Mehr Komfort zwischen Köln, Brüssel, Amsterdam und Paris im neuen ICE 3neo 

Seit Sommer 2024 setzt die Deutsche Bahn auf dem Weg nach Brüssel und Amsterdam komfortablere ICE 3neo ein.

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Früher als erwartet setzt die Deutsche Bahn (DB) seit dem kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2024 ihre neuen Mehrsystem-Triebwagen vom Typ ICE 3neo der Baureihe 408 auf den Verbindungen von Frankfurt/Main über Köln nach Brüssel und Amsterdam ein. Damit kommen nun auch Reisende von/nach London in den Genuss von mehr Komfort auf der Teilstrecke von/bis Brüssel, sofern sie hier nicht mit den alten TGV-Zügen vom Wettbewerber Eurostar unterwegs sind. Die DB ersetzt mit den neuen Zügen vom Hersteller Siemens Mobility die älteren Mehrsystem-Fahrzeuge vom Typ ICE 3 der Baureihe 406 für den internationalen Verkehr, die zunehmend störanfällig waren und somit immer wieder für kurzfristige Fahrtausfälle auf den wichtigen internationalen Verbindungen sorgten. Reisende von/nach Brüssel und London konnten zuletzt ein Lied davon singen, dass immer wieder kurzfristig der ICE ausfiel und sie stattdessen eine Stunde später mit einem Eurostar fahren mussten, sofern in diesem noch Plätze verfügbar waren. Laut DB war der vorzeitige Einsatz der internationalen Züge nur „dank der exzellenten Zusammenarbeit mit dem Hersteller Siemens Mobility, den Zulassungsbehörden und den europäischen Kooperationsbahnen“ möglich.

Der neue ICE 3neo vor der Abfahrt nach Brüssel in Köln Hbf am 7. August 2024. ©SCRITTI

Ich konnte im Juli 2024 zum ersten Mal mit den neuen Zügen auf dem Weg nach London von Köln nach Brüssel fahren, und der Unterschied zu den bisherigen Fahrzeugen ist wirklich bemerkenswert.

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Stadtspaziergang: Hinter den Kulissen in London Belgravia

Bei einem Stadtspaziergang durch die historischen Hinterhöfe im edlen Londoner Stadtteil Belgravia lassen sich ganz unerwartete Seiten von London entdecken.

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Im Juni 2024 haben wir an der neuen London Tour Belgravia: Behind the Facades der wunderbaren und wie immer bestens gelaunten Katie Wignall von Look Up London teilgenommen. Startpunkt der knapp zweistündigen Tour war an der U-Bahn Station Hyde Park Corner, und dann ging es durch verschiedene Mews und Hinterhöfe durch eher unbekannte Ecken des wohlhabenden Viertels Belgravia. Man konnte sehr schnell vergessen, dass man sich eigentlich im umtriebigen London gar nicht weit entfernt vom berühmten Buckingham Palace befindet.

Ländliche Idylle mitten in London: Der Pub The Grenadier in der Wilton Row. ©SCRITTI

Belgravia ist ein Stadtteil in den Bezirken City of Westminster und Royal Borough of Kensington and Chelsea im westlichen Zentrum von London zwischen Hyde Park, Green Park und Chelsea an der Themse. Es gibt hier relativ viele Botschaften und andere wichtige Institutionen in altehrwürdigen, in der Regel weiß getünchten Herrenhäusern. Man findet hier das vornehme London aus vergangenen Zeiten mit sauberen, ruhigen Straßen und typischen Wohnanlagen der Oberschicht. Die Hauspreise sind daher exorbitant und können bis zu 100 Millionen Pfund betragen. Insofern nutzen viele Reiche die Häuser von Belgravia eher als Investment, weshalb auch so viele davon leer stehen. Etwas unbeachtet fand sich hinter den eleganten Häuserzeilen der Platz für Pferde, Kutschen und das Dienstpersonal. Spannende Kontraste sind also bei diesem Stadtspaziergang durch die Geschichte Londons garantiert.

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London Spezial: Fabelhafte Street Art und mehr in Penge

Im Stadtteil Penge im Süden von London gibt es eine der größten Open Air Galerien der Stadt mit rund 200 ehrenamtlich organisierten Street Art Kunstwerken an Häuserwänden.

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Der Stadtteil Penge im Süden von London ist nicht gerade eine Gegend, in die viele Touristen kommen. Zumal der Stadtteil im Bezirk Bromley eher für die typische diverse Mischung an Bewohner*innen in South London bekannt ist und sich deutlich vom wesentlich bürgerlicheren Nachbar-Stadtteil Beckenham abhebt. Man sieht Beckenham mit seinen zahlreichen Kirchen und Parks noch an, dass es bis 1965 einmal ein gut gepflegtes Städtchen im ländlichen Kent war. Das nur rund zwei Kilometer entfernte Penge ist dagegen deutlich rauher und hat das typische South London Flair, weshalb es inzwischen auch viele junge Leute hierher zieht.

Bunte Häuserwände in der Southey Street im Londoner Stadtteil Penge. ©SCRITTI

Was einem in Penge sofort ins Auge sticht: Es gibt rund um die High Street und in verschiedenen Seitenstraßen erstaunlich viel bunte, extrem kunstvolle Street Art auf Häuserwänden. Rund 200 oft herausragende Kunstwerke wurden bislang im Bezirk von einer ehrenamtlichen Gruppe gestaltet, die Hauseigentümer und Künstler in Kontakt und mit Hilfe von Spenden die Kunstwerke auf Wände bringt. Ihr Ziel ist es, Penge schöner und das Leben in dem nicht ganz unproblematischen Bezirk besser zu machen. Eine wirklich beeindruckende Initiative, die tatsächlich gute Laune macht und Neugierige von außerhalb anlockt.

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Vertikales London: Stadt im Höhenrausch mit neuen Perspektiven

In London werden weiterhin unzählige Wolkenkratzer gebaut. In einigen der höchsten Gebäude gibt es an der Spitze nun kostenlose Aussichtsplattformen mit spektakulären Ausblicken.

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An unterschiedlichen Stellen in diesem Blog habe ich ja bereits über den Bauwahn in London berichtet, der insbesondere mit unzähligen Hochhäusern das Bild der Stadt dauerhaft verändert. Vor allem der Stadtteil Canary Wharf ist inzwischen kaum mehr wiederzuerkennen, wie ich schon 2022 in diesem Beitrag beschrieben habe. Wenn man sehen will, wie die Zukunft von Metropolen aussehen wird, dann lohnt sich auch in diesem Fall ein Besuch in London, wo der Kapitalismus in seltener Rücksichtslosigkeit weiterhin das Baugeschehen bestimmt.

Ein Wolkenkratzer nach dem anderen wächst in der City of London empor, hier der Stand im April 2024. Das beliebte und ästhetisch noch ansprechende Hochhaus „The Gherkin“ ist inzwischen kaum mehr zu sehen. ©SCRITTI

Der einzige Vorteil des Bauwahns für Touristen und Einheimische: Inzwischen ist es bei fast allen Hochhausplänen gängige Praxis, dass die Investoren gezwungen werden, in den oberen Etagen Aussichtsplattformen einzurichten, die der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht werden müssen – und damit ganz neue Perspektiven auf die schönste Stadt der Welt eröffnen. Herausragend ist dabei im wahrsten Sinne des Wortes Horizon 22, aktuell Londons und Europas höchste kostenlose Aussichtsplattform im zweithöchsten Gebäude der Stadt (das höchste ist weiterhin The Shard) in der Nähe der Liverpool Street Station. Weniger als zwei Jahre nach der Eröffnung konnten im Juli 2025 bereits eine Million Besucher in Horizon 22 begrüßt werden.

London City Horizon 22 Skyscraper Building Outside
Die kostenlose Aussichtsplattform Horizon 22 ganz oben im zweithöchsten Gebäude der Stadt 22 Bishopsgate überragt derzeit (noch) alles. ©SCRITTI

Ob das noch lange so bleibt, ist fraglich. Derzeit kursieren Pläne für den Bau des mit 305 Metern Höhe und 73 Stockwerken höchsten Wolkenkratzers in London. Dieser soll nach den geänderten Plänen sogar noch das beliebte Wahrzeichen The Shard um ein paar Zentimeter überragen und im elften Stock einen öffentlichen Garten erhalten sowie eine kostenlose Aussichtsplattform an der Spitze des Gebäudes. Das Gelände von One Undershaft befindet sich mitten im Hochhausghetto der City of London, wo sich die Wolkenkratzer inzwischen zu stapeln scheinen und sich gegenseitig die Sicht nehmen. Mehr Hintergrund zu den Plänen für One Undershaft gibt es im Blog von Ian Visits.

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Zauberhafte Christmas Lights in London: Die Highlights 2023

Jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten verzaubert London seine Besucher mit ganz besonderen Christmas Lights.

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Seit ich in den Wochen vor Weihnachten Ende November oder Anfang Dezember jedes Jahr nach London fahre, hat sich meine Einstellung zu Weihnachten doch etwas geändert. Es ist diese Jahreszeit, in der die Tage kurz sind und die Dunkelheit überwiegt. Viele Menschen sind müde und deprimiert, weil der Sommer plötzlich unweigerlich vorbei ist, in Deutschland kaum mehr die Sonne scheint und es viel zu schnell viel zu wenig Tageslicht gibt. Da ist es geradezu Balsam für die Seele, wenn man in die Stadt des Lichts kommt: London, die aufregendste Stadt Europas, die jedes Jahr aufs Neue mit kreativen Illuminationen begeistert. Inzwischen entsteht sogar bei vielen Besuchern eine regelrechte Vorfreude darauf, in der Vorweihnachtszeit endlich wieder nach London zu kommen und die neuesten Christmas Lights zu entdecken.

Grüßen in der Regent Street auch in diesem Jahr wieder die großen Engel? ©SCRITTI

Hängen in der Regent Street wieder die betörend schönen Engel mit den weit ausgebreiteten Flügeln? Welches farbenfrohe Thema gibt es dieses Jahr in der Carnaby Street? Und wie sind die vielen anderen Deko-Schwerpunkte im Zentrum der Stadt geschmückt? Die meisten Illuminationen laufen bis in die erste Januarwoche hinein und enden zwischen dem 5. und 7. Januar 2024.

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By the Sea: 13 Impressionen – Coney Island, 9. November 2007

Ein Besuch der Halbinsel Coney Island im Süden von New York City ist zugleich eine Zeitreise in die Geschichte der USA. Die Zeit scheint stehen geblieben, und alles erinnerte 2007 noch an Kinofilme aus den 1970er Jahren.

Unsere vierte USA-Reise führte uns 2007 von Las Vegas über New Mexico und von dort mit dem Zug quer von West nach Ost über Chicago und Washington bis nach New York City. Dies war unser erster Besuch in dieser glorreichen Metropole, und wir wohnten aus Kostengründen im Süden von Brooklyn. Den letzten Tag unserer Reise am 9. November 2007 verbrachten wir in Coney Island. Dieser Stadtteil ist legendär und gehört zu New York City wie Manhattan oder Brooklyn. Die Halbinsel im Süden von Brooklyn ist vor allem bekannt für ihre großen Vergnügungsparks und die endlose Strandpromenade entlang der Atlantikküste.

New York City, Coney Island, 9. November 2007 ©SCRITTI

Es handelt sich bei Coney Island (auf englisch „Kanincheninsel“) nicht um eine wirkliche Insel, sondern es ist im Grunde die Verlängerung des Stadtbezirks Brooklyn im Süden bis an die Atlantikküste. Daher ist das Gebiet auch großstädtisch geprägt unter anderem mit Hochhaussiedlungen russischer Einwanderer, die im Osten der Halbinsel bis an die Strandpromenade heranreichen. Eine spannende und interessante Mischung und zugleich auch eine unvergessliche Zeitreise, selbst an einem trüben Novembertag.

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Die 13 besten Premier Inn Hotels in London

Die modernen Premier Inn Hotels bieten gerade in London ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind in fast jedem Stadtteil zu finden.

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Wer in London übernachten will, findet eine schier endlose Auswahl von Hotels in allen Preisklassen. Von der schäbigen Absteige, die oft nicht mal besonders billig ist, bis hin zum exorbitant teuren Luxus-Apartment. Aus langjähriger Erfahrung empfehle ich inzwischen am liebsten die Hotels der Kette Premier Inn, da hier in der Regel das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut top ist. Aber auch in den neuen Hotels in Deutschland, von denen es im September 2025 bereits über 60 gibt, stimmt einfach alles. Der Standard ist vor allem in den neuen Hotels hervorragend: Sehr bequeme, große Betten, ansprechendes Design, modernes Bad, großer Flachbild-TV, Schreibtisch und oft auch ein bequemer Sessel, Wasserkocher mit Kaffee und Tee im Zimmer sind selbstverständlich, auch in Deutschland! 24-Stunden-Rezeption, freundliches, motiviertes und hilfsbereites Personal und eine schicke Bar neben der Rezeption bzw. in Großbritannien auch fast immer ein Restaurant mit günstigem und gutem Essen sind ebenfalls Standard. Aufzüge und Barrierefreiheit sind ebenfalls üblich.

Premier Inn Hotel London Southwark Tate Modern
Komfort im Premier Inn Hotel: Typisches Zimmer in einem der modernen Premier Inn Hotels in London, hier in Southwark (Tate Modern). Die Zimmer sehen fast immer gleich aus. Ein zusätzliches Sofa-Bett in manchen Zimmern kann bei Bedarf als weiteres Bett genutzt werden. ©SCRITTI

Da das Design der Hotels einem einheitlichen Konzept folgt, sehen die Zimmer je nach Gebäude meist ähnlich aus. Aber am Design und Beleuchtungskonzept mit einer Kombination aus Grau- und Violett-Tönen ist eigentlich nichts auszusetzen. Man fühlt sich in der Regel sofort wohl, wenn man eines der modernen und gemütlichen Zimmer betritt. Es gibt noch weitere Gründe, die für Premier Inn Hotels sprechen, zum Beispiel die Premier Plus Zimmer mit mehr Komfort, über die ich hier im Beitrag berichte. In London und Edinburgh gibt es zudem eine Reihe von modernen und coolen Hub by Premier Inn Hotels, über die ich hier im Beitrag berichte.

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Stadtspaziergang: Bohemian Vibes in Crystal Palace

Das charmante Crystal Palace im Süden von London liegt hoch oben auf einem Hügel und bietet grandiose Aussichten.

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Im September 2023 hatte ich endlich die Gelegenheit, den Londoner Stadtteil Crystal Palace zu besuchen. Schon lange stand der Ort auf meiner London To-do-Liste, nachdem ich gelesen hatte, dass er von der Sunday Times 2022 zum „Best Place to Live in London“ auserkoren wurde. Begründet wurde dies vor allem mit dem „bohemian vibe“, phantastischen Ausblicken, viel Grün mit Parks, coolen Cafés, Indie Shops und schönen historischen Gebäuden. Der Ort Crystal Palace hat seinen Namen eigentlich von der großen Ausstellungshalle Crystal Palace aus Gußeisen und Glas, die hier von 1854 bis 1936 im angrenzenden, weitläufigen Park stand (mehr dazu weiter unten). Und in der Tat, als bekennender Bohemian habe mich gleich bei meinem ersten Besuch schockverliebt und mit Crystal Palace nun einen neuen Lieblingsstadtteil, den ich unbedingt noch weiter erkunden muss. Crystal Palace ist mit 111 Metern Höhe einer der höchsten Punkte im Süden von London, was atemberaubende Ausblicke auf die City einerseits und in die weite Landschaft von Kent auf der anderen Seite mit sich bringt.

Vom Zentrum von Crystal Palace aus hat man nach Norden wie entlang der Straße Gipsy Hill immer wieder phantastische Ausblicke auf die Skyline von London. ©SCRITTI

Im Zentrum auf der Spitze des Hügels, das sich auf ein Dreieck (das „Triangle“) aus den drei Straßen Westow Hill, Westow Street und Church Road eingrenzen lässt, gibt es lauter nette kleine Läden, Restaurants, Pubs und Cafés und ein Kino aus den 1930er Jahren im Art Deco Stil. Der Ort versprüht in der Tat den Charme eines kleinen Städtchens irgendwo versteckt in den Weiten englischer Landschaften. Die Hektik der Großstadt London ist weit entfernt, und man schaltet gleich bei der Ankunft automatisch einen Gang runter – nachdem man sich die steile Straße zur Ortsmitte hochgearbeitet hat. Wer hätte gedacht, dass es in London so etwas wie ein Bergdorf gibt?

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London Spezial: Ist London eine sichere Stadt?

Die meisten regelmäßigen Besucher*innen von London empfinden die Stadt als sehr sicher – wenn man ein paar grundsätzliche Regeln beachtet.

Es kommt bei Erstbesucher*innen von London immer wieder mal die Frage auf: Ist London eigentlich eine sichere Stadt? Muss man sich in London Gedanken wegen Kriminalität machen? Die Frage wird immer wieder auch in der Totally London Gruppe auf Facebook diskutiert. Der Tenor hierzu ist einhellig: Insbesondere die Frauen, von denen sehr viele regelmäßig alleine nach London reisen, sind sich einig: Sie haben sich so gut wie noch nie unsicher oder sehr unwohl gefühlt! Manche fühlen sich in deutschen Großstädten abends deutlich unsicherer als zum Beispiel in London.

An den Wochenenden kann es in London sehr voll werden. Wo sich viele Touristen drängen wie im Sommer auf der London Bridge, lauern auch gerne Taschendiebe auf Beute. ©SCRITTI

Natürlich gibt es auch in London Verbrechen wie in jeder anderen Metropole auch. Das ist zwangsläufig, insbesondere da in Großbritannien die sozialen und kulturellen Unterschiede oft sehr groß sind. Es gibt im britischen Kapitalismus unbestreitbar eine große Gruppe an armen Menschen, die immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und kaum Aussichten auf sozialen Aufstieg haben. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es immer wieder Schockmeldungen gibt wie jene, dass es noch nie so viele Tote durch Messerkriminalität gab wie in den letzten Jahren. Aber hierbei geht es in aller Regel um Banden- und Drogenkriminalität. Und die spielt sich normalerweise nicht dort ab, wo sich Touristen aufhalten.

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Grüne Oasen: BUGA Mannheim mit Parklandschaft und Zukunftslabor

Die BUGA 2023 in Mannheim verbindet klassische Gartenbaukunst mit Experimenten zur Zukunft der Städte in Zeiten des Klimawandels.

UPDATE: Am 8. Oktober 2023 endete die BUGA 2023 in Mannheim und hat mit 2,2 Millionen gezählten Eintritten ihr gesetztes Ziel übertroffen. Wie es mit beiden Geländen weitergeht, was überleben soll und was nicht, wird in einem Beitrag des SWR erläutert. Vor allem der Luisenpark wird in der jetzigen Form als Freizeitoase erhalten bleiben.

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte findet im Jahr 2023 die Bundesgartenschau (BUGA) in Mannheim statt. Und zum zweiten Mal spielt bei der Gestaltung der weitläufige Luisenpark eine zentrale Rolle. Bislang scheint das Konzept aufzugehen. Zur Halbzeit der BUGA Mannheim 2023 hat die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) eine Zwischenauswertung ihrer Besucherbefragung bekanntgegeben. Über eine Million Besucher*innen, zehn bunte Blumenhallenschauen, fast 81.000 verkaufte Dauerkarten, 2.944 Veranstaltungen und 330.000 gepflanzte Blumen – das waren die ersten 89 Tage der Mannheimer Bundesgartenschau, wie man hier im Detail nachlesen kann. Fast die Hälfte (49%) kam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die BUGA kann noch bis zum 8. Oktober 2023 täglich besucht werden. Die Eingänge sind teils bis 20:30 Uhr geöffnet, die Kassen schließen um 19 Uhr.

Am Eingang zum Luisenpark begrüßen die Besucher*innen üppige Staudenbeete. Der Mannheimer Fernsehturm überragt das Gelände, das zu seinen Füßen liegt. ©SCRITTI

Wie bereits bei der ersten Bundesgartenschau im Jahre 1975 besteht auch die BUGA 2023 aus zwei Bereichen, die mit einem innovativen Verkehrsmittel – dieses Mal eine neugebaute Seilbahn über den Neckar – miteinander verbunden sind. Im Osten von Mannheim liegt der klassische Luisenpark in der Nähe des Fernsehturms südlich des Neckars. Nördlich davon befindet sich das Spinelli Gelände, eine großflächige Hinterlassenschaft der US Armee, auf dem sich noch zahlreiche frühere Militärgebäude befinden und die man nun versucht, in ein für die Großstadt nutzbares Gelände zu konvertieren. Entsprechend groß sind die Kontraste, die die Besucher*innen bei der BUGA 2023 erwarten.

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