Die schönsten Bahnen: Wildwest Abenteuer in Griechenland

Eine Fahrt mit der Schmalspurbahn von Diakofto nach Kalavryta auf dem Peloponnes in Griechenland ist ein spannendes und einmaliges Abenteuer in unberührter Natur.

Im aktuellen Newsletter von Lonely Planet gab es einen Tipp für spannende Bahnreisen in Griechenland unter dem Titel: „All aboard: Greece’s scenic train journeys“. Darin vor kommt auch die legendäre Schmalspurbahn von Diakofto nach Kalavryta – auch Odontos genannt –, die immer noch in Betrieb ist und durch die enge, malerische Vouraikos Schlucht bis in das Bergdorf Kalavryta auf dem Peloponnes führt. Ich habe diese Bahn vor vielen Jahren einmal mit den noch alten Zügen bereist und darüber einen Artikel geschrieben. 2009 kamen von Stadler in der Schweiz neue Fahrzeuge, die nun wieder regelmäßig auf der Strecke unterwegs sind. Ein älterer Bericht darüber findet sich auf der Webseite argolis.de. Dort gibt es auch weitere Infos über das aktuelle, meist traurige Schicksal der griechischen Eisenbahnen wie etwa auf dem Peloponnes.

Peloponnes Schmalspurbahn
Die jahrzehntelang verkehrenden Schmalspurzüge führten einen Generatorwagen in der Mitte auf dem Weg durch die abenteuerliche Vouraikos Schlucht. ©SCRITTI

Auch auf der Webseite der griechischen Eisenbahn TrainOSE, die inzwischen zur italienischen FS-Gruppe gehört, wird unter Tourismus über die Bahnlinie (Stand 2017, die Fotos deutlich älter) berichtet. Ebenso bei Visit Greece, von wo auch das Foto zu diesem Beitrag stammt. Nachfolgend der Artikel, den ich etwa um das Jahr 2000 herum geschrieben habe. Die Fahrt auf dieser Bahnlinie ist ein tolles, unvergessliches Erlebnis!

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London entdecken: Am Regent’s Canal entlang durch den Norden

Bei einem Stadtspaziergang entlang des Regent’s Canal zwischen King’s Cross, Camden und Little Venice lassen sich noch recht unbekannte Seiten von London entdecken.

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Quick Facts: Entdeckertour durch London am Regent’s Canal entlang zu Fuß oder per Boot.
Hinkommen: Mit U-Bahn oder Zug zum Bahnhof King’s Cross oder Bahnhof Paddington, dann zu Fuß. Alternativ von der Station Camden Town aus starten.
Länge der Tour: Von King’s Cross bis Camden etwa 2 Kilometer, von Camden bis Little Venice etw 3,5 Kilometer, wenig anstrengend.

In London ist hinter dem Bahnhof King’s Cross in den letzten Jahren ein komplett neues Stadtviertel entstanden. Dort sind um den Coal Drops Yard herum viele Neubauten in die Höhe gewachsen, die nun neben Büros zahlreiche Geschäfte und Restaurants beherbergen und ein ganz neues, autofreies Einkaufserlebnis bieten. Das neue Stadtquartier reicht bis an den Regent’s Canal heran, der in einem großen Bogen von Paddington aus durch den Norden Londons führt und im Osten beim Limehouse Basin in die Themse mündet. Ein Spaziergang von King’s Cross entlang des Kanals bis nach Camden bringt interessante Einblicke in eine Gegend, die sonst nicht so sehr im Fokus der London Besucher steht. Außerdem bekommt man hier sehr schöne Einblicke in die moderne Architektur von London. Man kann sehr bequem den schmalen Weg entlang des Kanals laufen, den Regent’s Canal Tow Path (von dem aus früher die Lastkähne gezogen wurden), muss sich diesen aber auch mit Radfahrenden teilen. Es geht manchmal sehr eng zu, vor allem unter den oft sehr niedrigen Brücken. Doch das macht den Stadtspaziergang um so romantischer.

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Der schmale frühere Treidelpfad entlang des östlichen Teils des Regent’s Canal von King’s Cross bis Camden lädt zu gemütlichen und interessanten Spaziergängen ein ©SCRITTI

Gegenüber des Kanals geht es mit dem neu entwickelten und architektonisch höchst interessanten Coal Drops Yard weiter mit schicken Geschäften, Bars und noch mehr Restaurants. Das vom Londoner Designer Thomas Heatherwick gestaltete Areal ist Teil der gesamten King’s Cross Entwicklung und wurde 2018 eröffnet. An dieser Stelle befanden sich in viktorianischen Zeiten Umschlagplätze für Kohle, die per Bahn aus Nordengland nach London gebracht und von hier unter anderem mit den sogenannten Narrowboats über den Regent’s Canal weiter verteilt wurden. Die städtebauliche Neuentwicklung berücksichtigt dieses industrielle Erbe sehr gekonnt.

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Reisetipp: Trolleybus und Pferdetram – kleine Zeitreise in Lüttich

Die ehemalige Industriemetropole Lüttich im Osten Belgiens ist für ihren Flohmarkt berühmt. Seit 2009 kommen auch Architekturfans und solche, die sich für alles rund ums Bahnfahren begeistern: Den Hauptbahnhof Liège-Guillemins, gestaltet von Architekt Santiago Calatrava, kann man getrost als moderne Kathedrale der Mobilität bezeichnen.

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Architektonisches Meisterwerk: Bahnhof Liège-Guillemins von Stararchitekt Santiago Calatrava von 2009. Wer möchte hier nicht seine Stadterkundung starten? © Cordula Schulze

Und für die Freunde des ÖPNV wird es ab 2022 noch zusätzlich spannend: Dann soll eine neue Straßenbahnlinie eröffnen  – die erste seit der Stilllegung des Tramnetzes im Jahr 1968. Wer so lange nicht warten kann, dem empfehlen wir den Besuch des Musée des Transports en Commun de Wallonie – das Museum des öffentlichen Nahverkehrs der Wallonie (MTCW). In einem rund hundert Jahre alten Straßenbahndepot gibt es hier alles rund um den öffentlichen Personennahverkehr in Lüttich und der Provinz Wallonien zu sehen – von Postkutschen über Pferdebahnen bis zu historischen Trolleybussen, dem ältesten in Belgien erhaltenen elektrischen Triebwagen und elektrischen Straßenbahnen. Die Sammlungen des Museums umfassen laut Eigendarstellung alle aus dem städtischen Personennahverkehr Lüttich und Verviers erhaltenen Fahrzeuge sowie einen Großteil der aus dem Verkehrsnetz Charleroi erhaltenen Transportmittel. Ebenso sind rund zwölf Fahrzeuge der nationalen belgischen Kleinbahngesellschaft SNCV zu sehen.

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Trip nach Kopenhagen: Immer am Wasser entlang

Kopenhagen ist eine moderne, pulsierende und faszinierende Stadt am Wasser und unbedingt einen Besuch wert!

UPDATE 2026: Eine neuere Version des Artikels gibt es hier.

Das erste Mal in Dänemark und Kopenhagen! Kopenhagen ist eine jener Städte, von denen man immer wieder einmal etwas gehört und eigentlich nur positive Vorstellungen hat. Man denkt dabei an moderne Architektur, skandinavisches Design, viel Wasser und natürlich an die Fahrrad-Hauptstadt Europas. Die Stadt gilt als eine der Städte mit der größten Lebensqualität weltweit. In der Städteplatzierung des Beratungsunternehmens Mercer belegte sie im Jahr 2018 unter 231 Großstädten weltweit den achten Platz in dieser Rubrik. Insofern sind die Erwartungen hoch, und ich darf gleich verraten, dass sie nicht enttäuscht wurden! Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin natürlich mit dem Zug von Hamburg aus angereist, was sehr bequem war und nicht zu lange gedauert hat. Mehr dazu am Ende des Beitrags. Da ich nur ein verlängertes Wochenende in der dänischen Hauptstadt verbrachte, gibt es hier nur mal ein paar erste Eindrücke und Tipps. In der Zukunft wird sicherlich noch einiges dazukommen…

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Fast wie Amsterdam: Entspanntes Stadtleben am Kanal in Kopenhagen. Das Fahrrad ist immer mit dabei ©SCRITTI

Am ersten Morgen führt mich der Weg vom Hotel direkt ans nahegelegene Wasser mit dem Südhafen, und der erste Eindruck ist gleich mehr als positiv: Man hat tolle Blicke auf eine moderne Stadt mit viel Geschichte. Während das westliche Ufer mit modernen Klötzen aus Stahl und Glas bebaut ist, liegt auf der gegenüberliegenden Seite das ehemalige Hafenviertel Islands Brygge, wo sich mit dem Hafenpark ein schmaler Streifen Grün entlang des Wassers erstreckt und die Menschen zum Sonnenbad einlädt.

Dahinter finden sich ehemalige historische Speicher, die inzwischen alle in Wohnungen umgebaut wurden. Man merkt sofort: Hier hat man klare Vorstellungen vom Leben am Wasser und bemüht sich, für die Stadtbewohner das Beste daraus zu machen. Besonders beeindruckend ist die Kalvebod Bolge eine faszinierende Anlage quer übers Wasser mit Wegen und Sitzmöglichkeiten sowie Turn- und Spielecken, es geht rauf und runter, überall sitzen Leute und genießen die Frühlingssonne.

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Wie die Moderne auf die Modellbahn kam

Von Mitte Februar bis Ende März 2019 gab es eine tolle Ausstellung im Architektur Salon in Hamburg: märklinMODERNE, vom Bau zum Bausatz und zurück, ein Projekt des Online Magazins moderneREGIONAL. Bei dem von der Wüstenrot-Stiftung geförderten Projekt geht es darum, wie die architektonische Moderne in den 60er und 70er Jahren auf Modellbausätze für den Einsatz auf der Modelleisenbahn übertragen wurde und so bundesdeutsche Architekturrealität meist im Maßstab 1:87 in den Hobbykeller brachte. In der Tat erhält man beim Betrachten der typischen Modelle der Firmen Faller oder Kibri aus jener Zeit einen ganz anderen Blick auf die Epoche, die Alltagsarchitektur und die Sehnsüchte der Menschen in deutschen Städten.

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Villa im Tessin von Faller, der Traum vom modernen Wohnen im Grünen ©SCRITTI

Fast jeder Modellbauer hat schon einmal die kleine „Villa im Tessin“ gesehen, die so typisch den modernen Zeitgeist jener Epoche widerspiegelt und in gewisser Weise auch den Traum von einem aufgeräumten, modernen Leben in Wohlstand in idyllischer Umgebung symbolisiert.

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Meisterwerk der Architektur: Bahnhofskathedrale London St. Pancras

Im TV-Sender Arte lief 2018 eine Serie unter dem Titel Bahnhofskathedralen – Europas Reisepaläste. Eine Folge beschäftigt sich mit einem absoluten Architektur Juwel und wenn nicht sogar dem schönsten Bahnhof in einer europäischen Metropole: Der Bahnhof St Pancras in London, seit 2007 Start- und Endpunkt der Eurostar-Züge auf den Kontinent nach Brüssel, Paris und Amsterdam und zugleich Heimat eines opulenten viktorianischen Hotels. Die 26 Minuten lange Folge aus der Serie ist weiterhin auf Youtube zu finden. In weiteren Episoden werden die Geschichten von den großen Bahnhöfen in Antwerpen, Paris oder Budapest erzählt.

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Der Bahnhof London St Pancras auf der Seite mit der Auffahrt zum Hotel, eine wahre Kathedrale. ©SCRITTI
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By the Sea: Golden Sunset at Eastbourne Pier

Im viktorianischen Seebad Eastbourne in East Sussex gibt es das schönste Pier von Großbritannien, und dort kann man mit etwas Glück auch die schönsten Sonnenuntergänge erleben.

Ich habe ja anderer Stelle schon über das britische Seebad Eastbourne am Ärmelkanal berichtet und warum es sich lohnt, dort zu jeder Jahreszeit ein paar entspannte Tage zu verbringen. Anders als im benachbarten Brighton, dem „London by the sea“ geht es in Eastbourne friedlich und beschaulich zu. Während man in Brighton Party macht und die Küstenstraße eher an eine Autobahn erinnert, dominieren in Eastbourne je nach Jahreszeit eher Familien oder außerhalb der Saison die ältere Generation das Geschehen.  Abends ist es ruhig, und der südliche Teil der Promenade ist fast frei von Straßenverkehr. Das hat durchaus seinen Charme, vor allem wenn man sich in den teils etwas betagteren Hotels zum Afternoon Tea mit Scones und Clotted Cream trifft und von Plüschsesseln aus den Blick aufs Meer und den kilometerlangen Strand genießt.

Hier kann man noch echte britische Lebensart kennenlernen, auch oder gerade weil man sich dabei oft in eine andere Zeit zurückversetzt fühlt. In den weiß getünchten herrschaftlichen Hotels entlang der Seepromenade weht oft noch der Geist des guten alten Königreichs. Käme die Queen hier vorbei, sie würde mit Jubel und wehenden Fähnchen begrüßt! Die Hotelpreise sind daher günstig, und man bekommt je nach Jahreszeit Zimmer schon für unter 50 Euro die Nacht. Je nach Wetterlage kann man zudem gigantische Sonnenuntergänge erleben. Zwar geht die Sonne nicht über dem Meer unter, sondern im „Rücken“ der Stadt, doch das Farbenspiel ist dennoch grandios bis berauschend, wie die folgenden Fotos, aufgenommen an einem Abend Ende September 2018, zeigen.

Es lohnt sich, bei solch romantischer Stimmung auf das frisch sanierte Eastbourne Pier hinauszuschlendern und von dort den Blick auf die Stadt, über das Meer Richtung Frankreich und die Küste entlang zu den Kreidefelsen von Beachy Head zu genießen.

Danke fürs Lesen des Beitrags!

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Berlin Spezial: Berliner Mauer 2018

Wer fast 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer einen Eindruck bekommen will, wie das Leben damals in der geteilten Stadt vor 1990 war, dem sei ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer / Berlin Wall Memorials empfohlen. Insbesondere junge Menschen, die die Mauer in Realität nie erlebt haben, finden hier zahlreiche Informationen zur jüngeren deutschen Geschichte. Entlang der Bernauer Straße führte über Jahrzehnte die Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Wedding und damit zwischen Ost und West, zwischen DDR und BRD. Grenzsoldaten der DDR riegelten das Gelände ab und verhinderten, dass die Menschen diese brutale Grenze überwinden konnten. Deutsche Geschichte lässt sich hier entlang eines einzelnen Straßenzuges auch noch 30 Jahre später anschaulich nacherleben.

Teile der originalen Berliner Mauer sind in der Bernauer Straße zwischen den Bezirken Mitte und Wedding noch erhalten und machen die Situation bis 1989 erlebbar. ©SCRITTI
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Zwischenstopp: Bamberg, Welterbe

Bamberg zählt zurecht zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist mit Abstand eine der schönsten Städte Deutschlands!

Wenn man mit dem Zug aus dem Süden nach Berlin fährt, bieten sich unterwegs diverse Zwischenstopps an, um besondere Orte einmal näher kennenzulernen. Seit die Schnellfahrstrecke durch den Thüringer Wald in Betrieb gegangen ist, halten nun die meisten ICE zwischen Nürnberg, Erfurt und Berlin in Bamberg. Da die Fahrzeiten aus dem Süden nach Berlin über die neue Route nahezu identisch mit den bisherigen über Fulda, Göttingen und Wolfsburg sind, ist diese Verbindung nun eine echte Alternative. Von Bamberg sind es nur noch etwa 2:45 Stunden Fahrzeit bis Berlin-Hbf, Züge fahren stündlich. Man hat ja schon einiges gehört von Bamberg, dem UNESCO-Weltkuturerbe mit jahrhundertelater Braukultur.

Weltkulturerbe: Bamberg, mit Abstand eine der schönsten Städte Deutschlands! ©SCRITTI

Vom Bahnhof aus sind es ungefähr 20 Minuten zu Fuß bis in die Altstadt, man kann aber auch den Linienbus nutzen. Ich laufe solche Wege in der Regel, um so schon einmal einen Eindruck und ein Gefühl für eine fremde Stadt zu bekommen. Die Altstadt ist der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern in Deutschland und seit 1993 als Weltkulturerbe in die UNESCO-Liste eingetragen. Das macht neugierig!

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London Spezial: Wandern auf den Spuren alter Eisenbahnen

Der Parkland Walk im Nordosten von London führt auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke durch grüne, wilde Natur über Highgate bis Alexandra Palace mit dem besten Ausblick über London.

Auf der Seite LONDONIST bin ich auf einen interessanten Ausflugstipp gestoßen: In einem Video auf Youtube wandert Vicki entlang des idyllischen Parkland Walk, der über die ehemalige Eisenbahnlinie von Finsbury Park über Highgate bis Alexandra Palace führt. In Highgate kann man dabei dem berühmten Friedhof Highgate Cemetery, auf dem unter anderem auch Karl Marx bestattet ist, mit epochalen Grabmälern einen Besuch abstatten.

Der Parkland Walk ist beliebt bei Spaziergängern, Joggern und Radlern und eine kleine grüne Oase mitten im Häusergewimmel. ©SCRITTI

Die Strecke des Parkland Walk beginnt im Stadtteil Islington im Nordosten von London am Bahnhof Finsbury Park, ist etwa 4 Kilometer lang und ohne größere Anstrengungen auch mit dem Fahrrad zu bewältigen. Sie führt vorbei an Brücken und Viadukten durch Stroud Green, Crouch End, Highgate und Muswell Hill. Von Süden kommend bietet sich ein Zwischenstopp im beschaulichen, ehemaligen Dorf Highgate an, da hier die Bahntunnel als Fledermaus-Habitat gesperrt sind und man den Parkland Walk verlassen muss, um oben rum durch Highgate weiter zu laufen. Gleich wenn man den schmalen Weg vom Parkland Walk nach oben kommt, befindet sich mit dem Boogaloo ein gemütlicher und cooler Pub mit einem kleinen Biergarten, Konzerten und einer eigenen Radiostation im Schuppen im Garten. Gleich um die Ecke vorbei an der U-Bahnstation Highgate liegt an der großen Kreuzung The Woodman, ein weiterer klassischer Pub mit großem Biergarten, wo man in der sommerlichen Abendsonne auch sehr gut speisen kann. Von Highgate ist man mit der U-Bahn auch schnell wieder zurück in die City gefahren. Natürlich kann man auch in Highgate starten und den Weg in unterschiedlichen Etappen zurücklegen. Die wunderbare London-Führerin Katie Wignall schreibt in ihrem lesenswerten Blog Look Up London ebenfalls über den Parkland Walk. Auch über den berühmten Friedhof in Highgate, den Highgate Cemetary schreibt Katie in ihrem Blog. Ein Besuch lässt sich optimal mit dem Parkland Walk verbinden. Darüber werde ich bei Gelegenheit noch berichten.

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