Berlin Spezial: Berliner Mauer 2018

Wer fast 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer einen Eindruck bekommen will, wie das Leben damals in der geteilten Stadt vor 1990 war, dem sei ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer / Berlin Wall Memorials empfohlen. Insbesondere junge Menschen, die die Mauer in Realität nie erlebt haben, finden hier zahlreiche Informationen zur jüngeren deutschen Geschichte. Entlang der Bernauer Straße führte über Jahrzehnte die Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Wedding und damit zwischen Ost und West, zwischen DDR und BRD. Grenzsoldaten der DDR riegelten das Gelände ab und verhinderten, dass die Menschen diese brutale Grenze überwinden konnten. Deutsche Geschichte lässt sich hier entlang eines einzelnen Straßenzuges auch noch im Jahr 2018 anschaulich nacherleben. Weiterlesen „Berlin Spezial: Berliner Mauer 2018“

Zwischenstopp: Bamberg, Welterbe

Wenn man mit dem Zug aus dem Süden nach Berlin fährt, bieten sich unterwegs diverse Zwischenstopps an, um besondere Orte einmal näher kennenzulernen. Seit die Schnellfahrstrecke durch den Thüringer Wald in Betrieb gegangen ist, halten nun die meisten ICE zwischen Nürnberg, Erfurt und Berlin in Bamberg. Da die Fahrzeiten aus dem Süden nach Berlin über die neue Route nahezu identisch mit den bisherigen über Fulda, Göttingen und Wolfsburg sind, ist diese Verbindung nun eine echte Alternative. Von Bamberg sind es nur noch etwa 2:45 Stunden Fahrzeit bis Berlin-Hbf, Züge fahren stündlich. Man hat ja schon einiges gehört von Bamberg, dem Unesco-Weltkuturerbe mit jahrhundertelater Braukultur. Vom Bahnhof aus sind es ungefähr 20 Minuten zu Fuß bis in die Altstadt, man kann aber auch den Linienbus nutzen. Ich laufe solche Wege in der Regel, um so schon einmal einen Eindruck und ein Gefühl für eine fremde Stadt zu bekommen. Die Altstadt ist der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern in Deutschland und seit 1993 als Weltkulturerbe in die UNESCO-Liste eingetragen. Das macht neugierig! Weiterlesen „Zwischenstopp: Bamberg, Welterbe“

London Spezial: Wandern auf den Spuren alter Eisenbahnen

Auf der Seite LONDONIST bin ich auf einen interessanten Ausflugstipp gestoßen: In einem Video wandert Vicki entlang des idyllischen Parkland Walk, der über die ehemalige Eisenbahnlinie von Finsbury Park über Highgate bis Alexandra Palace führt.

Die Strecke des Parkland Walk beginnt in Islington am Bahnhof Finsbury Park, ist etwa 4 Kilometer lang und ohne größere Anstrengungen auch mit dem Fahrrad zu bewältigen. Sie führt vorbei an Brücken und Viadukten durch Stroud Green, Crouch End, Highgate und Muswell Hill. Von Süden kommend bietet sich ein Zwischenstopp im beschaulichen, ehemaligen Dorf Highgate an, da hier die Bahntunnel als Fledermaus-Habitat gesperrt sind und man den Parkland Walk verlassen muss, um oben rum durch Highgate weiter zu laufen. Gleich wenn man den schmalen Weg vom Parkland Walk nach oben kommt, befindet sich mit dem Boogaloo ein gemütlicher und cooler Pub mit einem kleinen Biergarten, Konzerten und einer eigenen Radiostation im Schuppen im Garten. Gleich um die Ecke vorbei an der U-Bahnstation Highgate liegt an der großen Kreuzung The Woodman, ein weiterer klassischer Pub mit großem Biergarten, wo man in der sommerlichen Abendsonne auch sehr gut speisen kann. Von Highgate ist man mit der U-Bahn auch schnell wieder zurück in die City gefahren. Hier eine kleine Fotostrecke auf dem Parkland Walk von Süden bis Highgate:

 

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London Spezial: Tagestrip ans Meer

London liegt ja bekanntlich nicht weit vom Meer, da ist es naheliegend, dass man mal gerne ein paar Stunden Seeluft schnuppern will. Ich empfehle in diesem Fall einem Ausflug nach Leigh-On-Sea und Southend-On-Sea, vor allem wenn Sonnenschein angesagt ist. Das ist von London aus der schnellste Weg ans Meer im Bereich der Themsemündung. Man fährt vom Bahnhof Fenchurch Street in der Nähe von Tower und Bank mit dem Zug Richtung Southend Central in rund einer Stunde bis Leigh-On-Sea, wo sich die Themse langsam zum Meer hin aufweitet. Dort gibt es unweit vom Bahnhof ein paar nette Cafés und Pubs, wo man vor allem auch im Winter in der Sonne sitzen und aufs Wasser schauen kann. Bei schönem Wetter kann man am Ufer entlang über Westcliff-On-Sea in etwa einer Stunde bis Southend-On-Sea spazieren. Unterwegs gibt es ein paar Restaurants und Pubs. Southend ist das erste größere Seebad in der Gegend und geprägt vom einem Pier mit Rummelplatz, was aber in der Abendsonne auch seinen besonderen Charme haben kann. Aber aufgepasst: Es gibt noch eine zweite Bahnlinie vom Bahnhof Liverpool Street bis zur Station Southend Victoria, die nicht am Wasser entlang, sondern durchs Hinterland führt.

Hotel-Tipp: Schöner schlafen in Berlin

Da ich mehrfach in Berlin gelebt habe, immer noch regelmäßig in die Hauptstadt reise und mich fast ausschließlich im Bezirk Mitte zwischen Hackescher Markt, Rosenthaler Platz, Rosa-Luxemburg-Platz und Alexanderplatz aufhalte, möchte ich heute einmal meine Lieblingshotels in dieser Gegend vorstellen. Man befindet sich hier zentral an der Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg und kann in der Regel alle wichtigen und interessanten Bereiche bequem zu Fuß oder mit einem der zahlreichen Leihfahrräder erreichen: Unzählige Restaurants und Bars, die Volksbühne, den Alexanderplatz mit Shopping-Möglichkeiten, Kino und Fernsehturm, die zahlreichen Mode- und Designerläden rund um den Hackeschen Markt, die Museumsinsel oder die vielen alternativen Restaurants, Läden und Bars vom Rosenthaler Platz aus in Richtung Kastanienallee im Prenzlauer Berg oder entlang der Torstraße. Der S-Bahnhof Hackescher Markt sowie der S- und Regionalbahnhof Alexanderplatz mit Verbindungen in alle Himmelsrichtungen sind ebenfalls nicht weit. Seit 2016 bindet zudem die Tramlinie M8 den Berliner Hauptbahnhof direkt an das Viertel über Rosenthaler und Rosa-Luxemburg-Platz an. Man steigt aus dem ICE und ist in rund 15 Minuten am Ort des Geschehens. Weiterlesen „Hotel-Tipp: Schöner schlafen in Berlin“

London Spezial: Hidden Underground Touren

Hidden-London-Ankündigung
Ab Freitag, 8. März 2019 gibt es wieder Tickets für verschiedene geführte Touren durch den Londoner Untergrund

Update: Ab Freitag, 8.März 2019, 10 Uhr (Ortszeit) können wieder über das London Transport Museum Tickets für die beliebten „Hidden London“ Underground Touren gebucht werden. Newsletter-Abonnenten können über einen speziellen Link bereits 24 Stunden vorher exklusiv Tickets kaufen. Auf dem Programm stehen: Aldwych: The End of the Line, Down Street: Churchill’s Secret Station, 55 Broadway: London’s First Skyscraper, Charing Cross: Access All Areas, Euston: The Lost Tunnels oder Clapham South: Subterranean Shelter Tour. Die Teilnehmerzahl ist stets begrenzt. Erstmals werden nun auch kombinierte Touren mit einem zusätzlichen Movie-Screening geboten mit den Filmen, die in den Stationen im Untergrund gedreht wurden: James Bond Skyfall (2012) und Darkest Hour (2017).

Hier mal ein ganz besonderer Tipp für alle London Besucher und Bahn Enthusiasten. Das London Transport Museum am Covent Garden (das übrigens wirklich einen Besuch wert ist, da über das Transportsystem von London auch viel über die geschichtliche Entwicklung der ganzen Stadt erzählt wird!) bietet regelmäßig als „Hidden London“ geführte Touren im Londoner Untergrund an. Ähnlich wie beim Verein Berliner Unterwelten geht es dabei um stillgelegte oder nicht mehr genutzte Tunnel, versteckte Stationen und geheime Wege im weit verzweigten Londoner U-Bahnsystem. Die Touren bieten meist nur Platz für wenige Teilnehmer und sind daher oft Monate im Voraus ausgebucht. Um rechtzeitig über Termine und Tickets informiert zu werden, abonniert man am besten den Newsletter des London Transport Museums. Die nächste Runde im Ticket-Verkauf startet am Freitag, den 8. März 2019. Newsletter-Abonnenten erhalten schon einen Tag vorher einen exklusiven Link, über den die begehrten Tickets erworben werden können. Es wird empfohlen, sich einen Account beim London Transport Museum zuzulegen, um den Ticketkauf zu beschleunigen.

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Londoner Tube in den 30er Jahren, Foto: London Transport Museum

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