London Spezial: Hidden Underground Touren in die Vergangenheit der U-Bahn

Die sehr beliebten Touren vom London Transport Museum durch stillgelegte U-Bahn Stationen und aufgegebene Tunnel entführen in eine faszinierende Welt tief im Untergrund und in die Vergangenheit von London.

Update August 2026: Es können ab 26. August 2026 wieder über das London Transport Museum neue Tickets für die beliebten „Hidden London“ Underground Touren bis Anfang 2027 gebucht werden. Newsletter-Abonnenten können über einen speziellen Link bereits 24 Stunden vorher exklusiv Tickets für kommende Touren kaufen.

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Das London Transport Museum am Covent Garden (das übrigens wirklich einen Besuch wert ist, da über das Transportsystem von London auch viel über die geschichtliche Entwicklung der ganzen Stadt erzählt wird!) bietet regelmäßig als „Hidden London“ geführte Touren im Londoner Untergrund an. Ähnlich wie beim Verein Berliner Unterwelten geht es dabei um stillgelegte oder nicht mehr genutzte Tunnel, versteckte oder aufgegebene Stationen und geheime Wege im weit verzweigten Londoner U-Bahn System. Die Touren bieten meist nur Platz für wenige Teilnehmende und sind daher oft Monate im Voraus ausgebucht.

London Charing Cross Station Hidden London Underground Tour Escalators
Gespenstische Atmosphäre im stillgelegten Bereich der U-Bahn unter dem Bahnhof Charing Cross. ©SCRITTI

Um rechtzeitig Informationen über Termine und Tickets zu bekommen, abonniert man am besten den Newsletter des London Transport Museums. Die nächste Runde im Ticket-Verkauf startet am Mittwoch, den 25. Februar 2026. Newsletter-Abonnenten erhalten schon einen Tag vorher einen exklusiven Link, über den die begehrten Tickets erworben werden können. Es wird empfohlen, sich einen Account beim London Transport Museum zuzulegen, um den Ticketkauf zu beschleunigen. Aktuell kosten die Tickets für eine Tour pro Person meist zwischen 40 und 45 Pfund. Nicht gerade günstig, aber es lohnt sich auch für Nicht-Tube-Nerds! Die Touren dauern meist zwischen 75 und 90 Minuten.

Auf dem Programm stehen neben den Touren Euston: The Lost Tunnels und Charing Cross: Behind the silver screen, über die ich nachfolgend im Beitrag berichte, zum Beispiel Piccadilly Circus: The Heart of London, Baker Street: the world’s first Underground oder Aldwych: The End of the Line. Es gibt inzwischen auch noch eine oberirdische Walking Tour Secrets of central London durch das Theaterland und Covent Garden. Dieser Rundgang enthüllt wenig bekannte Fakten über die Gegend, die direkt aus den Archiven des London Transport Museum stammen. Man erfährt außerdem, wie bekannte Straßen die Londoner Verkehrsinfrastruktur prägten – vom Bau der Piccadilly Line und des Kingsway Tram Tunnels bis hin zum Bau der Elizabeth Line in den 2010er-Jahren. Aufregender sind jedoch sicherlich die Touren durch verlassene Tunnel und Bahnhöfe im Untergrund.

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London Spezial: Die Geschichte von U-Bahn, Bus und Tram in der Metropole

Das London Transport Museum beherbergt im Depot im Stadtteil Acton eine Vielzahl historischer Fahrzeuge und Materialien aus der Londoner Verkehrsgeschichte.

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UPDATE 2026: Der nächste Termin zum Besuch des Museum Depots in Acton vom London Transport Museum ist von Donnerstag 9. April bis Sonntag 12. April 2026. Das übergeordnete Motto lautet „Icons of London“: 2026 ist ein Jahr der Meilensteine mit 120 Jahre Bakerloo-Linie, 70 Jahre seit der Einführung der berühmten roten Routemaster-Busse und 10 Jahre Night Tube. Von Plakatkunst über ikonische Designstücke bis hin zum weltberühmten Design der Tube Map und der Londoner Fahrzeuge können Besucher im Depot in eine Sammlung mit über 320.000 Objekten eintauchen. Weitere Termine für die Depot Open Days sind Freitag, 3. bis Sonntag 5. Juli 2026 sowie Freitag, 18. bis Sonntag 20. September 2026. Bei der Veranstaltung gibt es immer auch Führungen zu den unterschiedlichsten Themen.

Das London Transport Museum ist eine Institution und immer wieder einen Besuch wert. Auf sehr anschauliche Weise wird hier in ehemaligen Markthallen von 1871 in Covent Garden seit 1980 die Geschichte der Mobilität in London erzählt. Von den Anfängen mit Pferdekutschen bis zum heute ausgedehnten Verkehrsnetz mit U-Bahnen, Tram, DLR, Overground und natürlich den berühmten Doppelstockbussen. Über das Verkehrswesen in London wird auf spannende Weise auch die Entwicklung der Stadt zur heutigen Größe erzählt. Ohne den Bau der Eisenbahn- und U-Bahn-Linien ins Umland wäre die heutige Struktur der Stadt überhaupt nicht möglich gewesen. Ohne öffentliche Verkehrsmittel wäre ein Leben in London undenkbar. Im Museum am Covent Garden gibt es auch eine Auswahl an typischen Fahrzeugen der Londoner Verkehrsgeschichte.

Im Acton Depot des London Transport Museums gibt es eine große Sammlung von Omnibussen, Trams und U-Bahnen aus allen Epochen. ©SCRITTI

Da der Raum mitten in der Innenstadt ohne adäquaten Gleisanschluss natürlich begrenzt ist, verfügt das London Transport Museum noch über eine weniger bekannte Außenstelle: Das Museum Depot in Acton im Westen von London mit direktem Anschluss an das Londoner U-Bahn-Netz. In diesem Depot werden U-Bahnen, Busse und allerlei andere Objekte mit Relevanz für die Londoner Transportgeschichte aufbewahrt. Drei- bis viermal im Jahr hat auch die Öffentlichkeit an langen Wochenenden Zutritt. Die nächsten Termine für Open Depot Days in 2026 sind 9. bis 12. April, 3. bis 5. Juli sowie 18. bis 20. September 2026.

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Designerglück: Die Eisenbahn als Objekt für Gestaltung

Im DB Museum in Nürnberg beschäftigt sich eine Sonderausstellung mit der Bedeutung von Design bei der Eisenbahn

Wo: DB Museum Nürnberg, Lessingstraße 6 nicht weit vom Hauptbahnhof neben den Bahngleisen
Anreise: Nürnberg Hauptbahnhof mit Bahn, S-Bahn, Bus
Besonderheit: Geschichte der Eisenbahn in Deutschland, Design und Kommunikation
Unterkunft: Das 2022 eröffnete Premier Inn Nürnberg Opernhaus nicht weit vom Museum entfernt und gegenüber der Nürnberger Altstadt, sowie zahlreiche weitere neue Hotels rund um den Hauptbahnhof

Im DB Museum in Nürnberg in der Nähe des Hauptbahnhofs läuft noch bis zum 12. Juni 2022 eine sehr interessante Ausstellung zum Thema „Design & Bahn.“ Im obersten Stockwerk im Museum für Kommunikation wird ein vertiefender Blick darauf geworfen, wie Design die Entwicklung der Eisenbahn seit den Anfängen im 19. Jahrhundert begleitet und beeinflusst hat. In 20 Episoden wird erzählt, wo Design Bahngeschichte und Bahn Designgeschichte geschrieben hat. Das reicht von der Gestaltung von Fahrzeugen, über die Inneneinrichtung von Zügen oder deren Möblierung bis hin zu Werbung und Marketing.

Gegenüberstellung von Alltagsdesign und Designobjekten bei der Eisenbahn. ©SCRITTI

Vieles wird dem Betrachter vertraut vorkommen, wie zum Beispiel die klassischen gelbgrünen Sitze aus den Intercity-Zügen der 70er Jahre oder die ikonischen Plakate mit dem berühmten Spruch „Alle reden vom Wetter“ und einer blau-beigen Bügelfalten-E10 im Rheingold-Design. Seit der Entwicklung der Marke ICE schließlich ist Design vollends untrennbar mit der Eisenbahn in Deutschland verschmolzen.

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Designerglück: Die knallbunte SPIEGEL-Kantine in Hamburg von Verner Panton

Im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg findet sich mit der SPIEGEL-Kantine der Rest eines ikonischen Designs im Pop Art Stil von Verner Panton aus den 1960er Jahren.

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Wo: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, am Steintorplatz gegenüber Hamburg Hauptbahnhof
Anreise: Hamburg Hauptbahnhof mit Bahn, S-Bahn, Bus
Designer: Verner Panton (1926-1998)
Besonderheit: Letztes Überbleibsel verschiedener Räume in Pop Art Gestaltung

In den sozialen Medien tauchen immer wieder einmal Fotos von ziemlich abgefahren gestalteten Räumen komplett in Orange, Blau oder Grün auf, die mich neugierig gemacht haben: Ein regelrechter Farbenrausch mit Teppichboden, runden Tischen und Stühlen und kugelförmigen Deckenleuchten komplett in Orange und Lila! Was wie ein Bühnenbild aus einem Stanley Kubrick Film aussieht, gab es tatsächlich in real: Es handelt ich um die ehemalige Kantine im Hamburger Verlagshaus DER SPIEGEL von Verner Panton. Der dänische Architekt und Designer Verner Panton ist vor allem bekannt für seine Stühle aus Kunststoff wie den Panton Chair, einer der wichtigsten Stühle des 20. Jahrhunderts, und die Verwendung knalliger Pop Art-Farben. Der 1998 verstorbene Möbeldesigner und Innenarchitekt entwarf neben Lampen und Möbeln komplette Inneneinrichtungen zum Beispiel für Hotels und eben 1969 auch für das Verlagshaus DER SPIEGEL in Hamburg. Neben der Kantine gestaltete Panton auch eine separate „Snackbar“ sowie die übrige Inneneinrichtung des Verlagshauses. Prägend war Panton auch für die Möbel der Vitra AG in Basel, so dass seine Arbeiten auch im Vitra Design Museum in Weil am Rhein besichtigt werden können, über das ich an anderer Stelle berichte.

Die SPIEGEL-Kantine in Hamburg: Für manche ein (Alp-)Traum in Orange! ©SCRITTI

Für die einen ist die SPIEGEL-Kantine ein echter Pop Art Traum, für die anderen ein regelrechter Alptraum in Orange! Besonders abgefahren: Es gab auch einen Swimmingpool im Keller des Hauses, der in leuchtendem Rosa-orange-blau erstrahlte! Wohl dem, der damals als Journalist für das Nachrichtenmagazin tätig war!

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Verschollene Bahnen: Das Altensteigerle im Nagoldtal

Mit dem Rad auf den Spuren der ehemaligen Schmalspurbahn zwischen Nagold und Altensteig im Nord-Schwarzwald

Quick Facts: Biketrip nach Nagold im Juli 2020
Anreise: mit Fahrrad und Nagoldtalbahn
Unterkunft: mitten in Nagold im neu erbauten Ibis Styles
Biketrips in die Umgebung: Entlang der Nagold flussabwärts bis Calw, 25 km, wenig anstrengend, unterwegs mehrfach Gelegenheit zum Umstieg auf die Bahn; flussaufwärts nach Altensteig auf ehemaliger Bahnstrecke, 15 km steigungsarm, wenig anstrengend

Bei meinem Aufenthalt in Nagold im Nordschwarzwald habe ich entdeckt, dass es einmal eine meterspurige Schmalspurbahn von Nagold nach Altensteig gab: Das Altensteigerle. Sie begann vor dem Bahnhof in Nagold und führte entlang der heutigen Bundesstraße durchs Nagoldtal bis an den Fuß des idyllisch gelegenen Städtchens Altensteig. Der Verlauf ist noch gut zu erkennen, da über die rund 15 Kilometer lange Strecke heute ein bequemer Radweg führt. Bei einer relativ entspannten und steigungsfreien Radtour kann man auf Spurensuche gehen und in die Geschichte des Nordschwarzwaldes eintauchen. Allerdings radelt man die meiste Zeit entlang der stark befahrenen Bundesstraße. Es gibt auch eine weitere Verbindung auf der anderen Seite der Nagold. Diese führt jedoch durch Wald und Wiesen mit entsprechenden Steigungen. Man kann auch beide Strecken zu einer Rundfahrt kombinieren.

In meinem Instagram-Account findet sich auch meine Story mit Infos zu Nagold und Umgebung

Das Altensteigerle war die erste Meterspurbahn im Königreich Württemberg und wurde 1891 eröffnet. Sie hatte von Anfang an eine große Bedeutung für den Holztransport aus dem Schwarzwald, fiel aber in den 1960er Jahren wie fast alle deutschen Schmalspurbahnen dem allgemeinen Trend zum Autoverkehr zum Opfer.

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Reisetipp: Trolleybus und Pferdetram – kleine Zeitreise in Lüttich

Die ehemalige Industriemetropole Lüttich im Osten Belgiens ist für ihren Flohmarkt berühmt. Seit 2009 kommen auch Architekturfans und solche, die sich für alles rund ums Bahnfahren begeistern: Den Hauptbahnhof Liège-Guillemins, gestaltet von Architekt Santiago Calatrava, kann man getrost als moderne Kathedrale der Mobilität bezeichnen.

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Architektonisches Meisterwerk: Bahnhof Liège-Guillemins von Stararchitekt Santiago Calatrava von 2009. Wer möchte hier nicht seine Stadterkundung starten? © Cordula Schulze

Und für die Freunde des ÖPNV wird es ab 2022 noch zusätzlich spannend: Dann soll eine neue Straßenbahnlinie eröffnen  – die erste seit der Stilllegung des Tramnetzes im Jahr 1968. Wer so lange nicht warten kann, dem empfehlen wir den Besuch des Musée des Transports en Commun de Wallonie – das Museum des öffentlichen Nahverkehrs der Wallonie (MTCW). In einem rund hundert Jahre alten Straßenbahndepot gibt es hier alles rund um den öffentlichen Personennahverkehr in Lüttich und der Provinz Wallonien zu sehen – von Postkutschen über Pferdebahnen bis zu historischen Trolleybussen, dem ältesten in Belgien erhaltenen elektrischen Triebwagen und elektrischen Straßenbahnen. Die Sammlungen des Museums umfassen laut Eigendarstellung alle aus dem städtischen Personennahverkehr Lüttich und Verviers erhaltenen Fahrzeuge sowie einen Großteil der aus dem Verkehrsnetz Charleroi erhaltenen Transportmittel. Ebenso sind rund zwölf Fahrzeuge der nationalen belgischen Kleinbahngesellschaft SNCV zu sehen.

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Trip nach Kopenhagen: Immer am Wasser entlang

Kopenhagen ist eine moderne, pulsierende und faszinierende Stadt am Wasser und unbedingt einen Besuch wert!

UPDATE 2026: Eine neuere Version des Artikels gibt es hier.

Das erste Mal in Dänemark und Kopenhagen! Kopenhagen ist eine jener Städte, von denen man immer wieder einmal etwas gehört und eigentlich nur positive Vorstellungen hat. Man denkt dabei an moderne Architektur, skandinavisches Design, viel Wasser und natürlich an die Fahrrad-Hauptstadt Europas. Die Stadt gilt als eine der Städte mit der größten Lebensqualität weltweit. In der Städteplatzierung des Beratungsunternehmens Mercer belegte sie im Jahr 2018 unter 231 Großstädten weltweit den achten Platz in dieser Rubrik. Insofern sind die Erwartungen hoch, und ich darf gleich verraten, dass sie nicht enttäuscht wurden! Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin natürlich mit dem Zug von Hamburg aus angereist, was sehr bequem war und nicht zu lange gedauert hat. Mehr dazu am Ende des Beitrags. Da ich nur ein verlängertes Wochenende in der dänischen Hauptstadt verbrachte, gibt es hier nur mal ein paar erste Eindrücke und Tipps. In der Zukunft wird sicherlich noch einiges dazukommen…

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Fast wie Amsterdam: Entspanntes Stadtleben am Kanal in Kopenhagen. Das Fahrrad ist immer mit dabei ©SCRITTI

Am ersten Morgen führt mich der Weg vom Hotel direkt ans nahegelegene Wasser mit dem Südhafen, und der erste Eindruck ist gleich mehr als positiv: Man hat tolle Blicke auf eine moderne Stadt mit viel Geschichte. Während das westliche Ufer mit modernen Klötzen aus Stahl und Glas bebaut ist, liegt auf der gegenüberliegenden Seite das ehemalige Hafenviertel Islands Brygge, wo sich mit dem Hafenpark ein schmaler Streifen Grün entlang des Wassers erstreckt und die Menschen zum Sonnenbad einlädt.

Dahinter finden sich ehemalige historische Speicher, die inzwischen alle in Wohnungen umgebaut wurden. Man merkt sofort: Hier hat man klare Vorstellungen vom Leben am Wasser und bemüht sich, für die Stadtbewohner das Beste daraus zu machen. Besonders beeindruckend ist die Kalvebod Bolge eine faszinierende Anlage quer übers Wasser mit Wegen und Sitzmöglichkeiten sowie Turn- und Spielecken, es geht rauf und runter, überall sitzen Leute und genießen die Frühlingssonne.

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Berlin Spezial: Berliner Mauer 2018

Wer fast 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer einen Eindruck bekommen will, wie das Leben damals in der geteilten Stadt vor 1990 war, dem sei ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer / Berlin Wall Memorials empfohlen. Insbesondere junge Menschen, die die Mauer in Realität nie erlebt haben, finden hier zahlreiche Informationen zur jüngeren deutschen Geschichte. Entlang der Bernauer Straße führte über Jahrzehnte die Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Wedding und damit zwischen Ost und West, zwischen DDR und BRD. Grenzsoldaten der DDR riegelten das Gelände ab und verhinderten, dass die Menschen diese brutale Grenze überwinden konnten. Deutsche Geschichte lässt sich hier entlang eines einzelnen Straßenzuges auch noch 30 Jahre später anschaulich nacherleben.

Teile der originalen Berliner Mauer sind in der Bernauer Straße zwischen den Bezirken Mitte und Wedding noch erhalten und machen die Situation bis 1989 erlebbar. ©SCRITTI
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