Die einmaligen Christmas Lights in den Wochen vor Weihnachten locken inzwischen Massen von Besuchern nach London. Es ist immer eine ganz besondere Zeit, in der man sich auf vielfache Weise verzaubern lassen und auch zudem einiges entdecken kann.
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Wie jedes Jahr war ich auch 2025 wieder in der Vorweihnachtszeit in London, um mir die aktuellen Christmas Lights anzuschauen. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, in dieser Zeit nach London zu reisen und in die vielen bunten Lichterwelten einzutauchen. Man kommt tatsächlich hier schon Mitte November in totale Weihnachtsstimmung und möchte dann nichts anderes, als umgehend mit dem Dekorieren des eigenen Weihnachtsbaumes zu beginnen. In der Tat unterscheidet sich Weihnachten in Großbritannien und im englischsprachigen Raum deutlich von Weihnachten in Deutschland. Nicht nur der überwältigende Kitsch hat hier eine ganz andere Dimension. Als festlicher Weihnachtsschmuck geeignet ist so gut wie alles, und man hängt sich auch gerne Londoner Doppelstockbusse, britische Telefonzellen oder glitzernde Dinosaurier an den Weihnachtsbaum. Die Weihnachtszeit beginnt tatsächlich schon im November mit den ganzen Dekorationen und den Weihnachtseinkäufen. Man sieht in London auch überall schon Leute Weihnachtsbäume kaufen.
Leider gibt es in Sachen Christmas Lights auch 2025 in London nur bedingt Neues zu entdecken. Der Trend geht definitiv zur Nachhaltigkeit, so dass vielerorts die gleichen Dekorationen wie im Vorjahr verwendet werden und die Aha-Erlebnisse der mehrjährigen Besucher selten werden. Doch London wäre nicht London, wenn man nicht immer auch auf neue Lichtblicke und Ideen stoßen würde, wenn man die ausgetretenen Pfade einmal verlässt. Eines der Highlights, die immer noch mit Spannung erwartet werden, ist etwa der jährlich wechselnde besondere Weihnachtsbaum im Bahnhof St. Pancras. Auch die liebevoll dekorierten Schaufenster der großen Kaufhäuser bieten 2025 wieder besondere Einblicke. Und ein an Opulenz kaum zu überbietendes Highlight findet sich im Nobelviertel Mayfair. All das und noch mehr kann zudem bei einer virtuellen Tour erlebt werden.
Anni-Frid Lyngstad, die dunkelhaarige Sängerin von ABBA, feiert am 15. November 2025 ihren 80. Geburtstag. Ihre Fans lieben sie noch immer und können sie hin und wieder bei der Show ABBA Voyage antreffen. Eine Hommage.
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Unglaublich, aber wahr: Am Samstag, den 15. November 2025 feierte Anni-Frid Synni Lyngstad, die dunkelhaarige Sängerin von ABBA, der größten Pop Band der Musikgeschichte, ihren 80. Geburtstag! Für mich persönlich war das Jahr 2025 ein ganz besonderes Jahr, und dazu gehört auch dieser Geburtstag von Frida. Ich habe ja in diesem Blog schon mehrfach über die herausragende Show ABBA Voyage in London berichtet, die die Besucher in ein Live-Konzert mit ABBA im Jahr 1979 eintauchen lässt. Zuletzt über die möglichen Überraschungen, die auf die Fans zum dritten Jahrestag von ABBA Voyage am 27. Mai 2025 in London warteten. Ich war natürlich auch dieses Jahr beim Jubiläum vor Ort mit rund 3.000 anderen ABBA-Fans und einiger Prominenz. Und was soll ich sagen? Dieser Abend war einer der schönsten Tage meines Lebens, den ich garantiert niemals vergessen werde!
Wie üblich bei den bisherigen Feiern zum Jubiläum von ABBA Voyage war der Bereich hinter der ABBA Arena komplett abgesperrt, und es waren Zelte für die Aftershow Party mit den geladenen Gästen aufgebaut. Nachdem wir das Foyer der ABBA Arena betreten und unsere Jubiläums Anhänger erhalten hatten, haben wir nach Prominenten Ausschau gehalten, konnten aber im Gewühl der Menschen niemand Konkretes ausmachen. Die Spannung war also groß, nachdem wir kurz vor Beginn der Show das Innere der Arena betraten und im Dancefloor-Bereich mit den 3.000 anderen Fans auf die kommenden Ereignisse warteten. Im Jahr 2024 gab es ja vor der Jubiläumsshow eine Fragerunde mit Björn und Benny, so dass im Vorfeld schon bekannt war, das die beiden ABBA-Männer auf jeden Fall anwesend sein werden. Aber 2025? Würde erneut ein Mitglied der echten, leibhaftigen ABBA sich unters Publikum mischen und die Jubiläumsshow besuchen? Mein Blick richtete sich gebannt nach oben zum Balkon über dem linken Eingang zur Halle, wo ich bei meinem zweiten Besuch am 26. September 2022 zufällig Benny erspäht hatte, worüber ich hier im Beitrag berichte.
Als eigentlich schon Zeit für den Beginn der Show war, wurde es oben auf dem Balkon lebendig. Verschiedene Leute tauchten auf, setzten sich oder liefen hin und her. Und dann geschah ein Wunder, von dem ich niemals zu träumen wagte.
Bereits Anfang November werden in London die Christmas Lights in den Haupteinkaufsstraßen eingeschaltet, und die Stadt erstrahlt wieder im Lichterglanz bis in den Januar hinein. Ein Besuch in dieser Jahreszeit ist ein absolutes Must.
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Während der Herbst mit seinem Farbenrausch noch voll im Gange ist, bewegen wir uns schneller als erwartet schon wieder auf Weihnachten zu. Heiligabend ist keine acht Wochen mehr entfernt. In Großbritannien beginnt die sogenannte „Festive Season“ traditionsgemäß bereits Anfang November. Die ersten großen Highlights sind das Anschalten der inzwischen legendären Christmas Lights in London in den ersten beiden Wochen im November. Los geht es in diesem Jahr bereits am Montag, den 3. November 2025 mit den Christmas Lights in der Haupteinkaufsmeile Oxford Street gefolgt von Regent Street und Carnaby Street um die Ecke am 6. November 2025. Im Laufe des Novembers kommen dann die diversen Weihnachtsmärkte, Schlittschuhbahnen und Licht Festivals wie am Southbank Centre oder in Kew Gardens dazu.
Es ist also wieder viel geboten, und eine Reise nach London lohnt in dieser Jahreszeit ganz besonders! Ich werde auch Ende November wieder nach London aufbrechen und bin gespannt, was in diesem Jahr an Winter Lights alles geboten wird. Alle Infos rund um die Saison mit Christmas Lights und Licht-Festivals in London mit aktualisierten Daten gibt es hier im Beitrag.
Gutschein Aktion für Bahnreise und Premier Inn Hotels
Doch auch überall in Deutschland lassen sich Lichtinstallationen und Weihnachtsmärkte entdecken. Ein Vorteil der dunklen Jahreszeit: Reisen wird wieder etwas günstiger. Hotels versuchen mit besonderen Schnäppchen Gäste zu locken. Ich empfehle ja gerne die Hotels der Kette Premier Inn, die es überall in Großbritannien gibt und inzwischen auch mit über 60 Hotels in 29 deutschen Städten. Der Discounter Aldi bietet aktuell in Kooperation mit dem Reiseveranstalter Ameropa erneut eine Gutschein-Aktion an für Übernachtungen in Premier Inn Hotels in Deutschland in Kombination mit der An- und Abreise per Bahn. Weitere Details dazu sowie alle Infos und meine Empfehlungen für Premier Inn Hotels in Deutschland gibt es hier im Beitrag.
Ticket Schnäppchen für Bahnreisen mit dem Eurostar
Wer jetzt doch Lust auf die spektakulären Christmas Lights in London bekommen hat und noch schnell vor Weihnachten die Metropole besuchen möchte, kann auch noch kurzfristig für teils nur 40 Euro pro Strecke mit dem Eurostar zum Beispiel von Brüssel oder Paris nach London reisen. Einzige Bedingung: Man muss spontan und etwas flexibel bei den Reisezeiten sein. Wie man Bahntickets nach Paris, Amsterdam oder London zum Schnäppchen-Preis bekommen kann, steht mit vielen anderen Tipps zu Reisen mit dem Eurostar hier im Beitrag.
Gibt es bald Konkurrenz für die Eurostar-Züge nach London?
Doch es gab jüngst weitere Neuigkeiten zu Bahnreisen von Deutschland durch den Kanaltunnel nach Großbritannien! Wird es in absehbarer Zukunft neben Eurostar weitere Anbieter geben, die durch den Kanaltunnel bis London fahren?
Anfang November startet in London die Vorweihnachtszeit mit den teils spektakulären Christmas Lights und zauberhafter Atmosphäre.
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UPDATE November 2025: Die Daten im Beitrag und Links wurden weitgehend für die Christmas Saison 2025 aktualisiert.
Es ist mal wieder soweit: In London beginnt Anfang November die alljährliche Christmas Season. Die meisten Installationen mit den berühmten Christmas Lights werden jedes Jahr in den ersten zwei Wochen im November eingeschaltet und teilweise mit großem Tamtam der Öffentlichkeit präsentiert. In der Regel läuft die Weihnachtssaison bis in den Januar hinein, so dass man auch noch nach Weihnachten und Silvester, wenn es wieder etwas ruhiger wird, diese besondere Atmosphäre erleben kann. Mit Spannung erwartet wird unter anderem immer das Einschalten der großflächigen Lichtdeko über den Einkaufsstraßen Carnaby Street in Soho Regent Street (beide am 6.11.25) oder der Haupteinkaufsmeile Oxford Street (am 3.11.25), alle in Nachbarschaft der U-Bahn Station Oxford Circus. London steigert sich in den Wochen vor Weihnachten in einen regelrechten Weihnachtsrausch, der mit einer besonders festlichen Atmosphäre inzwischen Hunderttausende Touristen lockt und natürlich auch in erster Linie zum Shoppen animieren will. Auch die Gastronomie macht mit, und man kann sich der vorweihnachtlichen Stimmung kaum entziehen. Trotzdem oder gerade deswegen gibt es kaum eine andere Stadt, in der man die tristen und dunklen Tage im November und Dezember besser verbringen kann. Für viele London Enthusiasten gehört ein Besuch in der Vorweihnachtszeit inzwischen zum Pflichtprogramm. Was inzwischen leider dazu führt, dass die Stadt in dieser Zeit im Zentrum hoffnungslos überfüllt ist.
Neben diversen Weihnachtsmärkten gibt es unzählige Lichtinstallationen in den großen Einkaufsstraßen und Shoppping Centern, aber auch kleinere, mehr künstlerische Projekte in Seitenstraßen, auf Plätzen und in den Stadtteilen. Jedes Jahr kommen neue Veranstaltungen hinzu, so dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Zu meinen persönlichen Highlights gehörten bislang die phantasievolle, stets einem Motto folgende Beleuchtung in der Carnaby Street oder der meist überdimensionale Christbaum Schmuck in den historischen Markthallen von Covent Garden (ab 12.11.25). Die genauen Termine, wann welche Attraktion wo startet, gibt es auf verschiedenen Webseiten oder in einem Beitrag von Londonist.
Ich habe in diesem Blog schon mehrfach über diese faszinierende und für viele auch schönste Jahreszeit in London berichtet. Eine Zusammenfassung der Highlights im Winter 2023 gibt es hier im Beitrag. Meine Erfahrungen zu den Christmas Lights 2024 und neue Insider-Tipps gibt es hier im Beitrag. Nachfolgend eine kleine Übersicht, was einen in den rund acht Wochen zwischen Anfang November und Anfang Januar in London erwartet.
Das beschauliche Richmond im Südwesten von London hat neben einer idyllischen Uferpromenade an der Themse einen wunderschönen Bahnhof im Stil des Art Deco, der nach umfassender Restaurierung nun wieder in alter Pracht erstrahlt und ein Grund mehr für einen Ausflug in diese Ecke von London ist.
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Richmond, gelegen an der Themse im Südwesten von London, gehört sicherlich zu den schönsten Stadtteilen der Metropole. Es wundert nicht, dass hier in der gutbürgerlichen Idylle rund 15 Kilometer vom Zentrum entfernt vor allem Leute leben, die es sich leisten können. Ich kann einen Ausflug nach Richmond und einen Spaziergang am beschaulichen Ufer der Themse entlang oder durch den großen Richmond Park immer wieder empfehlen. Auch die Royal Botanic Gardens von Kew grenzen direkt an Richmond an und zählen zu den größten, umfangreichsten und ältesten botanischen Gärten der Welt. Besonders idyllisch ist die Fahrt nach Richmond mit dem Ausflugsschiff über die Themse, was allerdings einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Mehr dazu steht hier im Beitrag.
Viele Wege führen nach Richmond. Am schnellsten erreicht man Richmond aus London heraus per Bahn, entweder mit der District Line der Londoner U-Bahn oder mit Zügen der Mildmay Line der London Overground, die beide im Bahnhof Richmond ihre Endstation haben. Hinzu kommen noch Vorortzüge von South Western Railway (SWR), die vom Bahnhof London Waterloo aus den Bahnhof Richmond auf direktem Weg in nur 16 Minuten erreichen. Von dort ist es nur ein Fußweg von etwa zehn Minuten bis zum Themseufer, wo das Herz von Richmond schlägt.
Wenn man per Bahn in Richmond ankommt, dann erwartet einen seit Sommer 2025 gleich die erste Attraktion direkt im Bahnhof: Das wunderschöne, frisch und stilecht renovierte Bahnhofsgebäude im Stil des Art Deco von 1937! Zahlreiche wiederhergestellte Details lassen einen in die Eisenbahnwelt der 1930er Jahre eintauchen und verströmen eine Aura von zeitloser Eleganz und Modernität, die anschaulich zeigt, wie weit die Architekten in jener Epoche ihrer Zeit voraus waren. Wer erleben will, wie man vergessene Schätze durch sorgfältige Restaurierung wieder wach küssen kann, sollte unbedingt hinfahren.
Über 60 Premier Inn Hotels gibt es inzwischen in deutschen Großstädten. Markenzeichen der britischen Kette ist ein moderner Standard mit hervorragenden Betten und tollem Design zu einem in der Regel günstigen Preis. Premier Plus Zimmer bieten zusätzlichen Komfort wie eine gute Aussicht und lohnen oft den Aufpreis.
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UPDATE März 2026: Der Discounter Aldi bietet aktuell wieder in Kooperation mit Animod eine Gutschein-Aktion für Übernachtungen in Premier Inn Hotels in Deutschland an. Für 49 Euro gibt es eine Übernachtung in einem beliebigen Premier Inn Hotel in Deutschland für 2 Personen (also 24,50 Euro pro Person). Frühstück oder Zusatznächte kosten extra. Der Gutschein kann nach dem Kauf ein Jahr lang über die Aldi-Webseite eingelöst werden. Weitere Details dazu und Buchung auf der Aldi-Webseite.
Ich habe ja in diesem Blog schon mehrfach über die Vorzüge der Hotels der Kette Premier Inn berichtet, die es in Großbritannien in so gut wie jeder Stadt gibt. Meine Empfehlungen für die besten Premier Inn in Hotels in London gibt es hier im Beitrag. Dort gibt es auch weitere Hinweise zum Service und Tipps zur Buchung. Ich mache das nicht, weil ich dafür bezahlt werde oder sonstige Vorteile bekomme. Im Gegenteil, Premier Inn hat noch nicht einmal ein Bonussystem für Vielbucher wie es andere Ketten anbieten. Aber ich finde weiterhin, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Premier Inn Hotels insbesondere in London und für Alleinreisende bei zugleich hoher Flexibilität unschlagbar ist. Mit etwas Glück bekommt man bei zeitiger Buchung ein oft geräumiges Zimmer in einem Neubau schon ab 50 Pfund (oder 50 Euro) die Nacht. Aber man findet Hotels der Marke Premier Inn nicht nur in Großbritannien, wo das britische Hospitality-Unternehmen Whitbread PLC beheimatet ist, sondern seit 2016 auch in vielen deutschen Großstädten. Über die Anfänge von Premier Inn in Deutschland habe ich 2020 bereits in diesem Beitrag berichtet. Stand März 2026 gibt es bereits über 60 Premier Inn Hotels in 31 deutschen Städten, und das Unternehmen expandiert weiter. Über die Firmenphilosophie kann man etwas in einem Artikel der Wirtschaftswoche vom Juli 2024 nachlesen.
Der Standard in den Zimmern ist gut, das Design angenehm und modern, vor allem wenn sich das Hotel in einem Neubau befindet. Gebucht werden Premier Inn Hotels am besten über die Hotel-eigene Webseite, weshalb sie oft in Hotel- oder Vergleichsportalen nicht auftauchen. Etwa 2023 begann Premier Inn, in bestimmten Hotels einzelne Zimmer auf einen höheren Standard zu bringen und diese als Premier Plus Zimmer zu vermarkten. Diese Zimmer sind für Geschäftsreisen oder besondere Anlässe gedacht und bieten ein noch stilvolleres Design mit zusätzlichen Annehmlichkeiten. Der Kunde soll sich dort besonders wohlfühlen bei einem weiterhin attraktiven Preis. Und das kann sich durchaus lohnen!
Nur 1,5 Stunden per Bahn von London entfernt, bietet East Sussex nicht nur das klassische Seebad Eastbourne, sondern auch die beeindruckenden Kreidefelsen der Seven Sisters und Beachy Head. Die grandiose Natur lädt zu Wanderungen ein und ist leicht per Sightseeing-Bus erreichbar. Ein Besuch der atemberaubenden Klippen und der spektakulären Landschaft lässt sich auch gut als Tagesausflug von London organisieren.
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Nur rund eineinhalb Stunden Bahnfahrt von London entfernt kann man in East Sussex nicht nur ein wunderbares, klassisches britisches Seebad erleben, sondern auch ein grandioses Naturspektakel. Die weißen Klippen von Dover sind ja allgemein bekannt und werden sogar in Liedern wie in Vera Lynn’s (There’ll Be Bluebirds Over) The White Cliffs of Dover von 1942 besungen. Viel spektakulärer sind jedoch die Kreidefelsen weiter südlich im South Downs Nationalpark rund um Beachy Head und die Seven Sisters genannten steilen Klippen. Über das viktorianische Seebad Eastbourne habe ich schon einiges hier im Beitrag geschrieben. Das schöne Küstenstädtchen Eastbourne eignet sich auch für einen längeren Aufenthalt, da es neben einem wunderschönen Pier mit goldenen Kuppeln auch kilometerlange Strände und eine sehr schöne, begrünte Strandpromenade ohne nervigen Autoverkehr besitzt. Hier kann man in einer Strandbar entspannt das Meer genießen und unter Palmen in fast schon mediterraner Atmosphäre die Promenade entlang schlendern.
Ein besonderer Vorteil von Eastbourne ist jedoch die grandiose Natur gleich südwestlich der Stadt, wo es aus den Wohngebieten heraus steil zu den Klippen und Kreidefelsen der Landspitze von Beachy Head hoch geht. Der Kreidefelsen Beachy Head ist Teil der South Downs und des South Downs National Park und mit 162 Metern über dem Meeresspiegel der höchste in Großbritannien. Ihm schließen sich die Seven Sisters genannten sieben weiteren Kreideklippen in Richtung Seaford und Brighton an. Ein grandioses und atemberaubendes Naturschauspiel, das man unbedingt gesehen haben muss und das sich auch leicht als bequemer Tagesausflug von London aus umsetzen lässt.
Mit den automatisch fahrenden Zügen der Docklands Ligh Railway DLR lassen sich der Osten und Südosten von London mit neu emporwachsenden Stadtvierteln aus einer ganz neuen Perspektive entdecken. In Kombination mit Seilbahn und Schiff ergibt sich zudem eine außergewöhnliche und spannende Sightseeing Tour bis nach Greenwich.
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Seit nunmehr bald 40 Jahren verkehren die automatisierten und fahrerlosen Züge der Docklands Light Railway (DLR) überwiegend oberirdisch durch den Osten und Südosten von London. Vor 38 Jahren fuhr am 31. August 1987 der erste Passagierzug, nachdem Königin Elisabeth II. die DLR offiziell am 30. Juli 1987 eröffnet hatte. Schätzungsweise 40.000 Menschen reisten an diesem Tag mit den ersten Bahnen, die damals nur aus zweiteiligen Triebwagen bestanden und durch ein Gelände fuhren, das noch weitgehend aus Baustellen im Niemandsland der ehemaligen Docks bestand. Anlass für den Bau der DLR war die Erschließung der London Docklands in den 1980er Jahren, in denen sich rund um das Finanzzentrum in Canary Wharf in den vergangenen Jahrzehnten ein komplett neuer Stadtteil entwickelte. Am Anfang hielten die Züge nur an 15 oberirdischen Stationen, und die Linie endete im Westen in Tower Gateway, im Norden in Stratford und im Süden in Island Gardens auf der Nordseite der Themse kurz vor Greenwich. Im Laufe der Jahre hat sich daraus ein Netzwerk mit 34 Kilometern Länge und 45 Stationen entwickelt, das von aktuell sieben Linien bedient wird. Außer auf dem Weg von/zum City Airport verirren sich nicht allzu viele Touristen in den neu entwickelten Osten von London. Dabei eignen sich die Züge der DLR hervorragend für eine spannende Sightseeing Tour durch weniger bekannte Stadtteile von London zum Preis eines Nahverkehrstickets.
Dass die Züge der DLR automatisiert und ferngesteuert verkehren, so dass in der Regel kein Fahrpersonal benötigt wird, hat einen immensen Vorteil: Wie im Obergeschoss der berühmten Londoner Doppelstockbusse befinden sich die ersten Sitze für die Fahrgäste direkt hinter den Glasscheiben an der Front der Fahrzeuge. Zudem verkehrt die DLR vielerorts auf einem aufgeständerten Fahrweg hoch über dem Straßenniveau. Beste Aussichten auf die Stadt sind von hier aus garantiert!
Die britische Textilkünstlerin Lucy Sparrow hat in London einen faszinierenden temporären Raum geschaffen: Im Imbiss Bourdon Street Chippy ist nichts essbar. Denn alles ist aus Filz.
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Fish and Chips, also panierter und frittierter Fisch und Pommes, sind das britische Nationalgericht schlechthin. Im ganzen Land gibt es Imbisse, die günstig Fish and Chips und typisch britisches Essen anbieten, vom „Pie“ bis zur „Sausage“ und oft auch „Full English Breakfast“ über den ganzen Tag. Ein solcher Shop wird auch liebevoll „Chippy“ genannt, und viele Chippys sehen im ganzen Land recht ähnlich aus. Es gibt kleine Tische oder Sitzecken mit Bänken wie in einem amerikanischen Diner, eine Theke mit Auslage, hinter der die Fish and Chips zubereitet und oft noch traditionell in Papier verpackt werden. Platz für einen traditionellen Chippy ist oft in der kleinsten Hütte, zumal dieser in erster Linie das gemeine Volk ernährt.
Im vornehmen Londoner Stadtteil Mayfair, wo man sonst nur extrem teure Markenshops findet und am Straßenrand Ferrari und Porsche parken, erwartet man nicht unbedingt einen traditionellen Chippy. Und doch hat hier am 1. August 2025 in einer Seitengasse ein neuer Fish and Chips Shop eröffnet: Der Bourdon Street Chippy. Das Besondere: Dieser Shop ist temporär und nur sechs Wochen lang bis zum 14. September 2025 geöffnet. Wenn man durch die Glastüre den Raum betritt, ist sofort klar: Man befindet sich in einem klassischen Fish and Chips Shop. Und doch stimmt hier einiges nicht ganz. Auch wenn das Essen schön angerichtet bereits auf Tellern auf den Tischen steht: Essen kann man es nicht. Denn alles, was sich in diesem Shop befindet, wirklich ALLES, ist aus Filz gemacht. Und kann gekauft werden.
London lockt im August mit unzähligen Events die Besucher an, ist aber auch überfüllt wie kaum eine andere Metropole. Trotz Hochsaison kann man auch kurzfristig noch günstige Bahntickets bekommen und wie immer abgefahrene Dinge entdecken.
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Der August ist Ferien- und fast überall in Europa auch Reisezeit. Natürlich ist auch in London im August mit diversen Festivals immer enorm viel geboten. Ein Highlight ist zweifellos der berühmte Notting Hill Carnival am 24. und 25. August 2025. Ich war zum Monatsbeginn in London, und in weiten Teilen der Stadt waren definitv gefühlt eine Million Menschen zu viel unterwegs. Besonders schlimm ist es an warmen Tagen in der U-Bahn, wo es in den ganz alten Zügen und auf den Stationen immer noch keine Klimatisierung gibt und schnell Temperaturen um die 30 Grad herrschen. Hinzu kommt noch, dass bei dem Ansturm an Besuchern die Züge manchmal komplett überfüllt sind. Busse sind auch oft keine ernsthafte Alternative, da sie in der Innenstadt meist im Stau stehen. Auch Hotels sind oft vollkommen überteuert. Mein Rat daher für August: Die Touristen Hotspots in London unbedingt meiden und nach Möglichkeit auf die etwas abgelegeneren Bezirke ausweichen. Oder es sich einfach zuhause gemütlich machen und warten, bis die Urlauber wieder alle daheim sind.
Ticket Schnäppchen für Bahnreisen mit dem Eurostar
Die Sehnsucht nach London wird immer größer, der Geldbeutel aber immer leerer? Unglaublich, aber wahr: Man kann auch noch mitten im August für nur 50 Euro pro Strecke kurzfristig mit dem Eurostar zum Beispiel von Brüssel nach London reisen oder von Köln nach Paris. Einzige Bedingung: Man muss spontan und etwas flexibel bei den Reisezeiten sein. Wie man Bahntickets nach Paris, Amsterdam oder London zum Schnäppchen-Preis bekommen kann, steht jetzt neu in den Tipps zu Reisen mit dem Eurostar hier im Beitrag.
Hinter den Kulissen Britischer Geschichte und Gebäude
Was verbirgt sich wohl hinter der berühmten schwarzen Tür mit der Nummer 10 in der Londoner Downing Street? Seit 1735 residieren hier die Britischen Premierminister. Ein Blick hinter die Kulissen eines der wichtigsten politischen Gebäude Großbritanniens ist tatsächlich möglich! Und zwar an einem einzigen Tag beim diesjährigen Open House Festival in London im September. Wer an einer Führung durch Number 10 Downing Street teilnehmen möchte, muss sich jetzt bewerben. Wie das geht, und was es sonst noch alles an faszinierenden Gebäuden beim Open House Festival zu entdecken gibt, steht hier im Beitrag.
In den Supermärkten von Marks & Spencer gibt es seit Ende Juni 2025 etwas ganz Besonderes, das viele London Besucher und Food Blogger fast durchdrehen lässt: Eine Limited Edition eines Red Diamond Strawberry & Creme Sandwiches! Die Idee kommt offenbar aus Japan, und sogar die BBC hat darüber berichtet. Ich habe es wie viele andere ausprobiert: Leicht süß, aber nicht zu süß mit absolut geschmacksintensiven Erdbeeren. Just delicious! Die Creme ist eine Mischung aus Frischkäse und Crème fraîche. Das Strawberry & Creme Sandwich erinnert ein wenig an einen deutschen Erdbeerkuchen. Sehr sättigend, aber definitiv süchtig machend. Unbedingt ausprobieren, solange es sie noch gibt!
Am 30. Juli 1987 hat Königin Elizabeth II die Docklands Light Railway (DLR) in London eröffnet, am 31. August 1987 begann der Fahrgastbetrieb. Die ferngesteuerten und fahrerlosen Bahnen verbinden seit nunmehr 38 Jahren die City mit dem Osten von London, wo es viel zu entdecken gibt und deutlich weniger Touristen unterwegs sind. Unglaublich, aber wahr: Die erste Generation der DLR-Züge ist noch im Einsatz. Und zwar mitten in einer deutschen Großstadt!