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Im September 2023 war das australische Künstlerpaar Gillie and Marc zurück in London mit seiner bislang größten Ausstellung mit lebensgroßen Tier-Skulpturen. Elf monumentale Skulpturen von Wildtieren gab es bis in den Sommer 2024 in der London Bridge City, das ist der Bereich zwischen dem Bahnhof London Bridge und dem Themseufer mit der Tower Bridge, mit der Ausstellung A Wild Life for Wildlife. Wie bei den bisherigen Monumenten der Künstler geht es darum, eindringlich auf den Klimawandel und vom Aussterben bedrohte Tierarten aufmerksam zu machen und gleichzeitig Spenden zur Unterstützung gefährdeter Arten zu generieren. UPDATE: Fünf dieser Skulpturen stehen noch bis Juli 2026 auf einem Art Trail in Kingston Upon Thames. Mehr über die Skulpturen, die man aktuell in London finden kann, steht hier im Beitrag.

UPDATE November 2024: Seite Ende Januar 2024 gibt es wieder am Paternoster Square hinter der St. Paul’s Cathedral in London ein weiteres neues Skulpturen Ensemble von Gillie and Marc. Es heißt Wild About Babies und zeigt Babies einiger der am meisten bedrohten Tierarten der Welt sowie eine überdimensionale Gorilla Mutter, die die universale, alles beschützende Mutter repräsentieren soll. Wie immer laden die Figuren zur Interaktion ein und sollen dazu beitragen, all die bedrohten Arten besser zu schützen. Diese Ausstellung läuft über ein Jahr bis Januar 2025. Die Skulptur Wild Table of Love mit dem großen Esstisch steht aktuell noch vor dem Bahnhof Paddington. Mehr zur Arbeit von Gillie and Marc und zu weiteren Skulpturen, die an verschiedenen öffentlichen Orten in London stehen, gibt es in diesem Blog-Beitrag.




Wie so oft bei ihrer Arbeit setzen die Künstler auch bei A Wild Life for Wildlife die lebensgroßen Tiere in einen leicht absurden, menschlichen Kontext und lassen diese Teil des menschlichen Alltags werden, indem sie zum Beispiel am Schach- oder Ballspiel beteiligt sind oder zusammen mit den immer wiederkehrenden Alter Egos der Künstler Rabbitwoman und Dogman essen oder auf einem Scooter fahren. Die Skulpturen sind bewusst zum Mitmachen und Teilhaben des Publikums gestaltet und mittlerweile beliebte Fotomotive von Touristen in London.
Die Künstler wollen durch eine spielerische Herangehensweise auf ihr Anliegen aufmerksam machen: Schaut her, diese liebenswerten Tiere gehören in unsere Welt. Sie sind eine Bereicherung und müssen geachtet und geschützt werden!

Our exhibition showcases remarkable monumental sculptures, each paying homage to endangered species on the brink of extinction. Against the backdrop of the iconic Tower Bridge, poised gracefully over the Thames, it is a reminder of the beautiful wildlife we aim to protect.
Gillie and Marc

Bei jeder Skulptur gibt es einen QR Codes, der zu weitergehenden Informationen führt über das Leben, die unmittelbaren Bedrohungen für jede Art und wie man helfen kann. Gillie and Marc arbeiten dabei mit der Zoological Society of London (ZSL) zusammen, eine globale, wissenschaftsorientierte Wohltätigkeitsorganisation, die Wildtiere in Großbritannien und auf der ganzen Welt schützen will. Wer die Arbeit der Organisation unterstützen will, kann zum Beispiel per SMS spenden.

Um die Aufmerksamkeit für das Thema des Artensterbens zu erhöhen, sollen auf Social Media die Hashtags #LoveTheLast und #AWildLifeforWildlife genutzt werden.

Auf der Webseite von Gillie and Marc gibt es weitere Infos zur Ausstellung A Wild Life for Wildlife und einen Lageplan mit den Standorten der Skulpturen zum Download.

Die hier verwendeten Fotos sind teilweise Promotion-Fotos für die Ausstellung von Gillie and Marc. Weitere Fotos der Ausstellung gibt es auch in einem Artikel von Londonist. Über ihre Webseite verkaufen Gillie and Marc auch Miniaturen der großen Skulpturen, deren Erlös ebenso dem Schutz bedrohter Arten dient.






Mehr zur Arbeit von Gillie and Marc und zu weiteren Skulpturen, die an verschiedenen öffentlichen Orten in London stehen, gibt es in diesem Blog-Beitrag. Da die Skulpturen oft länger stehen, als ursprünglich geplant, oder an andere Orte innerhalb von London verlegt werden, kann man auch auf der Webseite von Gillie and Marc im Bereich Find Our Art gezielt nach den Orten suchen, wo aktuell bestimmte Skulpturen aufgestellt sind.



Die beeindruckende und beliebte Skulptur Wild Table of Love steht noch bis Juli 2026 auf der Eastbourne Terrace beim Bahnhof Paddington in London. Um einen großen Esstisch hat sich eine ganze Schar wilder Tiere zum Essen versammelt. Auf den zwei noch freien Plätzchen kann man sich an diesem „Wild Table of Love“ mit den anderen Kreaturen austauschen, was sich viele Touristen auch nicht zweimal sagen lassen. Direkt gegenüber an einer Hauswand befindet sich die Uhr mit dem kleinen Mann im Inneren, der unermüdlich das Ziffernblatt reinigt und die Zeit neu darauf malt. Dieses Kunstwerk stammt vom niederländischen Künstler Maarten Baas.


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2 Gedanken zu „Noch mehr wilde Tiere in London“