Die Künstler Gillie and Marc bringen noch mehr wilde Tiere nach London

Mit den teils monumentalen Tierskulpturen beeindruckt das Künstlerpaar Gillie and Marc seit Jahren die Besucher nicht nur in London. Nun gibt es eine neue beeindruckende Versammlung wilder Tiere in der City of London.

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Die Skulpturen des australischen Künstlerpaars Gillie and Marc gehören inzwischen fest zum Stadtbild von London. Über verschiedene Orte verteilt, findet man teils dauerhaft die vor allem bei Touristen beliebten Skulpturen von meist wilden Tieren wie Elefanten oder Affen. Seit 25. Mai 2025 gibt es wieder ein neues Kunstwerk in der City of London: Go Wildlife Go heißt dieses erneut monumentale Werk, das so in London bislang noch nicht zu sehen war. Es wird für exakt ein Jahr am Paternoster Square hinter der St. Paul’s Cathedral bis 25. Mai 2026 stehen. In den vergangenen Jahren gab es an gleicher Stelle immer wieder Installation von Gillie and Marc. Zuletzt ab Januar 2024 das Ensemble Wild About Babies, das Babies einiger der am meisten bedrohten Tierarten der Welt sowie eine überdimensionale Gorilla Mutter zeigte, die die universale, alles beschützende Mutter repräsentierte. An verschiedenen Orten in London stehen weiterhin Skulpturen von Gillie and Marc, und es kommen immer wieder mal neue hinzu.

London Gillie+Marc Go Wildlife Go Paternoster
Go Wildlife Go von Gillie and Marc: Panda, Elefant, Giraffe, Zebra, Löwe und Co. fahren auf einem überdimensionalen Roller. ©SCRITTI

Bei der neuen Skulptur auf dem Paternoster Square fahren unterschiedliche Wildtiere gemeinsam auf einem überdimensionalen Scooter. Was spaßig aussieht, hat einen ernsten Hintergrund: Die Tiere auf dem Scooter sind nämlich auf der Flucht und versuchen, sich in Sicherheit zu bringen und zu überleben. Wie bei den bisherigen Monumenten der Künstler geht es auch bei Go Wildlife Go darum, eindringlich auf den Klimawandel und vom Aussterben bedrohte Tierarten aufmerksam zu machen und gleichzeitig Spenden zur Unterstützung gefährdeter Arten zu generieren. Die Skulpturen der beiden Künstler findet man übrigens auch in New York, Toronto, Singapur und natürlich in Melbourne oder Sydney.

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Architekturerlebnis: Ein „Theater“ für Tiere mitten in Berlin

Das Tieranatomische Theater der Berliner Humboldt Universität von 1790 fasziniert noch heute durch eine grandiose Architektur.

Wo: Berlin Mitte, Friedrich-Wilhelm-Stadt
Anreise: Tram Invalidenpark oder U-Bahnhof Oranienburger Tor
Architekt:  Carl Gotthard Langhans
Besonderheit: Ältestes noch erhaltenes akademisches Lehrgebäude Berlins.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14-18 Uhr (außer feiertags), Eintritt frei

Vor einiger Zeit war ich mal wieder auf dem ausgedehnten Gelände der Charité, eine der größten Universitätskliniken in Europa, in Berlin Mitte unterwegs. Es gibt dort mitten im Zentrum der Hauptstadt eine kleine, abgeschiedene Welt für sich mit Gebäuden aus unterschiedlichsten Epochen in einer parkähnlichen Landschaft. Es fließt mit der Südpanke sogar ein kleiner Bach mitten hindurch, um dessen Ufer sich kleine Backsteingebäude gruppieren. Das Ensemble gaukelt einem vor, dass man sich in irgendeinem beschaulichen Dorf in Brandenburg befindet. Die meisten dieser Gebäude im Schatten des großen Charité-Hochhauses aus DDR-Zeiten gehören heute zur Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und beherbergen verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen des dortigen Campus.

Auf dem Gelände der Berliner Charité verbirgt sich ein besonderes „Theater“. ©SCRITTI

Wenn man so das Gelände erkundet, steht man unerwartet vor einem niedrigen, klassizistischen Gebäude, das mit Säulen neben den Eingängen und einer Kuppel im Zentrum sehr an einen Tempel erinnert. Auf einem Schild steht deutlich zu lesen „Tieranatomisches Theater“. Ein Theater auf dem Gelände eines Uni-Klinikums? Treten hier etwa Tiere auf? Wenn man durch den offiziellen Eingang hineingeht, landet man an einem Tresen mit Info-Material zum Gebäude und seiner über 200-jährigen Geschichte. Geschwungene Treppen führen nach oben in den ersten Stock, wo sich der Zugang zum eigentlichen „Theater“ befindet.

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Noch mehr wilde Tiere in London

Mit ihren monumentalen Tierskulpturen beeindrucken die Künstler Gillie and Marc auf den Plätzen von London

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Im September 2023 war das australische Künstlerpaar Gillie and Marc zurück in London mit seiner bislang größten Ausstellung mit lebensgroßen Tier-Skulpturen. Elf monumentale Skulpturen von Wildtieren gab es bis in den Sommer 2024 in der London Bridge City, das ist der Bereich zwischen dem Bahnhof London Bridge und dem Themseufer mit der Tower Bridge, mit der Ausstellung A Wild Life for Wildlife. Wie bei den bisherigen Monumenten der Künstler geht es darum, eindringlich auf den Klimawandel und vom Aussterben bedrohte Tierarten aufmerksam zu machen und gleichzeitig Spenden zur Unterstützung gefährdeter Arten zu generieren. UPDATE: Fünf dieser Skulpturen stehen noch bis Juli 2026 auf einem Art Trail in Kingston Upon Thames. Mehr über die Skulpturen, die man aktuell in London finden kann, steht hier im Beitrag.

Das Künstlerpaar Gillie and Marc ist bekannt für seine originellen Skulpturen, die auch immer zum Mitmachen einladen, so wie The white rhino with Dogman planned their next move. ©Gillie+Marc

UPDATE November 2024: Seite Ende Januar 2024 gibt es wieder am Paternoster Square hinter der St. Paul’s Cathedral in London ein weiteres neues Skulpturen Ensemble von Gillie and Marc. Es heißt Wild About Babies und zeigt Babies einiger der am meisten bedrohten Tierarten der Welt sowie eine überdimensionale Gorilla Mutter, die die universale, alles beschützende Mutter repräsentieren soll. Wie immer laden die Figuren zur Interaktion ein und sollen dazu beitragen, all die bedrohten Arten besser zu schützen. Diese Ausstellung läuft über ein Jahr bis Januar 2025. Die Skulptur Wild Table of Love mit dem großen Esstisch steht aktuell noch vor dem Bahnhof Paddington. Mehr zur Arbeit von Gillie and Marc und zu weiteren Skulpturen, die an verschiedenen öffentlichen Orten in London stehen, gibt es in diesem Blog-Beitrag.


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Wilde Tiere mitten in London

Die lebensgroßen (Tier) Skulpturen der Künstler Gillie and Marc finden sich an verschiedenen Orten in London.

UPDATE: Noch bis 15. März 2024 läuft die neue Ausstellung A Wild Life for Wildlife von Gillie and Marc mit elf Skulpturen in der London Bridge City, das ist der Bereich zwischen London Bridge Station und Tower Bridge. Mehr dazu in diesem Blog Beitrag. Die Skulptur Wild Table of Love steht noch bis Mai 2024 auf der Eastbourne Terrace am Bahnhof Paddington in London.

London ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Und manche Dinge kann man auch einfach nur in London finden, zumindest wenn es um Europa geht. So zum Beispiel die lebensgroßen Tierfiguren des australischen Künstlerpaars Gillie and Marc. Diese stellen weltweit große Skulpturen in Großstädten auf und haben sich dem Artenschutz verschrieben. Damit wollen sie vor allem Stadtmenschen auf so viele gefährdete Spezies in anderen teilen der Welt und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen aufmerksam machen. Bekannt ist das Künstlerpaar vor allem für ihre in unterschiedlichen Konfigurationen wiederkehrenden Figuren und Alter Egos Rabbitwoman und Dogman. Schon seit mehreren Monaten finden sich an verschiedenen Orten in London diese besonderen Bronze Skulpturen, die inzwischen auch ein großer Touristenmagnet sind und von manchem Kritiker doch nur als lebensgroßer Kitsch angesehen werden.

Wild Table of Love: Bitte Platz nehmen und mitessen! ©SCRITTI

Meine geführte Tour „Fleet Street Secrets“ neulich mit Look Up London endete am Paternoster Square hinter der St. Paul‘s Cathedral. Mitten auf dem öffentlichen Platz (in Privateigentum) steht ein großer Esstisch, an dem sich eine ganze Schar wilder Tiere zum Essen versammelt hat. Auf den zwei noch freien Plätzchen kann man sich an diesem „Wild Table of Love“ mit den anderen Kreaturen austauschen, was sich viele Touristen auch nicht zweimal sagen lassen. Doch es gibt noch weitere große Skulpturen der beiden Künstler in und um London.

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