Mit den automatisch fahrenden Zügen der Docklands Ligh Railway DLR lassen sich der Osten und Südosten von London mit neu emporwachsenden Stadtvierteln aus einer ganz neuen Perspektive entdecken. In Kombination mit Seilbahn und Schiff ergibt sich zudem eine außergewöhnliche und spannende Sightseeing Tour bis nach Greenwich.
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Seit nunmehr bald 40 Jahren verkehren die automatisierten und fahrerlosen Züge der Docklands Light Railway (DLR) überwiegend oberirdisch durch den Osten und Südosten von London. Vor 38 Jahren fuhr am 31. August 1987 der erste Passagierzug, nachdem Königin Elisabeth II. die DLR offiziell am 30. Juli 1987 eröffnet hatte. Schätzungsweise 40.000 Menschen reisten an diesem Tag mit den ersten Bahnen, die damals nur aus zweiteiligen Triebwagen bestanden und durch ein Gelände fuhren, das noch weitgehend aus Baustellen im Niemandsland der ehemaligen Docks bestand. Anlass für den Bau der DLR war die Erschließung der London Docklands in den 1980er Jahren, in denen sich rund um das Finanzzentrum in Canary Wharf in den vergangenen Jahrzehnten ein komplett neuer Stadtteil entwickelte. Am Anfang hielten die Züge nur an 15 oberirdischen Stationen, und die Linie endete im Westen in Tower Gateway, im Norden in Stratford und im Süden in Island Gardens auf der Nordseite der Themse kurz vor Greenwich. Im Laufe der Jahre hat sich daraus ein Netzwerk mit 34 Kilometern Länge und 45 Stationen entwickelt, das von aktuell sieben Linien bedient wird. Außer auf dem Weg von/zum City Airport verirren sich nicht allzu viele Touristen in den neu entwickelten Osten von London. Dabei eignen sich die Züge der DLR hervorragend für eine spannende Sightseeing Tour durch weniger bekannte Stadtteile von London zum Preis eines Nahverkehrstickets.
Dass die Züge der DLR automatisiert und ferngesteuert verkehren, so dass in der Regel kein Fahrpersonal benötigt wird, hat einen immensen Vorteil: Wie im Obergeschoss der berühmten Londoner Doppelstockbusse befinden sich die ersten Sitze für die Fahrgäste direkt hinter den Glasscheiben an der Front der Fahrzeuge. Zudem verkehrt die DLR vielerorts auf einem aufgeständerten Fahrweg hoch über dem Straßenniveau. Beste Aussichten auf die Stadt sind von hier aus garantiert!
London lockt im August mit unzähligen Events die Besucher an, ist aber auch überfüllt wie kaum eine andere Metropole. Trotz Hochsaison kann man auch kurzfristig noch günstige Bahntickets bekommen und wie immer abgefahrene Dinge entdecken.
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Der August ist Ferien- und fast überall in Europa auch Reisezeit. Natürlich ist auch in London im August mit diversen Festivals immer enorm viel geboten. Ein Highlight ist zweifellos der berühmte Notting Hill Carnival am 24. und 25. August 2025. Ich war zum Monatsbeginn in London, und in weiten Teilen der Stadt waren definitv gefühlt eine Million Menschen zu viel unterwegs. Besonders schlimm ist es an warmen Tagen in der U-Bahn, wo es in den ganz alten Zügen und auf den Stationen immer noch keine Klimatisierung gibt und schnell Temperaturen um die 30 Grad herrschen. Hinzu kommt noch, dass bei dem Ansturm an Besuchern die Züge manchmal komplett überfüllt sind. Busse sind auch oft keine ernsthafte Alternative, da sie in der Innenstadt meist im Stau stehen. Auch Hotels sind oft vollkommen überteuert. Mein Rat daher für August: Die Touristen Hotspots in London unbedingt meiden und nach Möglichkeit auf die etwas abgelegeneren Bezirke ausweichen. Oder es sich einfach zuhause gemütlich machen und warten, bis die Urlauber wieder alle daheim sind.
Ticket Schnäppchen für Bahnreisen mit dem Eurostar
Die Sehnsucht nach London wird immer größer, der Geldbeutel aber immer leerer? Unglaublich, aber wahr: Man kann auch noch mitten im August für nur 50 Euro pro Strecke kurzfristig mit dem Eurostar zum Beispiel von Brüssel nach London reisen oder von Köln nach Paris. Einzige Bedingung: Man muss spontan und etwas flexibel bei den Reisezeiten sein. Wie man Bahntickets nach Paris, Amsterdam oder London zum Schnäppchen-Preis bekommen kann, steht jetzt neu in den Tipps zu Reisen mit dem Eurostar hier im Beitrag.
Hinter den Kulissen Britischer Geschichte und Gebäude
Was verbirgt sich wohl hinter der berühmten schwarzen Tür mit der Nummer 10 in der Londoner Downing Street? Seit 1735 residieren hier die Britischen Premierminister. Ein Blick hinter die Kulissen eines der wichtigsten politischen Gebäude Großbritanniens ist tatsächlich möglich! Und zwar an einem einzigen Tag beim diesjährigen Open House Festival in London im September. Wer an einer Führung durch Number 10 Downing Street teilnehmen möchte, muss sich jetzt bewerben. Wie das geht, und was es sonst noch alles an faszinierenden Gebäuden beim Open House Festival zu entdecken gibt, steht hier im Beitrag.
In den Supermärkten von Marks & Spencer gibt es seit Ende Juni 2025 etwas ganz Besonderes, das viele London Besucher und Food Blogger fast durchdrehen lässt: Eine Limited Edition eines Red Diamond Strawberry & Creme Sandwiches! Die Idee kommt offenbar aus Japan, und sogar die BBC hat darüber berichtet. Ich habe es wie viele andere ausprobiert: Leicht süß, aber nicht zu süß mit absolut geschmacksintensiven Erdbeeren. Just delicious! Die Creme ist eine Mischung aus Frischkäse und Crème fraîche. Das Strawberry & Creme Sandwich erinnert ein wenig an einen deutschen Erdbeerkuchen. Sehr sättigend, aber definitiv süchtig machend. Unbedingt ausprobieren, solange es sie noch gibt!
Am 30. Juli 1987 hat Königin Elizabeth II die Docklands Light Railway (DLR) in London eröffnet, am 31. August 1987 begann der Fahrgastbetrieb. Die ferngesteuerten und fahrerlosen Bahnen verbinden seit nunmehr 38 Jahren die City mit dem Osten von London, wo es viel zu entdecken gibt und deutlich weniger Touristen unterwegs sind. Unglaublich, aber wahr: Die erste Generation der DLR-Züge ist noch im Einsatz. Und zwar mitten in einer deutschen Großstadt!
Nicht weit entfernt vom touristischen Trubel von Greenwich kann man in Deptford noch ein Stück ursprüngliches Süd-London mit seiner bunten Vielfalt und Kreativität finden.
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Mein Lieblingsstadtteil von London ist definitiv Greenwich im Osten südlich der Themse. Es ist eine kleine, bezaubernde Welt für sich mit zahlreichen Restaurants, Bars, kleinen Läden, dem National Maritime Museum und natürlich dem großen Park, dem Observatorium auf dem Hügel und dem beeindruckenden Segelschiff „Cutty Sark“ direkt am Ufer der Themse. In diesem Beitrag finden sich meine Tipps für Greenwich.
Besonders an einem Samstag lohnt es sich, einen Abstecher von Greenwich über den Deptford Creek hinüber nach Westen in den angrenzenden Stadtteil Deptford zu machen. Deptford gilt derzeit noch als Geheimtipp. Es soll ein bisschen sein wie in den frühen Tagen von Shoreditch, bevor dieser Stadtteil im Nordosten mit den zahlreichen alten Fabriken und Lagerhäusern von Designern, Start-Ups und Filmemachern besetzt wurde und sich zum hippen und teuren Ausgehviertel mit unbezahlbaren Mieten gewandelt hat. Laut Wikipedia gilt Shoreditch inzwischen als Beispiel für eine nahezu abgeschlossene Gentrifizierung.
Es lohnt sich also, den Bereich zwischen der Station Deptford Bridge der Dockland Light Railway (DLR) im Süden und der Bahnstation Deptford im Norden zu erkunden, beides nur jeweils eine Station vom Bahnhof Greenwich entfernt. Zwischen New Cross Road im Süden und Deptford Bahnhof verläuft schnurgerade die Deptford High Street.
Trotz auch hier sichtbarer Gentrifizierung haben viele Gebäude noch ihren ursprünglichen Charme, und es gibt noch sehr viele kleine Läden, die vom Halal-Metzger über den Afro-Friseur und Stoffladen mit phantastievollen, grellbunten Stoffen auf die Bedürfnisse der Bewohner der benachbarten Viertel zugeschnitten sind. Dazwischen finden sich Bars, internationale Restaurants und coole Cafés.