Welterbe Jurassic Coast: Lohnt sich ein Besuch des berühmten Durdle Door Felsens in Dorset?

Die spektakuläre Küstenlinie der Jurassic Coast in Dorset zählt zum UNESCO Welterbe, und viele Besucher wollen nur eines sehen: Die bekannte Felsformation Durdle Door. Doch lohnt sich die ganze Mühe, um diesem Naturdenkmal nahe zu kommen?

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In Großbritannien ist Durdle Door eines der bekanntesten Naturwahrzeichen an der Südküste Englands, der sogenannten Jurassic Coast in Dorset. Gelegen zwischen den beliebten Seebädern Bournemouth im Osten und Weymouth im Westen lockt Durdle Door zahlreiche Tagestouristen, Ausflügler und auch Wanderer auf dem South West Coast Path entlang der englischen Südküste an. Durdle Door ist eigentlich fast jedem Engländer ein Begriff. Es handelt sich um einen aus dem Meer ragenden, 60 Meter hohen Kalksteinfelsen, der in der Mitte durch die Gezeiten ausgehöhlt wurde und so einen gigantischen Bogen beziehungsweise eine Art Felsentor bildet.

Dorset Jurassic Coast Durdle Door
Beliebtes Fotomotiv: Der berühmte Kalksteinfelsen Durdle Door an der Jurassic Coast in Dorset. ©SCRITTI

Durdle Door liegt an der felsigen Steilküste von Dorset und ist nur umständlich zu erreichen. Die Hauptstrecke der Bahn entlang der Südküste liegt mehrere Kilometer weit im Inland, so dass man nur mit dem Bus oder Auto an die Küste kommt. Die nächstgelegene Ortschaft zu Durdle Door ist das idyllische Dorf Lulworth etwa zwei Kilometer entfernt, wo sich auch ein Visitor Centre für den Besuch der Jurassic Coast und der ebenso bekannten halbkreisförmigen Bucht Lulworth Cove befindet. Rund eine halbe Million Besucher kommen jährlich hierher, davon anscheinend rund 30 Prozent im Juli und August. Sie alle wollen die einzigartigen Landschaftsformen von Lulworth Cove und Durdle Door bewundern. Ich habe es ihnen gleichgetan, als ich im August 2026 ein paar Tage in Bournemouth verbracht habe. Ob das wirklich eine so gute Idee war?

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Einmaliges Naturspektakel: Über den Kreidefelsen von Eastbourne

Nur 1,5 Stunden per Bahn von London entfernt, bietet East Sussex nicht nur das klassische Seebad Eastbourne, sondern auch die beeindruckenden Kreidefelsen der Seven Sisters und Beachy Head. Die grandiose Natur lädt zu Wanderungen ein und ist leicht per Sightseeing-Bus erreichbar. Ein Besuch der atemberaubenden Klippen und der spektakulären Landschaft lässt sich auch gut als Tagesausflug von London organisieren.

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Nur rund eineinhalb Stunden Bahnfahrt von London entfernt kann man in East Sussex nicht nur ein wunderbares, klassisches britisches Seebad erleben, sondern auch ein grandioses Naturspektakel. Die weißen Klippen von Dover sind ja allgemein bekannt und werden sogar in Liedern wie in Vera Lynn’s (There’ll Be Bluebirds Over) The White Cliffs of Dover von 1942 besungen. Viel spektakulärer sind jedoch die Kreidefelsen weiter südlich im South Downs Nationalpark rund um Beachy Head und die Seven Sisters genannten steilen Klippen. Über das viktorianische Seebad Eastbourne habe ich schon einiges hier im Beitrag geschrieben. Das schöne Küstenstädtchen Eastbourne eignet sich auch für einen längeren Aufenthalt, da es neben einem wunderschönen Pier mit goldenen Kuppeln auch kilometerlange Strände und eine sehr schöne, begrünte Strandpromenade ohne nervigen Autoverkehr besitzt. Hier kann man in einer Strandbar entspannt das Meer genießen und unter Palmen in fast schon mediterraner Atmosphäre die Promenade entlang schlendern.

Seven Sisters Klippen Birling Gap
Wie ein Gemälde: Die atemberaubenden Kreidefelsen Seven Sisters westlich von Birling Gap in East Sussex. ©SCRITTI

Ein besonderer Vorteil von Eastbourne ist jedoch die grandiose Natur gleich südwestlich der Stadt, wo es aus den Wohngebieten heraus steil zu den Klippen und Kreidefelsen der Landspitze von Beachy Head hoch geht. Der Kreidefelsen Beachy Head ist Teil der South Downs und des South Downs National Park und mit 162 Metern über dem Meeresspiegel der höchste in Großbritannien. Ihm schließen sich die Seven Sisters genannten sieben weiteren Kreideklippen in Richtung Seaford und Brighton an. Ein grandioses und atemberaubendes Naturschauspiel, das man unbedingt gesehen haben muss und das sich auch leicht als bequemer Tagesausflug von London aus umsetzen lässt.

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