London Spezial: Ist London eine sichere Stadt?

Die meisten regelmäßigen Besucher*innen von London empfinden die Stadt als sehr sicher – wenn man ein paar grundsätzliche Regeln beachtet.

Es kommt bei Erstbesucher*innen von London immer wieder mal die Frage auf: Ist London eigentlich eine sichere Stadt? Muss man sich in London Gedanken wegen Kriminalität machen? Die Frage wird immer wieder auch in der Totally London Gruppe auf Facebook diskutiert. Der Tenor hierzu ist einhellig: Insbesondere die Frauen, von denen sehr viele regelmäßig alleine nach London reisen, sind sich einig: Sie haben sich so gut wie noch nie unsicher oder sehr unwohl gefühlt! Manche fühlen sich in deutschen Großstädten abends deutlich unsicherer als zum Beispiel in London.

An den Wochenenden kann es in London sehr voll werden. Wo sich viele Touristen drängen wie im Sommer auf der London Bridge, lauern auch gerne Taschendiebe auf Beute. ©SCRITTI

Natürlich gibt es auch in London Verbrechen wie in jeder anderen Metropole auch. Das ist zwangsläufig, insbesondere da in Großbritannien die sozialen und kulturellen Unterschiede oft sehr groß sind. Es gibt im britischen Kapitalismus unbestreitbar eine große Gruppe an armen Menschen, die immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden und kaum Aussichten auf sozialen Aufstieg haben. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es immer wieder Schockmeldungen gibt wie jene, dass es noch nie so viele Tote durch Messerkriminalität gab wie in den letzten Jahren. Aber hierbei geht es in aller Regel um Banden- und Drogenkriminalität. Und die spielt sich normalerweise nicht dort ab, wo sich Touristen aufhalten.

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Interview mit Cem Özdemir zur Zukunft der Schiene

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Nah Dran! Ausgabe 4/2019

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters Nah Dran! der Transdev-Gruppe Deutschland gibt es ein ausführliches Interview mit Cem Özdemir unter dem Titel: „Bahn, Bus und Tram sind vor Ort die Problemlöser für die Klimakrise“. Auch diese Ausgabe der Nah Dran! wurde von SCRITTI.Kommunikation redaktionell betreut und gestaltet. Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) ist im Deutschen Bundestag Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur und beschäftigt sich intensiv mit der Verkehrspolitik in Deutschland. Im Interview erläutert er, wo es mit dem Öffentlichen Verkehr in Deutschland und dem Wettbewerb auf der Schiene hingehen soll und wie die für den Klimaschutz notwendige Verkehrswende erreicht werden kann. Den Rahmen für den Netzausbau müsse dabei der Deutschlandtakt bilden. Hinter den Deutschlandtakt könne ab jetzt kein zukünftiger Verkehrsminister beziehungsweise keine Verkehrsministerin mehr zurück, was gut sei. Es brauche nun einen gemeinsamen Pakt für eine starke Schiene, der länger währt als eine Legislaturperiode. „Deutschland braucht endlich ein Schienennetz, das der Modernität und Leistungsstärke unserer Volkswirtschaft entspricht“, so Özdemir. Um die Schiene zukunftssicher zu machen, brauche es eine langfristig angelegte Investitionsstrategie. Diese müsse glaubhaft und verlässlich festlegen, dass der Schiene eine dauerhafte Priorität eingeräumt wird. Der ÖPNV und die Schiene gehörten ins Rampenlicht der Politik. „Wir müssen sie zu einer verkehrspolitischen Priorität machen.“ Für die Umsetzung der Verkehrswende brauche es auch weiterhin die Wettbewerber und den Wettbewerb. Das gelte im Personenverkehr genauso wie im Güterverkehr, im Nah-, Regional und Fernverkehr, insbesondere im Hinblick auf den Deutschlandtakt. Özdemir: „Es braucht kluge Anreize, damit die Eisenbahnunternehmen auch weniger rentable Strecken abdecken. Gegebenenfalls müssen auch Paketlösungen ausgeschrieben werden, die zum Beispiel starke und schwache Linien kombinieren.“ Die aktuelle Ausgabe der Nah Dran! gibt es hier zum Download.

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