13 Profi-Tipps für die Bahnreise mit dem Eurostar nach London

Bahnreisen werden immer beliebter, und gerade nach London kann man auch sehr bequem mit den Zügen von Eurostar von Deutschland aus über Brüssel oder Paris reisen. 13 Tipps worauf man achten sollte.

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UPDATE 2. Juni 2026: Aktuell bietet Eurostar wieder einen Ticketsale an, bei dem es Rabatte von 25 Prozent gibt in Eurostar Standard and Eurostar Plus. Fahrten sind im gesamten Streckennetz möglich zwischen London, Paris, Lille, Brüssel, Köln, Rotterdam oder Amsterdam. Gebucht werden muss bis zum 8. Juni 2026 für Reisen zwischen dem 24. Juni 2026 und 23. September 2026. Seltsamerweise wird auf der deutschen Version der Eurostar Webseite nur die Verbindung Köln – Paris beworben. Wenn man aber auf die Seite zum Buchen klickt, können alle Verbindungen ausgewählt werden, auch Brüssel – London. Für August und September gibt es für diese Verbindung aktuell viele günstige Tickets ab 36 Euro (einfache Fahrt) bei Hin- und Rückfahrt.

Eurostar Upgrade und Last Minute Tickets: Man kann mit einem Eurostar Standard Ticket auf eine höhere Klasse bieten und so ab 25 Euro zusätzlich mit mehr Platz und einer kostenlosen Mahlzeit inklusive Getränke reisen. Ob man auf ein Upgrade bieten kann, erfährt man auf der entsprechenden Eurostar-Upgrade Seite. Wer flexibel in seiner Reisezeit ist, kann auch noch wenige Tage vorher je nach Verfügbarkeit Tickets ab 40 Euro je Fahrt über Eurostar Snap erhalten. Gebucht werden kann frühestens 14 Tage im Voraus. Alle Details unten im Beitrag.

Ich fahre ja regelmäßig per Bahn nach London und habe in verschiedenen Posts in diesem Blog und auf den Seiten mit Reisetipps bereits viele Informationen zur Bahnreise von Deutschland nach Großbritannien geteilt. An dieser Stelle möchte ich nochmals einige nützliche Tipps zur Ticketbuchung und rund um die Reise mit dem Eurostar zusammenfassen. Eurostar International ist aktuell die einzige Gesellschaft, die durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal zwischen Calais und Dover verkehrt und hat daher ein Monopol auf dieser Route. Daher sind die Tickets nicht immer günstig. Ankündigungen der Deutschen Bahn oder anderer Wettbewerber, mit Schnellzügen nach London zu fahren, bleiben bislang eine Luftnummer. Hauptproblem dabei ist, dass Passagiere und Gepäck vor der Nutzung des Eurotunnels Sicherheitschecks unterzogen werden müssen. Daher braucht es für die Kontrollen von Gepäck und Reisepässen entsprechende abgeschlossene Terminals wie für Eurostar in Brüssel Midi, Paris Gare du Nord oder im grandiosen Bahnhof London St. Pancras.

Endlich angekommen: Wenn man im Bahnhof London St. Pancras den Schriftzug „I want my time with you“ liest, weiß man, dass es nur noch wenige Meter sind bis ins Gewühl der schönsten Stadt der Welt. ©SCRITTI

Nachteilig auf die Ticketpreise wirkt sich auch aus, dass Eurostar seit dem Brexit teils ein Drittel weniger Tickets pro Zug für die Fahrt von London nach Paris oder Brüssel verkaufte, da sich die Formalitäten für die Ausreise von Briten deutlich verkompliziert haben und es zeitweise nicht genügend Personal (und Platz) für die Grenzkontrollen im Bahnhof London St. Pancras International gab. Dies ist auch der Grund, warum Eurostar seit dem Brexit nicht mehr in den Bahnhöfen Ashford International oder Ebbsfleet International auf britischer Seite hält. Von hier aus hatte man früher einen bequemen Zugang zu den Seebädern am Meer. Doch die Bahnreise nach London ist weiterhin schnell, umweltfreundlich und preislich attraktiv, wenn man ein paar entscheidende Tipps befolgt.

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Unterwegs mit dem FlixTrain

FlixTrain, ideal für: #günstige Bahnreise #preiswerte Tickets #Alternative zu DB #unkompliziertes Ambiente #einfache Buchung

Kürzlich war ich zum ersten Mal unterwegs mit dem FlixTrain. Nach dem Erfolg der Fernbusse unter der Marke FlixBus betreibt die private Flixmobility ja seit einiger Zeit zwei Linien auch mit Zügen: Die Strecken Hamburg – Köln (ehemals HKX) und Stuttgart – Berlin. Beide Verbindungen werden von der Flixmobility GmbH nur vermarktet. Wie bei den Kooperationen mit privaten Unternehmen beim Fernbusverkehr kümmern sich andere Unternehmen um das Eisenbahntechnische. Bei der Strecke Stuttgart – Berlin ist das nach der Insolvenz des früheren Betreibers Locomore nun das tschechische Unternehmen Leo Express, das in Tschechien mit modernen Fahrzeugen erfolgreich in Konkurrenz zur Staatsbahn unterwegs ist. Seit der Kooperation mit FlixTrain läuft das Geschäft, so dass bereits seit 21. Juni 2018 die Züge nun zweimal täglich von Stuttgart nach Berlin und wieder zurückfahren. Morgens ab Stuttgart um 6:21 Uhr und Do, Fr, So, Mo nachmittags auch um 14:12 Uhr. Zustiege sind unter anderem in Stuttgart, Vaihingen (Enz) oder Heidelberg möglich. Die Rückfahrten erfolgen ebenfalls morgens und nachmittags. Tickets für die Gesamtstrecke gibt es teils schon ab 9,99 Euro. Im Dezember 2018 sollen weitere Verbindungen wie Berlin – München folgen. Aktuell beklagt die Flixmobility in den Medien aber, dass sie von der Deutschen Bahn diskriminiert wird und auch für ihre künftigen Züge nur schlechte Zugtrassen zugewiesen bekommt, um dem ICE keine Konkurrenz zu machen.

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FlixTrain im Berliner Hauptbahnhof vor der Abfahrt nach Stuttgart ©SCRITTI

Für Fahrgäste ab Berlin ist die nachmittägliche Rückfahrt von Berlin Hbf um 14:54 Uhr eine echte Alternative zu den Zügen der Deutschen Bahn. Der FlixTrain ist zwar eine Stunde langsamer als der ICE. Aber die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke von 6,5 Stunden kann sich dennoch sehen lassen. Auch der FlixTrain nutzt auf weiten Teilen die Schnellfahrstrecken und fährt dort auch mit Tempo 200. „Unterwegs mit dem FlixTrain“ weiterlesen