Neue Ausgabe von VCDdirekt 2018

In diesen Tagen ist eine neue Ausgabe des Magazins VCDdirekt erschienen mit Infos und Artikeln zur verkehrspolitischen Arbeit des ökologischen Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in Baden-Württemberg. Spannende Themen sind unter anderem

  • VCD-ÖPNV-Offensive für lebenswerte Städte
  • Grundschulkinder als kleine Lärmdetektive
  • Zugausfälle und Verspätungen: Das Warten geht weiter
  • Elektrifizierungsoffensive für das Bahnnetz in Baden-Württemberg
  • Was kostet Kommunen der Individualverkehr?
  • VCD: Wir sind der Verkehrswende-Club!
  • Klimaschutzszenario Baden-Württemberg und Konsequenzen
  • Stuttgart 21 neu ausrichten und Kopfbahnhof erhalten
  • ÖV-Offensive für Heilbronn statt Fahrverbote
  • VCD-Projekt Radschnellwege Baden-Württemberg
  • Neue Mobilitätsangebote rund um Stuttgart

Das 24-seitige Magazin wurde komplett von unserer Agentur SCRITTI.Kommunikation redaktionell betreut, gestaltet und bis zur Druckvorbereitung erstellt. Es finden sich darin auch wieder zahlreiche Fotos aus dem SCRITTI-Fotoarchiv. Auf der Webseite des VCD-Landesverbandes Baden-Württemberg steht die aktuelle Ausgabe zum Download bereit. Viel Spaß beim Lesen!

London Spezial: Wandern auf den Spuren alter Eisenbahnen

Auf der Seite LONDONIST bin ich auf einen interessanten Ausflugstipp gestoßen: In einem Video wandert Vicki entlang des idyllischen Parkland Walk, der über die ehemalige Eisenbahnlinie von Finsbury Park über Highgate bis Alexandra Palace führt.

Die Strecke des Parkland Walk beginnt in Islington am Bahnhof Finsbury Park, ist etwa 4 Kilometer lang und ohne größere Anstrengungen auch mit dem Fahrrad zu bewältigen. Sie führt vorbei an Brücken und Viadukten durch Stroud Green, Crouch End, Highgate und Muswell Hill. Von Süden kommend bietet sich ein Zwischenstopp im beschaulichen, ehemaligen Dorf Highgate an, da hier die Bahntunnel als Fledermaus-Habitat gesperrt sind und man den Parkland Walk verlassen muss, um oben rum durch Highgate weiter zu laufen. Gleich wenn man den schmalen Weg vom Parkland Walk nach oben kommt, befindet sich mit dem Boogaloo ein gemütlicher und cooler Pub mit einem kleinen Biergarten, Konzerten und einer eigenen Radiostation im Schuppen im Garten. Gleich um die Ecke vorbei an der U-Bahnstation Highgate liegt an der großen Kreuzung The Woodman, ein weiterer klassischer Pub mit großem Biergarten, wo man in der sommerlichen Abendsonne auch sehr gut speisen kann. Von Highgate ist man mit der U-Bahn auch schnell wieder zurück in die City gefahren. Hier eine kleine Fotostrecke auf dem Parkland Walk von Süden bis Highgate:

 

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London Spezial: Tagestrip ans Meer

London liegt ja bekanntlich nicht weit vom Meer, da ist es naheliegend, dass man mal gerne ein paar Stunden Seeluft schnuppern will. Ich empfehle in diesem Fall einem Ausflug nach Leigh-On-Sea und Southend-On-Sea, vor allem wenn Sonnenschein angesagt ist. Das ist von London aus der schnellste Weg ans Meer im Bereich der Themsemündung. Man fährt vom Bahnhof Fenchurch Street in der Nähe von Tower und Bank mit dem Zug Richtung Southend Central in rund einer Stunde bis Leigh-On-Sea, wo sich die Themse langsam zum Meer hin aufweitet. Dort gibt es unweit vom Bahnhof ein paar nette Cafés und Pubs, wo man vor allem auch im Winter in der Sonne sitzen und aufs Wasser schauen kann. Bei schönem Wetter kann man am Ufer entlang über Westcliff-On-Sea in etwa einer Stunde bis Southend-On-Sea spazieren. Unterwegs gibt es ein paar Restaurants und Pubs. Southend ist das erste größere Seebad in der Gegend und geprägt vom einem Pier mit Rummelplatz, was aber in der Abendsonne auch seinen besonderen Charme haben kann. Aber aufgepasst: Es gibt noch eine zweite Bahnlinie vom Bahnhof Liverpool Street bis zur Station Southend Victoria, die nicht am Wasser entlang, sondern durchs Hinterland führt.

Fundstück: Doppelstock als Straßenbahn in Como

In Como gibt es eine Bahnlinie, die wie eine Straßenbahn parallel zur Straße mitten durch die Stadt führt. Die Strecke vom Bahnhof Como Nord direkt am Seeufer unmittelbar neben der historischen Altstadt wird von der Ferrovie Nord Milano (heute Trenord) betrieben und führt von Como über Saronno bis nach Mailand. Die Züge verkehren alle halbe Stunde und benötigen etwa eine Stunde bis zum Bahnhof Milano Cadorno. 1927–1930 wurde die Strecke doppelspurig ausgebaut, wobei der Abschnitt Como Camerlata – Como Lago einspurig blieb. Der Grund: Der letzte Abschnitt der Strecke war ursprünglich eine Straßenbahnlinie, die in die neue Eisenbahnverbindung intergriert wurde. So kommt es, dass man noch heute im Doppelstockzug wie in der Tram durch die Straßen von Como fahren kann. Es ist die zweite Bahnstrecke, die neben der Hauptstrecke der FS vom Bahnhof Como San Giovanni aus von Como nach Mailand führt.

Im Test: Hochwertiges Fotobuch von Saal-Digital

Wer viel reist, macht viele Fotos. Doch wo früher Fotoabzüge stapelweise in Schachteln verstaubten, liegen die Foto-Schätzchen heutzutage allzu oft auf der Festplatte und erreichen nur noch selten das Auge eines Betrachters. Hier kann ein schön gestaltetes Fotobuch Abhilfe schaffen, zumal man dann auch für Freunde und Bekannte etwas zum Vorzeigen hat.

Wir haben das Angebot der Saal-Digital Fotoservice GmbH über einen Gutschein getestet und ein Coofeetable-Buch mit Fotos von diversen Trips nach London gestaltet. Wir müssen feststellen: Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die Qualität des Buches ist sehr gut, es wirkt auch sehr hochwertig. Weiterlesen „Im Test: Hochwertiges Fotobuch von Saal-Digital“

Hotel-Tipp: Schöner schlafen in Berlin

Da ich mehrfach in Berlin gelebt habe, immer noch regelmäßig in die Hauptstadt reise und mich fast ausschließlich im Bezirk Mitte zwischen Hackescher Markt, Rosenthaler Platz, Rosa-Luxemburg-Platz und Alexanderplatz aufhalte, möchte ich heute einmal meine Lieblingshotels in dieser Gegend vorstellen. Man befindet sich hier zentral an der Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg und kann in der Regel alle wichtigen und interessanten Bereiche bequem zu Fuß oder mit einem der zahlreichen Leihfahrräder erreichen: Unzählige Restaurants und Bars, die Volksbühne, den Alexanderplatz mit Shopping-Möglichkeiten, Kino und Fernsehturm, die zahlreichen Mode- und Designerläden rund um den Hackeschen Markt, die Museumsinsel oder die vielen alternativen Restaurants, Läden und Bars vom Rosenthaler Platz aus in Richtung Kastanienallee im Prenzlauer Berg oder entlang der Torstraße. Der S-Bahnhof Hackescher Markt sowie der S- und Regionalbahnhof Alexanderplatz mit Verbindungen in alle Himmelsrichtungen sind ebenfalls nicht weit. Seit 2016 bindet zudem die Tramlinie M8 den Berliner Hauptbahnhof direkt an das Viertel über Rosenthaler und Rosa-Luxemburg-Platz an. Man steigt aus dem ICE und ist in rund 15 Minuten am Ort des Geschehens. Weiterlesen „Hotel-Tipp: Schöner schlafen in Berlin“

London Spezial: Hidden Underground Touren

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Ab Freitag, 7. September 2018 gibt es wieder Tickets für verschiedene geführte Touren durch den Londoner Untergrund

Update: Ab Freitag, 7.September 2018, 10 Uhr (Ortszeit) können wieder über das London Transport Museum Tickets für die beliebten „Hidden London“ Underground Touren gebucht werden. Auf dem Programm stehen: Aldwych: The End of the Line, Down Street: Churchill’s Secret Station, 55 Broadway: London’s First Skyscraper, Charing Cross: Access All Areas, Euston: The Lost Tunnels oder Clapham South: Subterranean Shelter Tour. Die Teilnehmerzahl ist stets begrenzt.

Hier mal ein ganz besonderer Tipp für alle London Besucher und Bahn Enthusiasten. Das London Transport Museum am Covent Garden (das übrigens wirklich einen Besuch wert ist, da über das Transportsystem von London auch viel über die geschichtliche Entwicklung der ganzen Stadt erzählt wird!) bietet regelmäßig als „Hidden London“ geführte Touren im Londoner Untergrund an. Ähnlich wie beim Verein Berliner Unterwelten geht es dabei um stillgelegte oder nicht mehr genutzte Tunnel, versteckte Stationen und geheime Wege im weit verzweigten Londoner U-Bahnsystem. Die Touren bieten meist nur Platz für wenige Teilnehmer und sind daher oft Monate im Voraus ausgebucht. Um rechtzeitig über Termine und Tickets informiert zu werden, abonniert man am besten den Newsletter des London Transport Museums. Die nächste Runde im Ticket-Verkauf startet am Freitag, den 7. September. Newsletter-Abonnenten erhalten schon einen Tag vorher einen exklusiven Link, über den die begehrten Tickets erworben werden können. Es wird empfohlen, sich einen Account beim London Transport Museum zuzulegen, um den Ticketkauf zu beschleunigen.

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Londoner Tube in den 30er Jahren, Foto: London Transport Museum

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