Buchtipp: London-Expertin Annette Dittert forscht nach der Seele Großbritanniens

Annette Dittert, Deutschlands beliebteste Berichterstatterin aus London und Großbritannien, hat ein neues Buch veröffentlicht, das tiefe Einblicke in die Seele der Briten gewährt. Auf einer Lesetour durch Deutschland stellt die ehemalige Auslandskorrespondentin der ARD dem Publikum nun ihr neues Buch mit dem Titel Dear Britain vor. In Berlin fand zusammen mit Tagesthemen Moderator Ingo Zamperoni die Premiere der Lesereise statt.

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UPDATE 22. Mai 2026: Das neue Buch Dear Britain von Annette Dittert ist nun auf Platz 1 der SPIEGEL Bestseller Liste in der Kategorie Sachbuch!

Deutschlands beliebteste Berichterstatterin aus London und Großbritannien hat Anfang Mai 2026 ein neues Buch veröffentlicht, das tiefe Einblicke in die Seele Großbritanniens gewährt und sich in weniger als zwei Wochen zu einem formidablen Bestseller entwickelt hat. Auf einer Lesetour durch Deutschland stellt Annette Dittert (63), ehemalige preisgekrönte Auslandskorrespondentin der ARD, dem Publikum bis in den Juli hinein ihr neues Buch Dear Britain vor. Am Mittwoch, den 13. Mai 2026 fand im historischen Delphi Filmpalast in Berlin die Premiere der Tour von Annette Dittert mit Lesungen aus ihrem neuen Buch Dear Britain– Auf der Suche nach der Seele Großbritanniens statt. Vor ausverkauftem Haus mit über 670 Plätzen in der Nachbarschaft des Bahnhofs Zoo präsentierte Ingo Zamperoni, beliebter Moderator der ARD Tagesthemen, Annette Dittert und ihr neues Buch und führte in gewohnt charmanter Art durch einen äußerst kurzweiligen Abend.

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Der Moderator der ARD Tagesthemen Ingo Zamperoni moderierte die erste Lesung von Annette Dittert in Berlin im ausverkauften Delphi Filmpalast. ©SCRITTI

Annette Dittert zeigte sich sichtlich gerührt von den zahlreichen Fans und der großen Nachfrage nach ihrem neuen Buch. Sie machte zu Beginn des Abends deutlich, dass sie nicht erwartet hatte, dass so viele Menschen zu der Veranstaltung kommen würden. Sogar der britische Botschafter in Berlin war gekommen, um den Erzählungen der früheren ARD Auslandskorrespondentin, die von 2008 bis Ende 2025 bei allen wichtigen Ereignissen aus London berichtet hatte, zu lauschen. Mit ihrer fundierten und pointierten Berichterstattung, ihrer coolen Art, ihren farbenfrohen Outfits und ihrer aufrichtigen Liebe zu London und Großbritannien hat Annette Dittert nicht nur in Deutschland die Herzen der Fernsehzuschauer und Anglophilen erobert. Sie kann sich inzwischen auf ihrem Instagram-Kanal über 133.000 Follower freuen. Dort berichtet sie weiterhin in der Regel donnerstags in kurzen Videos mit viel Enthusiasmus aus ihrem Leben in London und über die aktuellen Ereignisse in Großbritannien. Nun ist sie bis Anfang Juli 2026 auf Lesetour durch viele deutsche Städte unterwegs. Auch Termine für Lesungen in London sind bereits in Planung, nachdem viele in London lebende Deutsche danach gefragt haben. Was bietet also das neue Buch von Annette Dittert im Detail?

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Buchtipp: Heidelbergs Aufbruch in die Moderne

Ein liebevoll gestaltetes Buch aus dem Heildelberger Stadtarchiv zeigt in vielen Fotos das Leben in Heidelberg in den 1950er Jahren.

In der Bahnhofsbuchhandlung im Heidelberger Hauptbahnhof bin ich neulich zufällig auf einen schönen Bildband gestoßen. Das Buch aus dem Silberburg-Verlag heißt „Heidelberg in den 50er-Jahren“ und wurde von Mitarbeitenden des Stadtarchivs Heidelberg liebevoll und akribisch zusammengestellt. Es zeigt „zwischen Neuanfang und Wirtschaftswunder ein bewegtes Jahrzehnt in Bildern“ – so steht es jedenfalls auf dem Cover. Das Buch aus dem Silberburg-Verlag hat 164 Seiten, die fast alle mit großformatigen Fotos überwiegend in schwarz-weiß gefüllt sind. Dazu gibt es jeweils stimmungsvolle Bildtexte, die das Lebensgefühl der Zeit gut vermitteln und die Fotos auch geografisch gut einordnen. In der Einführung zum Buch wird erklärt, dass die Fotos alle aus dem Archiv von Fritz Hartschuh stammen. Hartschuh war gebürtiger Heidelberger und hat über 50 Jahre lang zunächst für die Heidelberger Neusten Nachrichten und später für die Rhein-Neckar-Zeitung gearbeitet und fotografiert. Die Fotos geben sehr schön die Atmosphäre in der Nachkriegszeit anfangs noch unter amerikanischer Besatzung und in den Jahren des Aufschwungs wieder.

Der Marktplatz in Heidelberg in den 1950er Jahren, als hier noch die Straßenbahn verkehrte, links die Heiliggeistkirche. ©Stadtarchiv Heidelberg

Glücklicherweise wurde die Stadt Heidelberg im Zweiten Weltkrieg nicht so stark zerstört, so dass es überwiegend sehr viele interessante Aufnahmen aus der Altstadt gibt mit vielen Orten, die man auch heute noch ohne Probleme wiedererkennen kann.

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