Grüne Oasen: Blütenpracht im versteckten Botanischen Obstgarten in Heilbronn

Im Nordosten von Heilbronn verbirgt sich ein wahres Kleinod: Der Botanische Obstgarten ist eine grüne Oase mit historischen Gartenhäusern unterschiedlichster Architektur und vielen Obstbäumen, die im Frühling den kleinen Park in ein prachtvolles Blütenmeer verwandeln.

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Reisender kommst du nach Heilbronn, dann sei nicht schockiert. Die Großstadt Heilbronn am Neckar hat keinen guten Ruf, und viele Bewohner hassen ihre Stadt regelrecht. Heilbronn, das am Ende des Zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört wurde, ist aber in der Realität gar nicht so schlimm. In den letzten Jahren hat sich vor allem mit der Bundesgartenschau 2019 viel getan, ein komplett neuer moderner Stadtteil wurde entwickelt, und viele Akteure bemühen sich inzwischen darum, das Schicksal der Stadt in neue Bahnen zu lenken. So wurde etwa der mitten durch die Stadt fließende Neckar neu entdeckt und zumindest damit angefangen, das Flussufer mehr ins Zentrum des Geschehens zu rücken und mit neuen Parkanlagen erlebbar zu machen.

Heilbronn Botanischer Obstgarten Blüten
Ein kleines Paradies im Nordosten von Heilbronn: Der Botanische Obstgarten mit historischen Gartenlauben und blühenden Obstgehölzen. ©SCRITTI

Die Industriestadt Heilbronn ist umrahmt von Weinbergen, und daher auch als Weinstadt bekannt. Unterhalb dieser Weinberge entlang des Hausbergs Wartberg befindet sich ein ganz besonderes Kleinod, das viele Einheimische überhaupt nicht kennen und auch noch nie besucht haben: Der Botanische Obstgarten. Ein kleiner rustikaler Park, der jedes Jahr im Frühling in einem Meer aus Blüten und Blumen versinkt. Ein echter Geheimtipp also ist diese friedliche grüne Oase im Nordosten der Stadt, die ganz besondere architektonische Kleinode und einen tieferen Einblick in die Kulturgeschichte von Gartenbau und Gartenarchitektur bietet.

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Architekturerlebnis: Jedes Jahr neue Highlights beim Open House Festival London

Das jährliche Open House Festival in London ist ein absolutes Highlight für alle Fans von Architektur und Geschichte und bietet Einblicke hinter sonst verschlossene Türen. Hunderte Gebäude machen jedes Jahr im September mit und bieten Besichtigungen und Touren an.

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Nicht nur für Architektur Fans bringt der September jedes Jahr ein absolutes Highlight: Das Open House Festival in London, veranstaltet von der gemeinnützigen Organisation Open City. Das Open House Festival London ist eines von weltweit über 60 gleichnamigen Events in unterschiedlichen Städten und findet jedes Jahr hauptsächlich am zweiten und dritten Wochenende im September statt. Insgesamt läuft das Architekturfestival über einen Zeitraum von acht Tagen vom 12. bis 20. September 2026 mit Veranstaltungen auch unter der Woche. In diesen Tagen gibt es unzählige Möglichkeiten für Fans von Architektur und Geschichte, hinter ansonsten verschlossene Türen zu blicken und so manchmal unglaubliche Entdeckungen zu machen. Auch 2026 beteiligen sich wieder über 600 Gebäude am Open House Festival, die wie immer viele Überraschungen für die Besucher bieten.

BAPS Shri Swaminarayan Mandir London Tempel
Der beeindruckende Hindu Tempel BAPS Shri Swaminarayan Mandir im Westen von London öffnet seine Türen auch wieder für das Open House Festival am 12. September 2026 von 10-16 Uhr. ©SCRITTI

Egal ob in Kirchen, großen historischen Komplexen, öffentlichen Gebäuden oder in kleinen Privatwohnungen. Im Mittelpunkt stehen dabei, wie der Name schon sagt „offene Häuser“ und Räume, die man besichtigen kann und die in der Regel in der restlichen Zeit des Jahres nicht zugänglich sind. Es beteiligen sich an dem Festival sehr viele Freiwillige, Institutionen und auch Privatleute, die einen Einblick in ihre besonderen Häuser und Wohnungen gewähren. In der Regel geschieht dies kostenlos. Seit Mitte Juli ist das Programm mit den teilnehmenden Gebäuden am Open House Festival 2026 auf der Open House Webseite online, und man kann sich schon mal durch Hunderte von Gebäuden arbeiten und die interessanten Objekte auf einer Liste vormerken. Auf der Open House Webseite gibt es eine Vorauswahl mit den Kategorien „Drop ins“ (also Objekte, in die man einfach reinschauen kann), geführte Touren oder „Walking Tours“.

Die interessantesten und bekanntesten Gebäude sind meist so stark nachgefragt, dass ein Zugang nur per Losverfahren möglich ist. Die Details zu den Gebäuden in der jährlichen Verlosung und die Termine für die Verlosungen werden meist Ende Juli bekannt gegeben. Ab Ende August kann man sich dann für den Besuch der übrigen Gebäude registrieren, sich für Touren anmelden und sich auf der Webseite seine persönliche Besuchsliste zusammenstellen.

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