrale London St. Pancras

Im TV-Sender Arte lief 2018 eine Serie unter dem Titel Bahnhofskathedralen – Europas Reisepaläste. Eine Folge beschäftigt sich mit einem absoluten Architektur Juwel und wenn nicht sogar dem schönsten Bahnhof in einer europäischen Metropole: Der Bahnhof St Pancras in London, seit 2007 Start- und Endpunkt der Eurostar-Züge auf den Kontinent nach Brüssel, Paris und Amsterdam und zugleich Heimat eines opulenten viktorianischen Hotels. Die 26 Minuten lange Folge aus der Serie ist weiterhin auf Youtube zu finden. In weiteren Episoden werden die Geschichten von den großen Bahnhöfen in Antwerpen, Paris oder Budapest erzählt.

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Der Bahnhof London St Pancras auf der Seite mit der Auffahrt zum Hotel, eine wahre Kathedrale. ©SCRITTI
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London spezial: Das ganz besondere Weihnachtsgefühl

UPDATE Oktober 2022: Die Weihnachtsbeleuchtung in London startet fast überall meist Anfang November. Die aktuellen Termine für Weihnachten 2022 auch für Weihnachtsmärkte und Schlittschuhbahnen hat Simone Kunisch in einem Beitrag in ihrem Blog Totally London zusammengetragen.

Lohnt es sich, in der Vorweihnachtszeit nach London zu reisen? Absolut! Ich fahre inzwischen jedes Jahr Anfang Dezember für ein paar Tage noch London auf der Suche nach originellen Weihnachtsgeschenken. Und wegen der ganz besonderen Atmosphäre. In gewisser Weise sind Engländer und Amerikaner ähnlich verrückt nach Weihnachten mit Christmas Songs und blinkenden Lichtern auf allen Kanälen. Ganz davon abgesehen, dass es unzählige Einkaufsmöglichkeiten gibt und Christmas Shopping in Europa kaum irgendwo mehr Spaß machen kann als in London. Vor allem die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt ist geradezu legendär!

Viele Einheimische und Besucher können es kaum erwarten, bis Anfang November in der Carnaby Street wieder die Lichter angehen. Jedes Jahr gibt es ein anderes Thema, das passend zur ehemaligen Hippie-Straße farbenfroh und stilvoll inszeniert wird. 2016 waren es Love und Peace, 2017 ein bunter Christmas Carnival und 2018 passend zum entsprechenden Filmstart Textzeilen aus dem Queen-Song Bohemien Rhapsodie in Neonschrift, die gespannt sind über der Fußgängerzone mit ihren zahlreichen kleinen Geschäften, Pubs und dem wunderbar altmodischen Kaufhaus Liberty am nördlichen Ende.  Im Dezember 2021 habe ich zum ersten Mal „The Alternative London Christmas Lights Walk“ von Katie Wignall von Look Up London mitgemacht. Darüber berichte ich in diesem Beitrag

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Bequem per Bahn nach London reisen

London ist per Bahn nur vier Stunden Fahrzeit von Köln entfernt und mit dem Eurostar bequem zu erreichen.

UPDATE Dezember 2021: Seit März 2020 können über die Deutsche Bahn keine Sparpreise nach London mehr gebucht werden! Man bekommt Tickets nun über die internationale Seite der Deutschen Bahn (DB) bzw. muss in der Regel nun zwei Tickets kombinieren, was entsprechend teurer wird und zu unterschiedlichen Storno-Bedingungen führt. Ich nutze bei der Fahrt über Brüssel in der Regel ein DB-Ticket zum Sparpreis bis Brüssel (meist so um die 30 Euro mit BahnCard 25) und dann ein Ticket direkt bei Eurostar gebucht über die Webseite oder App (ab 44 Euro je Fahrt). Man kann bei Eurostar nach Anmeldung beim Ticketkauf auch Punkte sammeln, die dann zum Beispiel als 20-Euro-Ermäßigung eingesetzt werden können. Aktuell gilt es nach Brexit und Corona dringend, die Einreisebestimmungen nach Großbritannien zu beachten, die sich leider wöchentlich ändern können. Einen Überblick gibt es auf der Eurostar-Webseite. Achtung: Es müssen auch die Einreisebestimmungen der durchfahrenen Länder beachtet werden. So muss im Dezember 2021 bei der Rückreise von London nach Belgien ein Einreiseformular ausgefüllt werden, weil man von außerhalb der EU kommt. Bei der Fahrt durch Frankreich ist aktuell auch für Geimpfte ein Corona-Test vorgeschrieben.

Back on track: Im September 2021 waren seit langer Zeit wieder Reisen mit dem Eurostar von Brüssel nach London ohne allzu großen Aufwand machbar. ©SCRITTI

Ich fahre ja regelmäßig per Bahn nach London und habe in verschiedenen Posts in diesem Blog und auf den Seiten mit Reisetipps bereits viele Informationen zur Bahnreise von Deutschland nach Großbritannien geteilt. Hier gibt es zudem einige nützliche Tipps zur Ticketbuchung und rund um die Reise mit dem Eurostar (Stand Frühjahr 2023).

Der Bahnbetreiber Eurostar hat seine Zugflotte modernisiert und 17 neue Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Siemens Velaro beschafft (Eurostar 320, Class 374). Diese entsprechen im Grundgerüst dem deutschen ICE 3 und sind seit Ende 2015 im Einsatz.

Daneben erhielten auch einige der betagten Schnellzüge auf TGV-Basis (Class 373) ein komplettes Refurbishment mit neuer Inneneinrichtung, die weitgehend jener der neuen Züge entspricht. Mitte 2018 werden auch die meisten Fahrten ab Brüssel mit den neuen oder modernisierten Fahrzeugen angeboten. Diese verfügen nun auch über kostenloses WLAN im Zug und einem bordeigenen Entertainment Angebot mit Filmen und TV-Serien (Amazon Prime), die man sich auf seinem Laptop, Tablet oder Smartphone anschauen kann. Das WLAN funktioniert übrigens auch im Eurotunnel unter dem Ärmelkanal sehr gut.

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London: Megacity im Höhenrausch

Wenn man dieser Tage durch das Zentrum von London streift, dann fallen einem an allen Ecken und Enden die Baustellen auf – insbesondere rund um die „City“ und das Bankenviertel. Überall wachsen in den letzten Jahren Hochhäuser in den Himmel, Kapitalismus und Immobilienspekulation scheinen nicht zu bremsen zu sein. Herausragendes Wahrzeichen darunter ist inzwischen der spitze Glasturm The Shard neben dem Bahnhof London Bridge, der von überall her sichtbar ist und mit 310 Metern von Juli bis Oktober 2012 der höchste Wolkenkratzer Europas war. In einem Zeitungsbericht war einmal die Rede davon, dass gleichzeitig über 200 Hochhäuser über das Stadtgebiet verteilt in Planung oder Bau seien. Das mag zunächst unglaublich klingen, wenn man sich aber an unterschiedlichen Orten umsieht, dann kommt das der Realität schon ziemlich nahe. Selbst im Südosten im Stadtteil Lewisham wachsen um den Bahnhof herum mehrere Türme in die Höhe mit neuen Wohnungen und Apartments. Und das sind nicht nur einzelne, sondern wirklich gleich ein Dutzend. Ähnlich verhält es sich im zweiten Finanzviertel an der Canary Warf entlang der Themse, beim Bahnhof Waterloo oder an anderen zentralen Punkten rund um Bahnhöfe wie Lewisham oder East Croydon.

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Unterwegs mit dem FlixTrain

FlixTrain, ideal für: #günstige Bahnreise #preiswerte Tickets #Alternative zu DB #unkompliziertes Ambiente #einfache Buchung

Kürzlich war ich zum ersten Mal unterwegs mit dem FlixTrain. Nach dem Erfolg der Fernbusse unter der Marke FlixBus betreibt die private Flixmobility ja seit einiger Zeit zwei Linien auch mit Zügen: Die Strecken Hamburg – Köln (ehemals HKX) und Stuttgart – Berlin. Beide Verbindungen werden von der Flixmobility GmbH nur vermarktet. Wie bei den Kooperationen mit privaten Unternehmen beim Fernbusverkehr kümmern sich andere Unternehmen um das Eisenbahntechnische. Bei der Strecke Stuttgart – Berlin ist das nach der Insolvenz des früheren Betreibers Locomore nun das tschechische Unternehmen Leo Express, das in Tschechien mit modernen Fahrzeugen erfolgreich in Konkurrenz zur Staatsbahn unterwegs ist. Seit der Kooperation mit FlixTrain läuft das Geschäft, so dass bereits seit 21. Juni 2018 die Züge nun zweimal täglich von Stuttgart nach Berlin und wieder zurückfahren. Morgens ab Stuttgart um 6:21 Uhr und Do, Fr, So, Mo nachmittags auch um 14:12 Uhr. Zustiege sind unter anderem in Stuttgart, Vaihingen (Enz) oder Heidelberg möglich. Die Rückfahrten erfolgen ebenfalls morgens und nachmittags. Tickets für die Gesamtstrecke gibt es teils schon ab 9,99 Euro. Im Dezember 2018 sollen weitere Verbindungen wie Berlin – München folgen. Aktuell beklagt die Flixmobility in den Medien aber, dass sie von der Deutschen Bahn diskriminiert wird und auch für ihre künftigen Züge nur schlechte Zugtrassen zugewiesen bekommt, um dem ICE keine Konkurrenz zu machen.

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FlixTrain im Berliner Hauptbahnhof vor der Abfahrt nach Stuttgart ©SCRITTI

Für Fahrgäste ab Berlin ist die nachmittägliche Rückfahrt von Berlin Hbf um 14:54 Uhr eine echte Alternative zu den Zügen der Deutschen Bahn. Der FlixTrain ist zwar eine Stunde langsamer als der ICE. Aber die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke von 6,5 Stunden kann sich dennoch sehen lassen. Auch der FlixTrain nutzt auf weiten Teilen die Schnellfahrstrecken und fährt dort auch mit Tempo 200. „Unterwegs mit dem FlixTrain“ weiterlesen

London Spezial: Streetfood, Markt und maritimes Erbe in Deptford

Nicht weit entfernt vom touristischen Trubel von Greenwich kann man in Deptford noch ein Stück ursprüngliches Süd-London mit seiner bunten Vielfalt und Kreativität finden.

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Mein Lieblingsstadtteil von London ist definitiv Greenwich im Osten südlich der Themse. Es ist eine kleine, bezaubernde Welt für sich mit zahlreichen Restaurants, Bars, kleinen Läden, dem National Maritime Museum und natürlich dem großen Park, dem Observatorium auf dem Hügel und dem beeindruckenden Segelschiff „Cutty Sark“ direkt am Ufer der Themse. In diesem Beitrag finden sich meine Tipps für Greenwich.

Besonders an einem Samstag lohnt es sich, einen Abstecher von Greenwich über den Deptford Creek hinüber nach Westen in den angrenzenden Stadtteil Deptford zu machen. Deptford gilt derzeit noch als Geheimtipp. Es soll ein bisschen sein wie in den frühen Tagen von Shoreditch, bevor dieser Stadtteil im Nordosten mit den zahlreichen alten Fabriken und Lagerhäusern von Designern, Start-Ups und Filmemachern besetzt wurde und sich zum hippen und teuren Ausgehviertel mit unbezahlbaren Mieten gewandelt hat. Laut Wikipedia gilt Shoreditch inzwischen als Beispiel für eine nahezu abgeschlossene Gentrifizierung.

Im September 2021 präsentierte sich die Deptford High Street in alter Ursprünglichkeit, wie man sie nicht mehr oft im Süden von London vorfindet. ©SCRITTI

Es lohnt sich also, den Bereich zwischen der Station Deptford Bridge der Dockland Light Railway (DLR) im Süden und der Bahnstation Deptford im Norden zu erkunden, beides nur jeweils eine Station vom Bahnhof Greenwich entfernt. Zwischen New Cross Road im Süden und Deptford Bahnhof verläuft schnurgerade die Deptford High Street.

Trotz auch hier sichtbarer Gentrifizierung haben viele Gebäude noch ihren ursprünglichen Charme, und es gibt noch sehr viele kleine Läden, die vom Halal-Metzger über den Afro-Friseur und Stoffladen mit phantastievollen, grellbunten Stoffen auf die Bedürfnisse der Bewohner der benachbarten Viertel zugeschnitten sind. Dazwischen finden sich Bars, internationale Restaurants und coole Cafés.

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Berlin Spezial: Berliner Mauer 2018

Wer fast 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer einen Eindruck bekommen will, wie das Leben damals in der geteilten Stadt vor 1990 war, dem sei ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer / Berlin Wall Memorials empfohlen. Insbesondere junge Menschen, die die Mauer in Realität nie erlebt haben, finden hier zahlreiche Informationen zur jüngeren deutschen Geschichte. Entlang der Bernauer Straße führte über Jahrzehnte die Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Wedding und damit zwischen Ost und West, zwischen DDR und BRD. Grenzsoldaten der DDR riegelten das Gelände ab und verhinderten, dass die Menschen diese brutale Grenze überwinden konnten. Deutsche Geschichte lässt sich hier entlang eines einzelnen Straßenzuges auch noch 30 Jahre später anschaulich nacherleben.

Teile der originalen Berliner Mauer sind in der Bernauer Straße zwischen den Bezirken Mitte und Wedding noch erhalten und machen die Situation bis 1989 erlebbar. ©SCRITTI
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Zwischenstopp: Bamberg, Welterbe

Bamberg zählt zurecht zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist mit Abstand eine der schönsten Städte Deutschlands!

Wenn man mit dem Zug aus dem Süden nach Berlin fährt, bieten sich unterwegs diverse Zwischenstopps an, um besondere Orte einmal näher kennenzulernen. Seit die Schnellfahrstrecke durch den Thüringer Wald in Betrieb gegangen ist, halten nun die meisten ICE zwischen Nürnberg, Erfurt und Berlin in Bamberg. Da die Fahrzeiten aus dem Süden nach Berlin über die neue Route nahezu identisch mit den bisherigen über Fulda, Göttingen und Wolfsburg sind, ist diese Verbindung nun eine echte Alternative. Von Bamberg sind es nur noch etwa 2:45 Stunden Fahrzeit bis Berlin-Hbf, Züge fahren stündlich. Man hat ja schon einiges gehört von Bamberg, dem UNESCO-Weltkuturerbe mit jahrhundertelater Braukultur.

Weltkulturerbe: Bamberg, mit Abstand eine der schönsten Städte Deutschlands! ©SCRITTI

Vom Bahnhof aus sind es ungefähr 20 Minuten zu Fuß bis in die Altstadt, man kann aber auch den Linienbus nutzen. Ich laufe solche Wege in der Regel, um so schon einmal einen Eindruck und ein Gefühl für eine fremde Stadt zu bekommen. Die Altstadt ist der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern in Deutschland und seit 1993 als Weltkulturerbe in die UNESCO-Liste eingetragen. Das macht neugierig!

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