Einmaliges Naturspektakel: Über den Kreidefelsen von Eastbourne

Nur 1,5 Stunden per Bahn von London entfernt, bietet East Sussex nicht nur das klassische Seebad Eastbourne, sondern auch die beeindruckenden Kreidefelsen der Seven Sisters und Beachy Head. Die grandiose Natur lädt zu Wanderungen ein und ist leicht per Sightseeing-Bus erreichbar. Ein Besuch der atemberaubenden Klippen und der spektakulären Landschaft lässt sich auch gut als Tagesausflug von London organisieren.

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Nur rund eineinhalb Stunden Bahnfahrt von London entfernt kann man in East Sussex nicht nur ein wunderbares, klassisches britisches Seebad erleben, sondern auch ein grandioses Naturspektakel. Die weißen Klippen von Dover sind ja allgemein bekannt und werden sogar in Liedern wie in Vera Lynn’s (There’ll Be Bluebirds Over) The White Cliffs of Dover von 1942 besungen. Viel spektakulärer sind jedoch die Kreidefelsen weiter südlich im South Downs Nationalpark rund um Beachy Head und die Seven Sisters genannten steilen Klippen. Über das viktorianische Seebad Eastbourne habe ich schon einiges hier im Beitrag geschrieben. Das schöne Küstenstädtchen Eastbourne eignet sich auch für einen längeren Aufenthalt, da es neben einem wunderschönen Pier mit goldenen Kuppeln auch kilometerlange Strände und eine sehr schöne, begrünte Strandpromenade ohne nervigen Autoverkehr besitzt. Hier kann man in einer Strandbar entspannt das Meer genießen und unter Palmen in fast schon mediterraner Atmosphäre die Promenade entlang schlendern.

Seven Sisters Klippen Birling Gap
Wie ein Gemälde: Die atemberaubenden Kreidefelsen Seven Sisters westlich von Birling Gap in East Sussex. ©SCRITTI

Ein besonderer Vorteil von Eastbourne ist jedoch die grandiose Natur gleich südwestlich der Stadt, wo es aus den Wohngebieten heraus steil zu den Klippen und Kreidefelsen der Landspitze von Beachy Head hoch geht. Der Kreidefelsen Beachy Head ist Teil der South Downs und des South Downs National Park und mit 162 Metern über dem Meeresspiegel der höchste in Großbritannien. Ihm schließen sich die Seven Sisters genannten sieben weiteren Kreideklippen in Richtung Seaford und Brighton an. Ein grandioses und atemberaubendes Naturschauspiel, das man unbedingt gesehen haben muss und das sich auch leicht als bequemer Tagesausflug von London aus umsetzen lässt.

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Die schönsten Bahnen: Barmouth Viadukt erstrahlt in neuem Glanz

Seit Dezember 2023 rollen nach intensiver Renovierung wieder Züge über das grandiose Eisenbahn Viadukt von Barmouth in Wales und locken wieder Touristen in die traumhafte Landschaft.

Vor ein paar Jahren habe ich in diesem Blog einen Beitrag über das legendäre Bahnviadukt von Barmouth im Nordwesten von Wales veröffentlicht, auf das ich bei einer kleinen Rundreise im Juni 2011 überraschend gestoßen bin. Als alter Eisenbahn Enthusiast war ich sofort von dem historischen Bauwerk begeistert, zumal es in einer grandiosen Landschaft zwischen Meer und grünen Küstenbergen liegt – ein echter Traum für jeden Bahnreisenden und Modellbahner. Auch sonst ist die Gegend um Barmouth, wo der Fluss River Mawddach ins Meer mündet, ein absoluter Traum und unbedingt eine Reise wert. Die 820 Meter lange, denkmalgeschützte Barmouth Bridge ist eine der ältesten Eisenbahnbrücken Großbritanniens und wurde am 10. Oktober 1867 offiziell eröffnet. Da sie überwiegend aus Holz besteht, hat der Zahn der Zeit im rauen Seeklima an der Konstruktion sichtlich genagt, so dass nun eine umfangreiche Renovierung nötig war. Diese wurde im Dezember 2023 nach vier Jahren erfolgreich abgeschlossen.

Ein Zug fährt über die wiedereröffnete Barmouth Bridge in Wales im Dezember 2023. ©NetworkRail

Am 8. Dezember 2023 feierte der Infrastrukturbetreiber Network Rail daher zusammen mit den Beteiligten nicht ohne Stolz den Abschluss der Renovierungsarbeiten des ikonischen Bauwerks, das sich an der Cambrian Line fast einen Kilometer weit über das Flussdelta erstreckt und in der Eisenbahnwelt seinesgleichen sucht. Bei Ebbe führen Bahnlinie und Viadukt über weite, kilometerlange Sandstrände, die man unbedingt gesehen haben sollte.

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London Spezial: Tagestrip ans Meer

Der schnellste Weg von London ans Meer führt entlang der Themse ins viktorianische Seebad Southend-on-Sea.

London liegt ja bekanntlich nicht weit vom Meer, da ist es naheliegend, dass man mal gerne ein paar Stunden Seeluft schnuppern will. Ich empfehle in diesem Fall einem Ausflug nach Leigh-On-Sea und Southend-On-Sea, vor allem wenn Sonnenschein angesagt ist. Das ist von London aus der schnellste Weg ans Meer im Bereich der Themsemündung. Man fährt vom Bahnhof Fenchurch Street in der City of London nahe Tower und Bank mit dem Zug Richtung Southend Central in rund einer Stunde bis zur Station Leigh-On-Sea, wo sich die Themse langsam zum Meer hin aufweitet. Dort gibt es unweit vom Bahnhof ein paar urige Cafés und Pubs, wo man vor allem auch im Winter in der Sonne sitzen und aufs Wasser schauen kann. Bei schönem Wetter kann man am Ufer entlang über Westcliff-On-Sea in etwa einer Stunde bis Southend-On-Sea spazieren.

Southend-On-Sea ist das nächstgelegene Seebad zu London im Bereich nördlich der Themsemündung und in etwa einer Stunde per Bahn erreichbar. ©SCRITTI
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